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Newsflash

Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
17.05.2009 - Silber für Sandra
Florian Runte - Montag, 25. Mai 2009
Offenburg. Ein toller Erfolg für die Sandra Schulte-Rettler: Mit Silber um den Hals kehrte die Mountainbikerin vom TV Attendorn von der Deutschen Meisterschaft für Sparkassenmitarbeiter in Offenburg (Schwarzwald) heim. Ist das schön , freute sich Sandra. Im letzten Jahr war die in der Zweigstelle Heggen arbeitende Radsportlerin noch sechste geworden und schaffte es nach den Rang sieben in Sundern-Hagen und Platz fünf in Saalhausen erstmals in diesem Jahr aufs Siegertreppchen. Als eine von 2000 Startern, aber als einzige Mitarbeiterin aus dem Sauerland ging Sandra in das 48 Kilometer lange Rennen, das zusammen mit der Worldclass Marathon Challenge stattfand. Das Prädikat schwierig verdiente sich der Marathon vor allem durch den schlammigen Lehmboden und etliche extrem steile Anstiege. 1500 Höhenmeter waren beim Ritt durch die Weinberge insgesamt zu meistern. Mit der Zeit von 3:19,25 Stunden glaubte die 31-jährige zunächst als viertschnellste Frau einen Medaillenrang verpasst zu haben, freute sich aber umso mehr, als man ihr mitteilte, dass sie zweite ihrer Altersklasse war.Begeistert zeigte sich Schulte-Rettler auch vom hohen Interesse, mit dem der Radsport im Schwarzwald verfolgt wird. An der Strecke herrschte Volksfest-Stimmung. Sandra: Hunderte von Zuschauern, die dich mit Vornamen den Berg hochschrien, Kuhglocken, Livebands, alles direkt an der Strecke. Das war schon toll.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
28.06.2009 - Pechvogel Matthias
Florian Runte - Mittwoch, 01. Juli 2009
Wetter. Während die Straßenfahrer des TV Attendorn am Wochenende ihre Erfolge auf mehrere Orte verteilt einfuhren, traten die Mountainbiker geschlossen beim „Ruhrbikefestival“ auf dem Hartkortberg in Wetter an.Der 50 Kilometer lange, mit 1.370 Höhenmetern gespickte Marathon war für 800 Starter Anreiz und Herausforderung zugleich. Keine Sauerländer Endlos-Anstiege und rasante Forstautobahnabfahrten, sondern ein Auf und Ab mit ständig neuen fahrtechnischen Herausforderungen auf epischen Singletrails, wie der Fachmann die schmalen Waldpfade nennt. Flachstücke und Erholungspausen: Fehlanzeige. Die ambitionierten Mountainbiker gaben mächtig Gas, aber auch den Gelegenheitsfahrern zauberten die Trails ein Lächeln ins Gesicht. Sandra Rettler: „Die Trails waren toll. Hätte mir nachher jemand die Strecke gezeigt, dann hätte ich gesagt: Das bin ich bestimmt nicht gefahren.“Die Geschichte des Tages, nämlich die eines Pechvogels, schrieb ihr Ehemann Matthias Rettler, der zunächst gut vorbereitet unter den ersten zehn der Lizenzfahrer zu finden war. Irgendetwas scheint an der sandigen Ruhrpotterde gegenüber dem heimischen Waldboden anders zu sein, denn Rettler hatte insgesamt drei (!) Plattfüße, bevor ein Konkurrent auf sein Rad stürzte und der daraus resultierende Schaltwerksdefekt ihn endgültig zur vorzeitigen Aufgabe zwang. Stattdessen fuhr Katherina Gunkel (rechts) das Top-Ergebnis aus heimischer Sicht mit Rang drei bei den Seniorinnen I ein. Ebenfalls sehr gut unterwegs waren Guido Bendikowski mit Rang sechs bei den Senioren II und Frank Arens mit Platz 18 bei den Senioren I. Sandra Rettler komplettierte die Seniorinnen I auf Platz 14.Alle Marathon-Ergebnisse im Überblick:50 Kilometer (1370 Höhenmeter):Senioren I:18. Frank Arens 2:37,5932. Axel Hellner 2:44,1167. Jörg Buschmann 2:57,27Senioren II:6. Guido Bendikowski 2:29,53132. Dietmar Rottmann 3:26,20Seniorinnen I:3. Katharina Gunkel 2:56,5014. Sandra Schulte-Rettler 3:46,38Direkt nach Zielschluß des Marathons starteten die Rennen des Lexxi-MTB-Schülercups. Hier waren die Attendorner Luca Bröcher (rechts) und Julian Rottmann (oben) in der U11 vertreten. Schade war, dass die meisten Marathonis so geschafft waren, dass sie zu den wirklich spanndenden und gut besetzten U13/U11 Rennen nicht mehr auf dem Hartkortberg blieben. Der bisher anspruchsvollste Kurs des MTB-Cups führte die Kids über eine 2,5 Kilometer lange Runde des verkürzten CC-Kurses mit 80 Höhenmetern pro Runde. Single-Trails und der rasante, mit Wurzelpassagen, Anliegern und künstlichen Drops gespickte Tretlager -Downhill waren ebenfalls enthalten und forderten dem MTB-Nachwuchs fahrtechnisch alles ab. Drei Runden mit sieben Kilometern und ca. 220 Höhenmetern (versetztes Start-/Ziel-Arreal) waren für die U11 zu absolvieren. Frank Rahl, Vater von Julians Hauptkonkurrent Pepe Rahl, formulierte es so: „Endlich mal ein richtiger MTB-Kurs! Direkt nach dem Start schoß die Spitzengruppe mit Pepe Rahl und Julian davon, während Luca Bröcher durch den Sturz eines Mitbewerbers im Mittelfeld erst einmal gestoppt wurde und gleich einige Sekunden verlor. Nach vier Minuten bereits erschienen Julian, dem Pepe Rahl wie ein Schatten folgte, am Wiesenhang oberhalb des Zieles. Beide hatten bereits knapp 40 Sekunden Vorsprung auf den Drittplatzierten Leon Kaiser und das weitere Feld herausgefahren. Auf Höhe der Ziellinie attackierte Pepe, konnte sich aber vor dem folgenden Anstieg nicht an Julian vorbeischieben. Der nächste Angriff folgte im Tretlager-Downhill, wo Pepe innen an Julian vorbeiging. Julian konterte direkt auf dem anschließenden Singletrailanstieg und ging mit sechs Sekunden Vorsprung in die dritte und letzte Runde. Hier musste der für den MTB-Verband Deutschland und die DJK Grafschaft startende Pepe Rahl dem hohen Tempo Tribut zollen (Schnitt 23,5 Stundenkilometer). Julian kam letztlich mit 34 Sekunden Vorsprung vor Pepe Rahl und 1:29 Minuten vor dem Dritten Leon Kaiser ins Ziel. Das Führungstrikot des Cups bleibt somit auch über die Sommerpause in Attendorner Hand. Julian überglücklich nach dem Zieleinlauf: „JAA! Dieses Rennen wollte ich unbedingt gewinnen! Teamkollege Luca Bröcher ließ sich durch den Startunfall nicht beeindrucken und spulte dank guter Kondition ebenfalls konstante Rundenzeiten herunter, während die Konkurrenz in der letzten Runde deutlich langsamer unterwegs war. Letztlich erreichte Luca im 30-köpfigen Fahrerfeld (+ 10 Fahrerinnen) einen guten 14. Rang.
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31.05.2009 - Jessika Vierte der Kleinen Friedensfahrt
Florian Runte - Sonntag, 31. Mai 2009
Attendorn. Radsportlerin Jessika Eckhardt (im Bild vorne rechts) vom TV Attendorn macht weiter mit starken Resultaten von sich reden und mischt kräftig in der nationalen Spitze mit. So auch beim Leo-Wirth-Straßenrennen in Merdingen (Breisgau), wo die Oberelsperin am Montag den vierten Platz belegte. An einem der vielen Anstiege durch die Weinberge setzte sich Eckhardt früh mit drei anderen Fahrerinnen entscheidend ab, musste aber drei Kilometer vor dem Ziel ihre Fluchtgefährtinnen ziehen lassen und erntete nach 48 Kilometern nur die Holzmedaille. Trotzdem bin ich ganz zufrieden , sagte Jessika.Mit Rang vier in der Gesamtwertung der Kleinen Friedensfahrt in Thüringen verfehlte sie das Podest am Wochenende zuvor ebenfalls denkbar knapp. Hier trug sie das Trikot der Nationalauswahl auf ihren Schultern, dem sie mit ihrem starken Auftritt auch gerecht wurde. Bei der bedeutendsten deutschen Rundfahrt für unter 17-jährige, bei der alles was Rang und Namen hat vertreten ist, fehlten nach vier Etappen nur acht Sekunden zu Rang drei. Die Grundlage für den tollen Erfolg legte sie mit Platz vier im Bergzeitfahren, dass sie mit knapp einer Minute Rückstand auf die später ausgeschiedene Siegerin Lisa Fischer beendete. Schon nach dieser ersten Etappe zeichnete sich ab, dass die vierköpfige Mannschaft des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) die Runfahrt dominieren würde, was sich bestätigte. Eckhardt: Die zweite Etappe war ein Straßenrennen in Waltershausen, bei dem wir uns mit guter Zusammenarbeit die Führungstrikots weiter sichern konnten. Auf der abschließenden Königsetappe erreichte die 15-jährige mit der siebenköpfigen Spitzengruppe das Ziel, konnte aber keinen Boden mehr gut machen. Leider bin ich beim Sprint auf der Zielgeraden in einen Sturz verwickelt worden, bin aber nach Fußmarsch durchs Ziel noch zeitgleich gewertet worden , berichtete Jessika, die mit dem BDR die Mannschaftswertung gewann.Die Form scheint also zu stimmen vor dem Saisonhöhepunkt, der Deutschen Meisterschaft, die in zwei Wochen statt findet. Dennoch sollte man nicht zu viel erwarten, denn wie vor Jahresfrist in Unna wird ihr das wenig anspruchsvolle Streckenprofil im mecklenburgischen Parchim nicht die Gelegenheit geben, ihre Stärken am Berg auszuspielen.
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21.06.2009 - Jörg weiter im Höhenflug
Florian Runte - Mittwoch, 24. Juni 2009
Stuttgart. Der Höhenflug von Handbiker Jörg Pieper hält an. Am Sonntag fuhr der Lichtringhauser beim Stuttgarter-Zeitung-Lauf seinen zweiten Saisonsieg ein und übernahm damit die Führung in der National Handbike Circuit (NHC), einer Rennserie, weche fünf der wichtigsten Handbike-Rennen einschließt. Der Triumph in Stuttgart belohnte Piepers erneut offensive Fahrweise. Einer der Kniebiker (Klasse der weniger stark gehandicapten) hatte attackiert. Weil alle anderen sich nur angeguckt haben, bin ich einfach losgefahren, um zu sehen, was passiert , schilderte der 43-jährige die Situation, die sich am Ende als vorentscheidend herausstellen sollte. Vorentscheidend deshalb, weil sich die Verfolger erst bei der Nachführarbeit einig wurden, als das Führungsduo längst über alle Berge war. Weil sein Fluchtgefährte einer anderen Kategorie angehörte, gewann Pieper den Halbmarathon am Ende locker in 40:31 Minuten.Eine Woche zuvor war der Fahrer des Otto Bock-Teams wieder international unterwegs und legte auch in Oensingen (Schweiz) bei den Wertungsrennen zur EHC, dem europäischen Pendant zur NHC, beachtliche Rennen hin. So belegte er im Zeitfahren Platz 13 und steigerte sich einen Tag später im Straßenrennen über 70 Kilometer auf den zehnten Platz, direkt hinter dem Schweizer Paralympics-Sieger Heinz Frei.In Lorsch, Elzach und Heidelberg stehen an den beiden kommenden Wochenenden bereits die drei nächsten wichtigen Rennen an. Heidelberg wird der Kracher , prophezeit Pieper, weil die Hanbike-Elite dort bis kurz vor Schluss kooperieren will, um den Weltrekord auf der Marathon-Distanz zu knacken. Auch er selbst rechnet sich Chancen aus. Pieper: Es ist immer noch Luft nach oben. Und Stuttgart hat noch eine Ecke mehr Selbstvertrauen gegeben.
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11.04.2009 - Jessika zweite am Surwolder Wald
Florian Runte - Donnerstag, 16. April 2009
Surwold. Für die Radsportler des TV Attendorn hat sich die weite Anreise nach Niedersachsen gelohnt: Mit einem Sieg von Julian Rottmann und einem zweiten Platz durch Jessika Eckhardt kehrten sie vom Rennen Rund um den Surwolder Wald heim.Für Jessika, mit der Silbermedaille dekoriert, war der zweite Platz im Rennen der weiblichen Jugend die erste Saisonplatzierung, die sie erstmals seit Mai letzten Jahres wieder auf das Siegerpodest nach einem Straßenrennen brachte. Zudem katapultierte sie sich mit 30 Punkten auf Platz sechs der allerdings noch wenig aussagekräftigen Rangliste des Bund Deutscher Radfahrer (BDR). „Ich bin damit schon recht zufrieden, es ist gut gelaufen. Aber das noch eine vor mir war, habe ich erst bei der Siegerehrung mitgekriegt“, berichtete Jessika, die den Sprint des Feldes nach 42,8 Kilometern gewann. Eine Niederländerin, die in einer Ausreißergruppe der gleichzeitig gestarteten Juniorinnen unbemerkt mitfuhr, hatte ihr den Sieg weggeschnappt. Zu Saisonbeginn lief es für die Oberelsperin gar nicht rund. In Nienburg musste Jessika nach einem Defekt aufgeben und bei der Bahnsichtung in Köln schleppte sie sich angeschlagen auf die hinteren Plätze. Zum letzten Wettbewerb trat sie deshalb erst gar nicht mehr an. Nach der nur teilweise erfolgreichen Dreifachbelastung des Vorjahres mit Straßen- und Bahnrennen sowie der Mountainbike-Bundesliga will sich Jessika in diesem Jahr vor allem auf die Straßenrennen konzentrieren. Der erste große Gradmesser ist das BDR-Sichtungsrennen in Karbach am 26. April.Seinen nächsten ungefährdeten Sieg bejubelte U11-Fahrer Julian Rottmann (Bild unten), der mit über 20 Metern Vorsprung den Sprint aus einer Verfolgergruppe der U13 gewann. Seine leider nur zwei Kontrahenten Jörgen Flöter (HRC Hannover) und Lukas Deblon (VfR Büttgen) konnten nicht folgen. Den einzigen Aussetzer leistete sich Julian vor dem Start, als er im Gespräch mit einem Kumpel in der Startaufstellung umkippte...

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