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Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
06.09.2009 - Jörg Pieper gewinnt in Langenfeld
Florian Runte - Montag, 07. September 2009
<!-- /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-parent:""; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 {size:595.3pt 841.9pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:35.4pt; mso-footer-margin:35.4pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 --> Langenfeld. Der für das „Otto-Bock-Team“ fahrende Handbiker Jörg Pieper vom TV Attendorn bleibt auch nach der Sommerpause in der Erfolgsspur. Beim 9. Behinderten-Sport-Cup in Langenfeld (bei Leverkusen) war der Lichtringhauser am Sonntag schnellster in seiner Klasse. In der vorgegeben Bruttozeit von 90 Minuten umrundete Pieper die 2,3 Kilometer lange Runde 24 Mal und damit öfter als alle anderen Starter. Pieper freute sich: „Ich habe alles gegeben. Das war eine Runde mehr und im Schnitt 4 Stundenkilometer schneller als noch vor zwei Jahren.“
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
01.06.2009 - Erster Triumph von Luca Bröcher
Florian Runte - Dienstag, 02. Juni 2009
Köln. U11-Fahrer Luca Bröcher hat bei den Cologne Classics in Köln-Longerich seinen ersten Sieg als Lizenzfahrer gefeiert. Am Pfingstmontag gewann der 10-jährige Finnentroper das Rundstreckenrennen über 4 Runden auf dem flachen, 2,2 Kilometer langen Stadtkurs. Überglücklich nahm Luca Gratulationen und Ehrungen entgegen, während die stolze Mama die Blumen in Empfang nahm.Nach dem Start setzte er sich in einer fünfköpfigen Spritzengruppe gemeinsam mit Julian Rottmann, Bernhard Maigre (Sturmvogel Bonn), Berdien De Jong (Wv Ede), Timo Funck (RSG Heinrich Böll Gesamtschule) ab. Die Spritzengruppe blieb bis zur Schlußrunde unter der Führungsarbeit von Julian zusammen, der zwei von drei Prämiensprints gewann. Luca fuhr klug in der Gruppe und attackierte 300 Meter vor Schluß, so dass Julian nicht mehr folgen konnte und sich am Ende mit Rang zwei begnügen musste. Für ihn endete die unglaubliche Serie von 14 Straßen-Siegen in Folge.
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08.05.2009 - Jeremias erstmals auf U13-Podium
Florian Runte - Freitag, 08. Mai 2009
Görgeshausen. Beim zweiten Lauf des Rheinlandpokals in Görgeshausen bei Montabaur feierte U13-Schülerfahrer Jeremias Born mit seinem ersten Podiumsplatz in dieser Altersklasse einen tollen Erfolg für den TV Attendorn.Nur eine Woche nach dem tollen vierten Platz in Frankfurt reicht es diesmal sogar für Rang zwei. Erst in letzter Minute meldete Trainerin Tanja Hennes, die auch selbst mit Ihrem Team am Start war, Jeremias für das schwere Rennen an. Auf Grund des mit zwei steilen Anstiegen schwierigen Streckenprofils hielt Tanja es für sehr geeignet, Jeremias dort starten zu lassen. Weil Tanja weiß, dass Jeremias ein guter Kletterer, ja ein Bergfloh ist, motiviert sie ihn immer wieder, besonders häufig an Rennen teilzunehmen, die Anstiege beinhalten. Beflügelt vom schönen neuen Trikot hielt er sich genau an ihre Anweisungen und tat es ihr gleich, denn auch Tanja belegte in ihrem Rennen den zweiten Platz.
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13.05.2009 - Radsportboom in Attendorn
Florian Runte - Freitag, 15. Mai 2009
Attendorn. Aufschwung in Zeiten der Krise - wovon in der Wirtschaft derzeit die halbe Hansestadt träumt, das gelingt derzeit der Radsportabteilung des TV Attendorn. Gegen den Trend schafft man es dort, immer mehr Kinder für die krisengeschüttelte Sportart zu begeistern. Besonders der Zuwachs beim Nachwuchs bis 11 Jahre ist enorm. Während es noch vor zwei Jahren keine eigene Trainingsgruppe für diese Altersklasse gab, nehmen mittlerweile bis zu 25 Kinder, auf jeder Art von Fahrrad, regelmäßig an den Ausfahrten am Mittwoch teil. Tendenz steigend. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Kinder nach draußen an die Luft zu holen, bei jedem Wetter“, erklärt die sportliche Leiterin Tanja Hennes. Für den derzeitigen „Boom“ gibt es zwei Gründe. Zum einen konnte mit Hilfe der Sponsoren mehrere Räder angeschafft werden, durch deren Verleih die hohen Anschaffungskosten in der „Schnupperphase“ wegfallen. Entscheidender ist jedoch, dass mit Tanja Hennes nun wieder eine sportliche Leiterin an der Spitze steht, die mit vollem Engagement ihre Erfahrungen als langjährige Profifahrerin nun an den hoffnungsvollen Nachwuchs weitergibt. Sie will vor allem die Freude am Radsport wecken, bevor in den höheren Klassen auch Tugenden wie Kampfgeist, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit vermittelt werden. Was damit erreicht werden kann, zeigen die zum Nationalkader gehörende Jessika Eckhardt, Seriensieger Julian Rottmann oder Christopher Wehmeier, der sich erneut für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren konnte. Unterstützt wird Hennes von Dietmar Rottmann, seit Februar ebenfalls im Besitz einer Trainerlizenz, sowie MTB-Spezialist Matthias Rettler.
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10.05.2009 - Ausnahmezustand in Saalhausen
Florian Runte - Freitag, 15. Mai 2009
Saalhausen. Ausnahmezustand und internationales Flair beim Bike-Festival in Saalhausen: Über 1600 Mountainbiker aus ganz Europa waren am Samstag und Sonntag auf den Strecken rund um den Luftkurort unterwegs. Das ist ein ganz deutlicher Teilnehmerrekord. Das Wochenende war ein voller Erfolg , war selbst Organisator Thorsten Kathol von den Socken. Er stand wie der Rest der zahllosen Helfer des ausrichtenden Vereins Shark Attack zwei Tage unter Strom, um das Mammut-Ereignis zu stemmen. Nicht nur die Meldezahlen stimmten, sondern auch das Wetter. Zwar waren die Strecken nicht ganz trocken, doch wer im Vorjahr dabei war, den konnte das nicht schocken.Neben 750 Startern im Marathon, darunter eine Delegation aus Lennestadts Partnerstadt Ottwock (Polen), nahmen hunderte Mountainbiker auch die Cross-Country-Strecken unter die Reifen. Von den Bambinis bis zur höchsten Seniorenklasse, von Zypern bis Schweden und von Anfänger bis Olympiasiegerin war alles dabei. Die Streckenbeschaffenheit war gut, aber die vielen langen Anstiege waren happig , lächelte Marathon-Teilnehmer Hans-Friedrich Baugärtner nach dem Trip über Stock und Stein.Das Einzige, was das tolle Gesamtbild ein wenig trübte, war ein Fauxpas bei der Streckenführung des Marathons. Am ersten Anstieg, als das Feld noch dicht beisammen war, raste das Führungsmotorrad irrtümlich auf einen falschen und zudem schmalen Pfad. Auf dem Hinterrad können sie fahren, aber den richtigen Weg nehmen, dazu sind sie zu blöd , schimpfte ein Fahrer aus der Staukolonne, die sich an der Abzweigung zum Single-Trail zwangsläufig bildete. Als knapp ein Drittel durch war, wurde der Rest auf die ursprünglich geplante Route geschickt, was für Irritationen beim und nach dem späteren Zusammenschluss der beiden Felder sorgte. Ich wusste nicht mehr, was Sache war, welche Fahrer aus meiner Klasse vor oder hinter mir waren , brachte Seniorenfahrer Georg Drixelius vom TV Attendorn das Problem auf den Punkt, fügte aber hinzu: Ansonsten war die Veranstaltung vorbildlich organisiert. Kein Wunder, dass gerade die ambitionierten Marathonis sauer über die verlorenen Minuten waren, zumal sie sich an den langsameren Teilnehmern erst wieder vorbeischlängeln mussten. Die Sache war aus Veranstalter-Sicht besonders ärgerlich, weil die Zahl der Streckenposten, Schilder und Flatterbänder gegenüber dem Vorjahr noch einmal erhöht worden war. König von Saalhausen wurde Ramses Bekkenk, einer der wieder in Scharen gekommenen Niederländer. Wie vom Teufel getrieben raste der Langstrecken-Spezialist die 102 Kilometer durch die Wälder und hatte nach 4:20,23 Stunden als erster die Marathon-Distanz bewältigt. Auch zwei heimische Athleten hatten die Tortur mit 3200 Höhenmetern hinter sich gebracht. Während Christoph Pöttgen von Shark Attack nur eine halbe Stunde mehr als Bekkenk benötigte, war Simone Berei vom TV Attendorn erst nach sieben Stunden als eine von sechs Frauen im Ziel. Ausruhen war aber nicht für die Extremsportlerin: Obendrauf absolvierte sie am Sonntag noch den Triathlon in Buschhütten.Über 60 Kilometer (1850 Höhenmeter) fuhren vom TV Attendorn Guido Bendikowski als achter der Senioren II sowie Katherina Gunkel als sechste der Seniorinnen vordere Platzierungen ein. Zudem belegte Frank Arens Rang 24 in der Klasse Senioren I. Bei den Männern belegte Florian Hussmann Platz 21 für Saalhausen. Schnellster Fahrer aus dem Kreis Olpe über 32 Kilometer (1100 HM) war der Möllmicker Carsten Schmidt, der mit 1:39,03 Stunden siebter der Senioren I wurde. Zwanzig Minuten nach ihm und als 16. der Männerklasse erreichte der Welschen-Ennester Jens Dümpelmann (Shark Attack) das Ziel am Kur- und Bürgerhaus. Bei den Senioren II kamen die Attendorner Dietmar Rottmann und Andreas vom Orde auf die Plätze 25 bzw. 38. Noch weiter vorn waren die Frauen: Juniorin Luisa Möser siegte nach 2:15,44 Stunden für die Gastgeber. Einige Minuten danach fuhr Sandra Schulte-Rettler als fünte der Seniorinnen ein.Der Sonntag gehörte den Profisportlern, die bei optimalem Wetter wieder den zweiten bzw. dritten Lauf der internationalen Mountainbike-Bundesliga absolvierten. Zu hunderten säumten die Zuschauer die anspruchsvolle Cross-Country-Strecke und feuerten die hautnah vorbei fahrenden Leistungssportler an. Dabei erlebten sie zwei faustdicke Überraschungen. Weil der bis zur siebten Runde führende Schwede Emil Lindgren wegen mentaler Probleme aus heiterem Himmel das Rennen aufgab, war der Weg frei den jungen Schweizer Thomas Litscher, der seinen ersten großen Sieg in der Herrenklasse feierte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Robert Mennen (Nörvenich) und Litschers Teamkollege Fabian Giger (Schweiz). Bei den Frauen stahl die 21-jährige Hanna Klein mit einem Start-Ziel-Sieg der Olympiasiegerin Sabine Spitz die Schau. Abgesehen von Mario Reichling (Shark Attack), 58. der U23, waren hier jedoch keine heimischen Fahrer am Start. Die waren in den Rennen um den Lexxi-Schüler-Cup sowie den Kids- und Bambini-Rennen um so stärker vertreten. Dabei fuhr Julian Rottmann auf dem ungewohnten Terrain den Sieg in der U11 ein und schlüpfte ins Führungstrikot des NRW-Cups. Auf dem verkürzten und entschärften CC-Kurs hatte die U11 fünf Runden über je 1,2 Kilometer zu absolvieren. Bereits kurz nach dem Start setzte sich Julian mit dem MTB-Spezialisten Pepe Rahl aus Grafschaft vom restlichen, über 30-köpfigen Starterfeld ab und kehrte nach kurzem Ausflug in die Sauerländer Wälder ins bike-o-drom mit Anliegern und Steilauffahrten zurück. Nach der ersten Runde entwickelte sich ein Auscheidungsfahren, was letztlich dazu führte, dass Pepe Rahl nach drei Runden abreißen lassen musste und kurz vor Ziel noch um den zweiten Platz gegen den Drittplatzierten Janik Sokoll kämpfen musste. Rennpremiere feierte Teamkollege Phil Arens. Erstmals bei einem Rennen am Start behauptete er sich gut im vorderenMittelfeld und lies sich durch die Konkurrenten nicht beeindrucken. Noch ohne Klickpedale meisterte er die schwierigen Passagen im bike-o-drom und belegte mit nur 2. Minuten Rückstand einen hervorragenden 7. Platz. Klasse Phil!!!Viel Spaß hatten auch die die jüngsten des TV Attendorn, die im Kids- und Bambini-Rennen gute Plätze: Maite Bröcher wurde im Kids-Rennen elfter Jannis Bröcher im Bambini Rennen 6.Hier einige Bilder aus Saalhausen:Marathon-Frau Simone Berei: Am Samstag 102 Kilometer auf dem Mountainbike, am Sonntag der Triahtlon in Buschhütten.Guido Bendikowski kurz nach dem Start am Kur- und Bürgerhaus. Am Ende wurde er achter der Senioren II.Seniorenfahrer Georg Drixelius startete gut...... musste aber wie fast alle anderen Fahrer im Stau am ersten Berg schieben...... und fand sich nach dem Zusammenschluss im dichten Gedrängel wieder ...... doch danach entzerrte sich das Feld auf den selektiven Strecken rund um Saalhausen sichtlich...... für manch einen wurde die Strecke mit den vielen giftigen Anstiegen zur grünen Hölle ...... nicht aber für Sandra, die trotz Sturz am Ende fünfte wurde... ... und nur 12 Minuten hinter Dietmar Rottman (links) bzw. 20 Minuten hinter Jens Dümpelmann (rechts) blieb. Katherina Gunkel (links) wurde sechste der Seniorinnen, Frank Arens erreicht bei den Senioren I Platz 24.Auch auf dem Mountainbike blieb U11-Fahrer Julian Rottmann erfolgreich und gewann das Rennen um den Lexxi-Schülercup...... bei dem über 30 Fahrer am Start waren...... und bei dem auch Luca Bröcher und der gute Debütant Phil Arens sich durchs Bike-O-Drom quälten...... und nach dem Julian das Führungstrikot überstreifte.Interview mit Sabine Spitz am Rande des Bundesliga-Rennens:Mit ihrem Olympiasieg in Peking rückte Sabine Spitz den Mountainbike-Sport für einen Moment ins Rampenlicht. Obwohl er als Freizeitsport boomt, finden die Profi-Rennen nur wenig Öffentlichkeit. Im Gespräch mit der WESTFALENPOST äußert sich die 37-jährige über die Probleme ihrer Sportart, mögliche Auswege und das Ende ihrer Karriere.Westfalenpost: Von ihrem Olympiasieg haben sie sich mehr Aufmerksamkeit für ihren Sport erhofft. Hat sich die Hoffnung erfüllt?Sabine Spitz: Ja, es gibt mehr Resonanz, aber wir sind noch weit davon entfernt was ich mir vorstelle bzw. es dem Mountainbike Sport auch gerecht werden würde - vor allem im TV.Frage: Was muss sich ändern?Spitz: Vor allem die TV-Anstalten sind gefragt. Die Sportchefs müssen die Potentiale erkennen, die dieser Sport hat. Frage: Zum Beispiel?Spitz: Mountainbiking hat die gleiche Veranlagung wie Biathlon. Auch dort sind Kraft, Ausdauer und Konzentration gefragt. Es ist ein Unding diesen faszinierenden Sport einem breiten Publikum vorzuenthalten, obwohl es in Deutschland 15 Millionen aktive Mountainbiker gibt und wir beim Weltcup zuletzt 20.000 Zuschauer hatten. Andererseits müsste der Verband mehr auf die Bedürfnisse der TV-Anstalten eingehen. Der Wintersport etwa hat sich erfolgreich medial angepasst. Frage: Könnten neue Formate wie Sprintrennen oder „Bike-Biathlon“ das Interesse steigern?Spitz: Bike-Biathlon wäre eine ganz neue Sportart, aber kurze Sprintrennen ließen sich sicher gut verkaufen. Nimmt man sich andere Sportarten, wie etwa Biathlon: Da gibt es mehrere Distanzen und Disziplinen, aus denen sich viele verschiedene Möglichkeiten ergeben. Warum nicht diese Erfahrungen nutzen, um unseren Sport zu modernisieren?Frage: Wie könnte das genau aussehen?Spitz: Im Rahmen des Weltcups gibt es nur einfache Rennen, da sind noch viele Varianten offen, wie kombinierte Wettbewerbe, Staffeln oder Mixed-Rennen. Ein Cross-Country-Rennen muss auch nicht zwei Stunden dauern, nach einer Stunde ändert sicht nicht mehr viel. Eine kürzere Rennzeit in Kombination mit kurzen, attraktiven Runden wäre für das Fernsehen interessanter. Frage: Aber?Spitz: Dafür muss aber auch die Bereitschaft der Verbände vorhanden sein, etwas verändern zu wollen. Leider ist diese bei der UCI und dem BDR nur bedingt erkennbar, das ist ein Problem. Frage: Apropos Verband. Sie gelten als eine der größten Kritikerinnen von Rudolf Scharping, dem Präsidenten des Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Sie haben sich, am Ende erfolglos, vehement gegen seine Wiederwahl ausgesprochen. Was sind ihre Kritikpunkte?Spitz: Ein Fauxpas war besonders die Nominierung von Erik Zabel zur Straßen-WM in Stuttgart, trotz Doping-Geständnis. Scharping hat sich zwar auf die Entscheidung des Präsidiums berufen, aber er hat sich auch nicht dagegen gestellt. Für einen glaubwürdigen Neuanfang wäre es besser gewesen, Zabel wäre nicht gefahren. Außerdem hat er zu wenig Kontakt mit den Sportlern, und das ist eine seiner Hauptaufgaben.Frage: Zu wenig Kontakt zu den Mountainbikern im Besonderen?Spitz: Ja, ich habe schon den Eindruck, dass er sich um unseren Bereich weniger kümmert. Stichwort: fehlende Vermarktung. Frage: Ein geplantes Treffen mit ihnen hat Scharping kürzlich mit Verweis auf terminliche Gründe platzen lassen. Worüber hätten sie dort mit ihm sprechen können?Spitz: Es wäre wichtig, mal zusammenzukommen, um zu sehen, wie man den BDR im Bereich Mountainbike voranbringt. Es wäre wichtig, dass er sich bei den Sportlern über Probleme und Bedürfnisse informiert und umgekehrt wir wissen, wie er tickt. Es gibt auf der einen Seite den Verband, auf der anderen die Sportler. Es kann nicht sein, dass diese beiden Welten nebeneinander her leben. Inspirationen und Anregungen der Fahrer, etwa bei Renngestaltung oder Rennterminen, müssen in die Veranstaltungen einfließen.Frage: Auf der Straße fährt die legendäre Jeannie Longo mit 50 Jahren noch Siege ein. Auch sie verschwenden keinen Gedanken ans aufhören. Werden sie die Jeannie Longo auf dem Mountainbike?Spitz: So lange ich Spaß habe, fahre ich noch Rennen. Ob es mir schwer fallen wird, aufzuhören, weiß ich nicht. Aber das Kribbeln ist immer noch da, wenn ich an der Startlinie stehe. So lange das der Fall ist, mache ich weiter. Quelle: www.derwesten.de

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