25.01.2010 - Protokoll der Jahreshauptversammlung 2010
Protokoll der Jahreshauptversammlung der Radsportabteilung des TV Attendorn

Die Jahreshauptversammlung 2010 der Abteilung Radsport des TV Attendorn 1900 e.V. fand am 24. Januar im Vereinshaus Ihnetal statt. Die Einladung war via E-Mail und Information auf der Internetseite des Vereins erfolgt.


TOP 1: Begrüßung

Abteilungsleiter Markus Hammer eröffnete um 17.35 Uhr die Jahreshauptversammlung und begrüßte die 39 anwesenden Mitglieder. Die Verlesung des Protokolls der vergangenen Jahreshauptversammlung entfiel, weil dieses bereits das ganze Jahr über im Internet einsehbar war und niemand Vorlesung oder Einsicht verlangte. Zum Protokollführer wurde Florian Runte bestimmt.


TOP 2: Saisonbericht 2009

  • 1. Straße: Die sportliche Leiterin Tanja Hennes konnte einen erfreulichen Zuwachs im Nachwuchsbereich vermelden. Weil die Gruppe bis 15 immer größer werde, sei es bereits notwendig, diese noch weiter aufzuteilen. Als ganz beachtlich bewertete Hennes die sportlichen Erfolge der Lizenzfahrer. 37 Siege und 126 Platzierungen wurden erzielt, von denen viele der jüngste Nachwuchs in der U11 zu verbuchen hatte. Höhepunkte waren die Siege bei Landesverbandsmeisterschaft (Tanja Hennes) und Westfalenmeisterschaft (Jessika Eckhardt). Auch in den BDR-Ranglisten sei man gut vertreten gewesen.
  • 2. Mountainbike: Matthias Rettler als Leiter der MTB-Gruppe freute sich über den guten funktionierenden Trainingsbetrieb. Nachwuchs sei jedoch kaum vorhanden. Bei den Wettkämpfen war vor allem die regelmäßige Teilnahme an den regionalen Cup-Serien erwähnenswert. Hier wurden gute Gesamtergebnisse erzielt. Katherina Gunkel, Sandra Schulte-Rettler und Georg Drixelius erreichten in der Gesamtwertung der sechsteiligen NRW-Marathon-Trophy jeweils den dritten Platz.
  • 3. Zwischeninformation des Abteilungsleiters: Markus Hammer verwies darauf, dass die Abteilung entgegen dem Trend im Gesamtverein wachse. Auch das enorme Wachstum der Kindergruppe seine eine Entwicklung gegen den Trend auf Verbandsebene. Mit dem Räder-Verleih sei man auf dem richtigen Weg.
  • 4. Bezirksjugendversammlung: Dietmar Rottmann, der den Verein bei der Versammlung vertrat, bestätigte die Einschätzung des Abteilungsleiters. Er berichtete, dass nur 12 Personen überhaupt anwesend waren und die Probleme offen zu Tage getreten seien. Andere Vereine hätten verglichen mit dem TV Attendorn riesige Probleme im Nachwuchsbereich. Von 15 Dortmunder Vereinen würden etwa nur noch zwei überhaupt Nachwuchsarbeit betreiben. Im Bezirk Westfalen-Mitte vermisste Rottmann die Konzepte. Ein Problem seien unter anderem die Ganztagsschulen, durch die keine Zeit mehr zum Training sei. Hier schlug er vor, dies als Chance zu sehen und die Kinder etwa über eine Radsport-AG zu betreuen.
  • 5. Veranstaltungen: Gemeinsame Veranstaltungen waren das Trainingslager in Bundenthal, die Jahresabschlussfahrt, der Nikolausfahrt und der neu gegründete Radsportstammtisch. Vor allem die Fahrt zur Handweiser Hütte wurde gut aufgenommen. Nach dem Bericht wurde vereinbart, dass der Radsportstammtisch alle sechs bis acht Wochen an einem festen Termin, immer Montags, alle sechs bis acht Wochen, stattfinden solle.


TOP 3: Veranstaltungen 2010

  • 1. Versammlungen: Markus Hammer verwies auf die Jahreshauptversammlung des TV Attendorn am 27. Februar um Hotel Himmelreich und die Versammlung des Radsport-Bezirks Westfalen-Mitte eine Woche darauf.
  • 2. Trainingslager: Tanja Hennes teilte mit, dass 2010 kein eigenes Trainingslager über Karneval organisiert wird. Stattdessen sollten die Kinder am vereinsübergreifenden Trainingslager des Bezirks teilnehmen.
  • 3. Radrennen: Markus Hammer teilte mit, dass der TV Attendorn die Ausrichtung der Landesverbandsmeisterschaft 2010 übernimmt. Zum vierten Mal nach 1969, 1999 und 2006 ist der Verein mit der Ausrichtung vom Verband betraut worden. Die Vorbereitungen liefen gut und die Genehmigung seitens der Stadt sei bereits vorhanden. Von der Verlegung des Rennens in die Stadt erhoffe man sich eine bessere Zuschauerresonanz. Streckenverlauf: Finnentroper Straße, Grafweg, Im Schwalbenohl, Mühlenschlader Straße, Zum langen Acker, Röntgenstraße, Benzstraße, Gutenbergstraße, Daimlerstraße, Heggener Weg, Am Stürzenberg, Finnentroper Straße. Wichtigste Aufgabe sei nun, die Finanzierung zu klären und zu sichern. Vor allem Sponsoren für die einzelnen Rennen werden gesucht. Parallel müsse man sich um die Ausschreibung und detaillierte Planung der Veranstaltung kümmern. Und letztlich um die Durchführung. Zu überlegen sei vor allem, wie die Veranstaltung bei der knapp sechs Kilometer langen Strecke für die Zuschauer attraktiv gestaltet werden könne.


TOP 4: Anregungen und Aussprache

  • 1. Training: Ohne größere Probleme läuft das Nachwuchstraining. Es findet regelmäßig statt. Wer nicht kann, meldet sich ab. Schlechter sieht es beim Erwachsenentraining aus. Die Beteiligung ist, mit Ausnahme des Trainings der Mountainbiker, in den letzten Jahren immer dünner geworden. Als Gründe wurden verschiedene Probleme angeführt. Viele beklagen sich, dass bei den Straßenfahrern zu schnell gefahren wird. Die Leistungsunterschiede seien sehr groß. Bei vielen spielen individuelle Gründe eine Rolle, etwa, dass die Trainingszeiten ungünstig liegen oder lieber allein gefahren wird. Abteilungsleiter Markus Hammer stellte fest, dass es aus mehreren Gründen wünschenswert sei, wieder mehr gemeinsam zu trainieren. In der Gruppe zu fahren, sei vor allem für die Kleineren wichtig, für die es zugleich Übung als auch Anreiz sei. Vorschläge aus der Versammlung waren, dass Eltern ihre Kinder bei den ersten Fahrten mit der großen Gruppe begleiten sollten. Desweiteren wurde vorgeschlagen, die Gruppen MTB und Straße an den Sonntagen gemeinsam von einem Treffpunkt ab 10.30 Uhr losfahren zu lassen. Trennen könne man sich nach einigen gemeinsamen Kilometern ja immer noch. Der Vorstand beschloss, Regelungen für das gemeinsame Training zu suchen und diese in einem Anschreiben an alle Aktiven mitzuteilen.
  • 2. Radladen von Frank Zeibig: Frank Zeibig verwies am Ende der Versammlung darauf, dass er in Kürze einen Radladen eröffnen wolle. Dieser befindet sich in der Finnentroper Straße 27 und soll Dienstags, Donnerstags und Samstags öffnen. Ende der Versammlung: 20 Uhr.
 
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Newsflash

Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
21.06.2009 - Jörg weiter im Höhenflug
Florian Runte - Mittwoch, 24. Juni 2009
Stuttgart. Der Höhenflug von Handbiker Jörg Pieper hält an. Am Sonntag fuhr der Lichtringhauser beim Stuttgarter-Zeitung-Lauf seinen zweiten Saisonsieg ein und übernahm damit die Führung in der National Handbike Circuit (NHC), einer Rennserie, weche fünf der wichtigsten Handbike-Rennen einschließt. Der Triumph in Stuttgart belohnte Piepers erneut offensive Fahrweise. Einer der Kniebiker (Klasse der weniger stark gehandicapten) hatte attackiert. Weil alle anderen sich nur angeguckt haben, bin ich einfach losgefahren, um zu sehen, was passiert , schilderte der 43-jährige die Situation, die sich am Ende als vorentscheidend herausstellen sollte. Vorentscheidend deshalb, weil sich die Verfolger erst bei der Nachführarbeit einig wurden, als das Führungsduo längst über alle Berge war. Weil sein Fluchtgefährte einer anderen Kategorie angehörte, gewann Pieper den Halbmarathon am Ende locker in 40:31 Minuten.Eine Woche zuvor war der Fahrer des Otto Bock-Teams wieder international unterwegs und legte auch in Oensingen (Schweiz) bei den Wertungsrennen zur EHC, dem europäischen Pendant zur NHC, beachtliche Rennen hin. So belegte er im Zeitfahren Platz 13 und steigerte sich einen Tag später im Straßenrennen über 70 Kilometer auf den zehnten Platz, direkt hinter dem Schweizer Paralympics-Sieger Heinz Frei.In Lorsch, Elzach und Heidelberg stehen an den beiden kommenden Wochenenden bereits die drei nächsten wichtigen Rennen an. Heidelberg wird der Kracher , prophezeit Pieper, weil die Hanbike-Elite dort bis kurz vor Schluss kooperieren will, um den Weltrekord auf der Marathon-Distanz zu knacken. Auch er selbst rechnet sich Chancen aus. Pieper: Es ist immer noch Luft nach oben. Und Stuttgart hat noch eine Ecke mehr Selbstvertrauen gegeben.
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30.08.2009 - Triathlet mischt C-Klasse auf
Florian Runte - Dienstag, 01. September 2009
Attendorn. Das hat es lange nicht gegeben. Mit Stefan Zelle, der beim „Sandsteinmeilenrennen“ in Havixbeck (Münsterland) dritter wurde, stand am Sonntag erstmals seit vier Jahren wieder ein Radsportler des TV Attendorn in der C-Elite auf dem Siegertreppchen. (Siehe Foto, mit Dank an Jürgen Schädrich) Erwähnenswert ist dies besonders, weil es für den sonst in der Triathlon-Bundesliga für Witten startenden Zelle erst das Dritte Radrennen überhaupt war. In der zweiten Hälfte des 60 Kilometer langen und auf einem schwierigen, winkligen Rundkurs ausgetragenen Rennens machte sich der Kölner Sportstudent mit einem beherzten Angriff auf die Verfolgung einer zweiköpfigen Spitzengruppe. Diese konnte er zwar nicht mehr einholen, blieb aber mit am Ende fünf Begleitern vor dem Hauptfeld und gewann den Spurt der Verfolger. Ungewöhnlich war die Prämie: Als Pokal erhielten die drei Erstplatzierten einen Sandstein, ähnlich dem begehrten Pflasterstein beim Klassiker „Paris-Roubaix“.Ebenfalls auf dem Treppchen war Tanja Hennes, die im Besteigen des Podiums mehr Übung hat als Stefan Zelle. Mit Platz drei in Rennen der Damen in Herbram stand die frühere deutsche Vizemeisterin dort zum 16. Mal in diesem Jahr. Gleichzeitig auf Strecke, aber getrennt gewertet war die weibliche Jugend, wo Jessika Eckhardt das Podium als Vierte nur denkbar knapp verfehlte. In der Schülerklasse U15 verbesserte sich Schülerfahrer Patrick Kämpf gegenüber der Vorwoche und belegte den zwölften Platz.Auch in der „Zwergenklasse“ U11 bleiben die Attendorner weiter erfolgsverwöhnt. Bei der „Paderborner Radtrilogie“ feierten Julian Rottmann und Luca Bröcher in Paderborn und Herbram jeweils Doppelsiege. Hier der Bericht von Dietmar Rottmann: Samstags in Paderborn galt es bei wechselhaftem Wetter sieben Runden auf dem 1,2 Kilometer langem Flitzerkurs am Sportzentrum Maskerplatz zu absolvieren. Nach gutem Start ging das neunköpfige Feld in die erste Runde, angeführt von Julian.Dieser kam gemeinsam mit Jorgen Flöter (HRC Hannover) an der Spitze zurück, dicht gefolgt von Luca Bröcher und den restlichen Startern. In der 2. Runde forcierte Julian das Tempo und setzte sich mit Jorgen Flöter ab, der das hohe Tempo (Schnitt 35,8) nicht halten konnte und anschließend vor Luca Bröcher die Verfolgergruppe anführte. Das restliche Feld folgte versprengt.Julian fuhr ungefährdet mit über 30 Sekunden Vorsprung seinen 18. Saisonerfolg nach Hause. Im Schlußspurt auf den letzten 200 Metern gelang es Luca noch Jorgen Flöter zu übersprinten. Glücklich ging es mit Blumen und Pokalen nach Hause.Schwieriger wurde es tags drauf in Lichetenau-Herbram. Auf dem wegen der Kommunalwahl gegenüber dem Vorjahr veränderten Kurs war eine 9,1 Kilometer lange Runde zu absolvieren. Neben der Windanfälligkeit wies der Kurs einige Höhenmeter mit einer Steigung von 14 Prozent auf, so dass nur die bergfesten U11 Fahrer einen Start wagten.Nachdem Luca bei der Streckenbesichtigung stürzte und eine leichte Schürfung davontrug, begeisterte er mit Wut im Bauch mit einem Top-Start den Berg hinauf und folgte seinem Teamkollegen Julian vor den restlichen Fahrern. Super Luca!17 Minuten später tauchte Julian in Alleinfahrt als erster wieder in Herbram auf, fuhr den 19. Sieg mit einem 30er Schnitt nach Hause und durfte direkt ein Siegerinterview geben. Mit 2 Minuten Rückstand kam Luca Bröcher als Zweiter ebenfalls in Alleinfahrt mit 38 Sekunden Vorsprung vor dem Drittplatzierten Brune Schmitz (Radsportverein Rhede 2005) ins Ziel.Nun fiebern unsere beiden U11-Fahrer dem letzten Lauf der Dortmunder Sommermeisterschaft am Dienstag entgegen. Luca Bröcher brennt bereits darauf, den Gesamtsieg und seinen dritten Saisonerfolg ins Trockene zu bringen!Anspannung vor dem Start, denn...... kräftig in die Pedale getreten hieß es für den Nachwuchs des TV Attendorn auch bei der Paderborner Radtrilogie...... wo Julian Rottmann erneut das Maß aller Dinge in der U11 darstellte und zwei weitere Siege einfuhr... ... welche Luca Bröcher mit jeweils Platz zwei veredelte. DIe Bilanz des Wochenendes lautete also:Doppelter Doppelsieg!!
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30.03.2009 - Sven Meyer: Der Goldschmied von Dänemark
Florian Runte - Donnerstag, 16. April 2009
Das gibt es auch nicht alle Tage: Auf der ersten Sportseite der Montagsausgabe der Westfalenpost, wo normalerweise die Spielberichte der Fußball-Bundesliga stehen, strahlten am 30. März die Trikots des TV Attendorn. Also für immerhin eine halbe Millionen Leser. Diese einmalige Publicity verdankt unsere Abteilung unserem Mitglied Sven Meyer, unter dessen Regie die dänischen Nationalmannschaft zwei Goldmedaillen bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft in Polen holte. Dazu herzlichen Glückwunsch, Sven!Hier der ganze Artikel (von Horst Friedrich Tuneke):Pruszkow. (wp) Sven Meyer vom TV Attendorn war die Sensation der Rad-Weltmeisterschaft im polnischen Pruszkow. Der Sauerländer studiert im vierten Semester Sportwissenschaft an der Universität Frankfurt. Aber als Trainer ist er erfolgreich wie ein alter Hase des Bahnradsports. Und er macht wenig Aufhebens davon. „Sven hat sich bei uns nur per SMS gemeldet , berichtet seine in Plettenberg wohnende Mutter Ulrike. 23 Jahre alt, rote Haare, freches Gesicht und modische Schuhe („Chucks ): Die Rede ist nicht von einem flippigen Teenager, sondern vom Goldschmied des dänischen Bahnradsports. Gestatten, Sven Meyer - der Unbekannte aus dem Sauerland hat den dänischen Bahn-Vierer bei der WM im polnischen Pruszkow zur ersten Goldmedaille in der WM-Geschichte geführt. Auch im 50-km-Madison feierte „Danish Dynamite durch Michael Morkov und Alex Rasmussen einen grandiosen Triumph. „Der dänische Bahnradsport ist ein schlafender Riese. Um die Zukunft ist mir nicht bange. Wir haben noch starke Jungs in der Hinterhand , sagt Meyer, dessen Vertrag mit Ende der Bahn-WM ausläuft. Die Verlängerung dürfte nur Formsache sein. Vor drei Jahren war Meyer zum Nationaltrainer Heiko Salzwedel gekommen und hatte nach einem Praktikum gefragt. Der Jungspund mit dem Berufsziel Trainer durfte bleiben, und als der Chef nach Olympia dem Lockruf aus Großbritannien folgte, stand er in der Verantwortung. So durfte Meyer, der als Radfahrer für den TV Attendorn keine Bäume ausgerissen hatte, das vollenden, was Salzwedel verwehrt geblieben war. Michael Faerk Christensen, Casper Jörgensen, Jens-Erik Madsen und Alex Rasmussen gewannen in 3:58,863 Minuten Gold. Der deutsche Vierer kam gute neun Sekunden - eine halbe Ewigkeit auf der Bahn - später ins Ziel. So kann Meyer auch nur müde lächeln, wenn er sieht, was beim BDR mit den finanziellen Mitteln zustande kommt. Sein Erfolgsrezept ist dabei ganz simpel. „Der Star ist die Mannschaft. Wir sind alle Freunde. Unsere große Stärke ist der Zusammenhalt , sagt Meyer. Im freiwilligen sozialen Jahr hatte Sven Meyer in Attendorn Radsport an Schulen vermittelt. Nun hat der 23-Jährige Weltmeister herausgebracht - eine unglaubliche Karriere. Als Radsportler im Kreis seiner Freunde vom TV Attendorn feierte Sven Meyer keine tollen Erfolge. Dafür trumpfte er als Trainer bei der Weltmeisterschaft groß auf.
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26.04.2009 - Beutezug durch Bayern
Florian Runte - Dienstag, 28. April 2009
Attendorn. Welch ein Wochenende für die Radsportler des TV Attendorn. Weit über die Landkarte der Bundesrepublik Deutschland zerstreut waren sie unterwegs und präsentierten sich eine Woche der Landesverbandsmeisterschaft in Steinhagen in toller Verfassung.So wie Dominik Ivo (links), der im Trikot des EGN-Teams in seinem dritten Jahr in der U23 die bislang beste Bundesliga-Platzierung einfuhr und das Auftaktrennen in Fürth auf einem starken neunten Platz beendete. Ivo: Da war ich von mir selbst überrascht. Ich glaube, ich bin richtig gut drauf. Die Vorentscheidung des 160 Kilometer langen und von Taktik geprägten Rennen fiel erst 15 Kilometer vor dem Ziel, als sich eine zwanzig Fahrer umfassende Gruppe vom Feld absetzte, die bis zum Schluss vorne blieb. Ivo war zunächst nicht dabei, konnte aber noch aufschließen. Als sie 200 Meter weg waren, bin ich mit drei anderen so grade noch hingefahren. Aber das hat richig Körner gekostet, deswegen war am Ende nicht mehr drin , berichtete der Grevenbrücker, der im Sprint neunter wurde. Am Tag darauf sprang bei Rund in Fischeln in Krefeld noch der zwölfte Platz raus. Allen Grund zur Freude hatte auch Jessika Eckhardt, (Bild oben) die beim Sichtungsrennen des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) in Karbach (Bayern) auf Rang zwei vorfuhr. Der dreimal zu bewältigende, 17,3 Kilometer lange Kurs war mit einer Vielzahl von giftigen Anstiegen, den dazugehörigen rasanten Abfahrten sowie einer längeren Kopfsteinpflasterpassage äußerst anspruchsvoll. In der zweiten Runde trat die Oberelsperin mit zwei anderen Fahrerinnen am Berg die Flucht nach vorne an, von denen eine aber nach kurzer Zeit abreißen lassen musste. Das Führungsduo erarbeitete sich einen deutlichen Vorsprung, doch im Sprint musste sich Eckhardt ihrer Konkurrentin Lisa Fischer (Elxleben) geschlagen geben. Dennoch überwog die Freude über das erreichte: Ich bin mit der Platzierung super zufrieden, weil das Niveau bei einem BDR Sichtungsrennen sehr hoch ist. In der deutschen Rangliste rückte Jessika auf Platz vier vor. In der Männerklasse kommt C-Fahrer David Schwager immer besser in Schwung. Er erreichte bei Rund in Hamm mit dem Hauptfeld das Ziel.Erfolgreich wie gewohnt waren die Schüler des TV Attendorn. Während U13-Fahrer Jeremias Born in Mettmann als Siebter seine erste Saisonplatzierung herausfuhr und diese einen Tag später mit Platz sechs in Hamm bestätigte, feierte die U11 auf dem Flitzerkurs in Krefeld sogar einen Doppelsieg. Dabei überraschte weniger Julian Rottmanns 13. Sieg in Folge, als die Tatsache, dass Neuling Luca Bröcher gemeinsam mit ihm auf und davon und erstmals aufs Siegerpodest fuhr. Nach nur 3 Kilometern waren die beiden zur 30 Sekunden früher gestarteten U13 aufgefahren und mischten dort das Feld auf.Kuriose Stilblüte: Mittlerweile gibt es Mütter, die ihren Söhnen in der U13, also eine Klasse höher, folgende Anweisungen geben: Julian steht auf der Starterliste. Wenn er vorbeikommt, häng dich dran .Auch bei Rund in Fischeln zeigte U11-Fahrer Julian Rottmann die inzwischen gewohnte Siegerpose...... durfte dann einen Moment lang mit Teamgefährte Luca Bröcher, der starker zweiter wurde, verschnaufen...... um dann mit ihm die Siegerpokale in die Höhe zu recken.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
11.07.2009 - Matthias auf Platz acht in Pracht
Florian Runte - Dienstag, 14. Juli 2009
Pracht. Eine Woche nach seinem tollen Tandem-Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft ging Matthias Rettler vom TV Attendorn am Sonntag bei einem Cross-Country-Rennen für Mountainbiker in Pracht bei Altenkirchen an den Start. Bei heftigem Dauerregen ging es für 75 Minuten auf eine Rundstrecke, die es in sich hatte. Durch den Regen war der Kurs sehr matschig und der Boden tief und durchweicht. Die technisch sehr anspruchsvolle Strecke zeichnete sich durch steile Passagen, Wurzeltrails und sehr steile Anstiege mit Laufpassagen aus. Diese Rennen war eins von sechs Rennen des Rheinland Pfalz-Cup. Die ersten beiden Rennen fanden in Betzdorf und Bergisch Gladbach statt, weitere Termine sind in Daun, Herdorf und Büchel. Matthias ging als achter durchs Ziel und liegt in der Gesamtwertung momentan auf dem fünften Rang.

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