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Newsflash

Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
17.05.2009 - Bilder aus Kreuztal-Buschhütten
Florian Runte - Montag, 18. Mai 2009
Einige Zuschauer beim Rennen des RSV Osthelden dürften sich die Augen gerieben haben angesichts der wahren Invasion der magentafarbenen TVA-Trikots beim Anfängerrennen. Hier einige der Bilder aus Buschhütten.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
05.07.2009 - Fabelzeit für Jörg Pieper
Florian Runte - Donnerstag, 09. Juli 2009
Heidelberg. Ich habe jetzt noch ein Grinsen im Gesicht. Heidelberg war einfach nur geil , schildert Handbiker Jörg Pieper seine noch Tage nach dem Marathon in Heidelberg anhaltende Euphorie. Mit Platz drei erzielte der für das Otto-Bock-Team und den TV Attendorn startende Lichtringhauser ein erneut gutes, aber für ihn nicht unbedingt herausragendes Ergebnis. Was ist es also, das ihm auch eine halbe Woche später noch Freude bereitet? Es ist die Zeit, in der er die 42,195 Kilometer absolviert hatte. Nach 1:02,50 Stunden blieb die Uhr stehen. Eine absolute Fabelzeit , erklärt Pieper, der damit unter dem alten Handbike-Weltrekord auf der Marathon-Distanz blieb. Zwei Faktoren begünstigten das schnelle Rennen. Zum einen die äußerst günstige Streckenbeschaffenheit, zum anderen die Kooperation der Fahrer untereinander, die diesmal nicht taktierten, sondern vom Start weg gemeinsam Gas gaben. Schon seit Monaten hatte die Handbike-Szene Heidelberg als den Ort auserkoren, in dem der Weltrekord und am besten auch die Stunden-Schallmauer fallen sollte. Sogar die Deutsche Meisterschaft hatten Pieper und andere sausen lassen, um in Heidelberg dabei zu sein. Das erste Ziel gelang, das zweite verfehlte die fünfköpfige Spitzengruppe der weniger stark als Pieper gehandicapten Kniebiker um die Winzigkeit von drei Sekunden. Im Sprint der dahinter folgenden Dreier-Gruppe musste der seit 2002 querschnittsgelähmte Radsportler seine Kontrahenten passieren lassen, kam als dritter seiner Klasse und achter insgesamt ins Ziel. Das Ergebnis war mir egal, deswegen habe ich viel geführt. Immerhin kann ich ja jetzt sagen: Es gibt weltweit nur sechs Leute, die im Marathon schneller als ich waren. Das aber nicht immer alles rund laufen kann, musste Pieper eine Woche zuvor erfahren. Auch im hessischen Lorsch hatte er sich etwas ausgerechnet, schied aber in aussichtsreicher Position liegend wegen eines Defekts aus.Schon am Wochenende geht es für Pieper mit einem Wochenende in Tschechien weiter, danach kommt die Sommerpause. Auch hier will er wieder alles geben, ist sich aber sicher: Die Zeit von Heidelberg werde ich so schnell nicht mehr fahren.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
26.04.2009 - Beutezug durch Bayern
Florian Runte - Dienstag, 28. April 2009
Attendorn. Welch ein Wochenende für die Radsportler des TV Attendorn. Weit über die Landkarte der Bundesrepublik Deutschland zerstreut waren sie unterwegs und präsentierten sich eine Woche der Landesverbandsmeisterschaft in Steinhagen in toller Verfassung.So wie Dominik Ivo (links), der im Trikot des EGN-Teams in seinem dritten Jahr in der U23 die bislang beste Bundesliga-Platzierung einfuhr und das Auftaktrennen in Fürth auf einem starken neunten Platz beendete. Ivo: Da war ich von mir selbst überrascht. Ich glaube, ich bin richtig gut drauf. Die Vorentscheidung des 160 Kilometer langen und von Taktik geprägten Rennen fiel erst 15 Kilometer vor dem Ziel, als sich eine zwanzig Fahrer umfassende Gruppe vom Feld absetzte, die bis zum Schluss vorne blieb. Ivo war zunächst nicht dabei, konnte aber noch aufschließen. Als sie 200 Meter weg waren, bin ich mit drei anderen so grade noch hingefahren. Aber das hat richig Körner gekostet, deswegen war am Ende nicht mehr drin , berichtete der Grevenbrücker, der im Sprint neunter wurde. Am Tag darauf sprang bei Rund in Fischeln in Krefeld noch der zwölfte Platz raus. Allen Grund zur Freude hatte auch Jessika Eckhardt, (Bild oben) die beim Sichtungsrennen des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) in Karbach (Bayern) auf Rang zwei vorfuhr. Der dreimal zu bewältigende, 17,3 Kilometer lange Kurs war mit einer Vielzahl von giftigen Anstiegen, den dazugehörigen rasanten Abfahrten sowie einer längeren Kopfsteinpflasterpassage äußerst anspruchsvoll. In der zweiten Runde trat die Oberelsperin mit zwei anderen Fahrerinnen am Berg die Flucht nach vorne an, von denen eine aber nach kurzer Zeit abreißen lassen musste. Das Führungsduo erarbeitete sich einen deutlichen Vorsprung, doch im Sprint musste sich Eckhardt ihrer Konkurrentin Lisa Fischer (Elxleben) geschlagen geben. Dennoch überwog die Freude über das erreichte: Ich bin mit der Platzierung super zufrieden, weil das Niveau bei einem BDR Sichtungsrennen sehr hoch ist. In der deutschen Rangliste rückte Jessika auf Platz vier vor. In der Männerklasse kommt C-Fahrer David Schwager immer besser in Schwung. Er erreichte bei Rund in Hamm mit dem Hauptfeld das Ziel.Erfolgreich wie gewohnt waren die Schüler des TV Attendorn. Während U13-Fahrer Jeremias Born in Mettmann als Siebter seine erste Saisonplatzierung herausfuhr und diese einen Tag später mit Platz sechs in Hamm bestätigte, feierte die U11 auf dem Flitzerkurs in Krefeld sogar einen Doppelsieg. Dabei überraschte weniger Julian Rottmanns 13. Sieg in Folge, als die Tatsache, dass Neuling Luca Bröcher gemeinsam mit ihm auf und davon und erstmals aufs Siegerpodest fuhr. Nach nur 3 Kilometern waren die beiden zur 30 Sekunden früher gestarteten U13 aufgefahren und mischten dort das Feld auf.Kuriose Stilblüte: Mittlerweile gibt es Mütter, die ihren Söhnen in der U13, also eine Klasse höher, folgende Anweisungen geben: Julian steht auf der Starterliste. Wenn er vorbeikommt, häng dich dran .Auch bei Rund in Fischeln zeigte U11-Fahrer Julian Rottmann die inzwischen gewohnte Siegerpose...... durfte dann einen Moment lang mit Teamgefährte Luca Bröcher, der starker zweiter wurde, verschnaufen...... um dann mit ihm die Siegerpokale in die Höhe zu recken.
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03.10.2009 - Feuerwerk zum Saisonabschluss
Florian Runte - Montag, 02. November 2009
Attendorn. Die Beine liegen hoch, die Trikots im Spind und die Räder hängen gründlich geputzt im Keller – der Straßenradsport hält bis zum Trainingsauftakt im November Winterschlaf. So auch bei den Fahrern des TV Attendorn, die es aber zum Saison-Kehraus noch einmal haben krachen lassen. Einen weiteren Sieg, den neunten in diesem Kalenderjahr, fügte Tanja Hennes beim Frauenrennen in Wuppertal-Langerfeld ihrer endlosen Liste von Erfolgen hinzu. Im 45 Kilometer langen und von Beginn an schnell gefahrenen Rundstreckenrennen schlug die 38-Jährige den Bundesligateams und Nationalfahrerinnen ein Schnippchen und setzte sich Endspurt durch. Ebenfalls klasse: In der Frauen-Rangliste des Bund Deutscher Radfahrer schaffte es die Attendorner im ersten Jahr nach ihrem Rücktritt als Profifahrerin noch auf den elften Platz.Stefan Zelle, derzeit bester C-Elite-Fahrer des TV Attendorn, erzielte kurz vor Saisonende noch zwei Platzierungen und dürfte somit in der kommenden Saison ein Anwärter auf den Aufstieg in die B-Elite sein. Bei der „Europäischen Radsportwoche“ in der Lüneburger Heide, einem Rennwochenende mit vier Etappen, kam der Sportstudent beim Auftakt als Vierter und bei der 80 Kilometer langen Schlussetappe als Neunter ins Ziel. In der Gesamtwertung bedeuteten diese Ergebnisse Platz neun. Am Tag der Deutschen Einheit schloss Zelle die Saison mit Rang vier beim Rennen „Rund in Bonn“ erfolgreich ab.Zwei schöne Erfolge am Ende einer von Krankheiten und Verletzungen verhagelten Saison hatte Jugendfahrer Christopher Wehmeier, der bei den beiden Bergzeitfahren zur Siegquelle und zur Homert jeweils schnellster Nachwuchsfahrer war.
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01.05.2009 - Jeremias Born immer besser in Schwung
Florian Runte - Montag, 04. Mai 2009
Frankfurt. Der für den TV Attendorn in der Schülerklasse (U13) fahrende Jeremias Born (Bild oben) kommt langsam aber sicher immer besser in Tritt. Nachdem er im Auftaktrennen bei Köln-Schuld-Frechen noch reichlich Lehrgeld zahlen musste, geht es nun langsam aufwärts. Ein Grund: In den Osterferien wurde das Training von der Bigge auf die Insel Mallorca verlegt, wo reichlich Kilometer und Höhenmeter abgerissen wurden. So war es nicht verwunderlich, dass es am Ostermontag mit ca. 400 Trainingskilometern in den Beinen „nur“ für Rang 12 im harten Rennen „Rund in Köln“ reichte. Erstmals konnte Jeremias eine Woche später bei Rund in Düren“ in der vorderen Spitzengruppe mitfahren. Zwar musste er sich dort noch auf Grund mangelnder Erfahrung mit dem 11. Rang zufrieden geben, doch der Aufwärtstrend war bereits sichtbar. Schon am letzten Wochenende gab es die ersten guten Platzierungen, bei gut besetzten Rennen in Mettmann und Hamm sprangen jeweils ein guter siebter und sechster Platz raus. Und am 1. Mai in Frankfurt beim City Loop (ehemals Henniger Turm) gelang Jeremias in einem sehr schweren und für diese Altersklasse sehr langem Rennen über 22 Kilometer fast der Sprung aufs Treppchen. Auf einem sehr schweren Kurs mit etwa 30 Fahrern warem fünf Runden zu absolvieren, wobei besonders die steil zum Ziel führenden letzten 500 Meter den Fahrern alles abverlangten. Erst im finalen Sprint wurde Jeremias noch hauchdünn abgefangen und musste sich mit der Holzmedaille für Platz vier zufrieden geben. Nach den ersten Tränen der Enttäuschung über den verpassten Treppchenplatz stand dann aber doch die Freude und die Hoffnung für die Zukunft im Vordergrund, war er doch auch bei diesem Rennen mit zehn Jahren wieder einer der jüngsten Fahrer und musste nur den Älteren den Vorrang lassen.Auch Seniorenfahrer Georg Drixelius war in Frankfurt erfolgreich unterwegs. Mehr dazu hier (http://www.radsport-tva.de/Berichte-und-Photos-Jahr-2009/01.05.2009-Georg-zweiter-in-Frankfurt.html).Auch die Fahrer der U11 waren am Maifeiertag wieder flink unterwegs. Beim Preis der Sparkasse Neuss waren Julian Rottmann (Bild unten), der auch dieses Rennen gewann, sowie Luca Bröcher, der Vierter wurde, ganz vorn mit dabei. Auf dem verwinkelten und 900 Meter langen Rundkurs waren 13 Runden (11,3 Kilometer) zurückzulegen. Unsere beiden jüngsten Lizenzfahrer starteten gut und entschwanden gemeinsam mit Timo Funck (RSG Heinrich Böll Gesamtschule) und der Niederländerin Berdien De Jong den Blicken des restlichen Feldes, das die Spitze fortan nur noch bei Überrundungen zu sehen bekam. Nach Gewinn der ersten Prämien durch unser Duo entwickelte sich quasi ein Ausscheidungsfahren. Zuerst musste Luca in Runde vier leider abreißen lassen und fiel auf den vierten Platz zurück, den er in Alleinfahrt auch souverän ins Ziel fuhr. Über den undankbaren vierten Platz tröstete ihn die gewonne Prämie etwas hinweg. Die verbleibende Dreier-Spitze reduzierte sich einige Runde vor Schluß, als auch Timo Funck das Tempo nicht mehr mitgehend konnte. Lediglich die stark fahrende Berdien De Jong klebte Julian eingangs der letzten Runde am Hinterrad, was ein spannendes Finale versprach. Aber Julian zeigte das er sich seine Kräfte eingeteilt hatte und kam jubelnd mit 50 Metern Vorsprung vor seiner Verfolgerin als Sieger ins Ziel. Dritter wurde Timo Funck vor Luca Bröcher.

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