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Newsflash

Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
16.08.2009 - Wieder Doppelsieg der U11
Florian Runte - Montag, 17. August 2009
Nettetal-Breyell. In der U11 fuhren unsere Fahrer den nächsten Doppelsieg ein und posierten strahlend vor der St. Lambertus-Kirche in Breyell fürs Siegerfoto. Julian Rottmann fuhr auf der 2,2 Kilometer langen Runde mit ansteigender Zielgeraden nach seinen 17. Saisonsieg mit 44 Sekunden Vorsprung auf das Feld heraus. Luca Bröcher führte vier Runden lang das Verfolgerfeld an (Bild unten) und gewann den Schlußspurt des Feldes vor Timo Funck (RSG-Heinrich-Böll-Gesamtschule) und Bendix Wehrmeister (VFR Büttgen). Damit bewies der zehnjährige Finnentroper erneut seine gute Form und erfreut Eltern und Trainer in seiner ersten Saison weiter mit Treppchenplätzen in Serie.Bei der U13 kam es nach sechs Runden zu einer Sprintankunft des geschlossenen Feldes. Neueinsteiger Alexander Strobl fuhr nach schlechtem Start in seinem zweiten Lizenzrennen über die gesamte Distanz im Hauptfeld mit und belegte im 25-köpfigen Feld einen 15. Schlußrang. KLASSE!U13-Routinier Jeremias Born kam nach dreiwöchigem Familienurlaub noch nicht wieder richtig in Fahrt, fuhr aber ebenfalls im Feld mit und erreichte Platz 23.
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11.07.2009 - Jessika zweimal neunte bei der Bahn-DM
Florian Runte - Dienstag, 14. Juli 2009
Erfurt. Mit zwei neunten Plätzen fügte Jessika Eckhardt bei den 123. Deutschen Bahnradmeisterschaften in Erfurt am Wochenende zwei weitere Top-Ergebnisse ihrer Saisonbilanz hinzu. Sowohl in der Einerverfolgung über 2000 Meter als auch im Punktefahren konnte sich das Talent des TV Attendorn im vorderen Teil des mit 25 Fahrerinnen besetzten Feldes behaupten und sich gegenüber dem Vorjahr erneut steigern. Es ist richtig gut gelaufen, mit beiden Ergebnissen bin ich super zufrieden , strahlte die Oberelsperin, die ja nicht gerade als Bahnspezialistin bekannt ist. Ein Trainingswochenende mit dem Team des Landesverband und sporadische Ausflüge auf die Bahn in Köln mussten als Vorbereitung genügen. Ständig nach Köln zu fahren ist natürlich nicht drin , bedauert die Oberelsperin das Fehlen einer Radbahn in unserer Region, was wohl auch erklärt, warum sie als einzige Person überhaupt Südwestfalen bei den Titelkämpfen vertrat. Besser hat es da die Konkurrenz aus den Radsport-Hochburgen, vornehmlich in den neuen Bundesländern. Eckhardt: Die trainieren zweimal pro Woche auf der Bahn. Dennoch schlug sich die 16-jährige auf der funkelnagelneuen, 250 Meter langen Beton-Bahn Andreasried achtbar und gewann ihren Lauf in der Einerverfolgung gegen die Brandenburgerin Susanne Lokmani deutlich. Die Uhr stoppte nach 2000 Metern bei 2:51,192 Minuten, was Rang neun bedeutete. Zum Finale der besten vier fehlten drei Sekunden. Im von Beginn an schnellen Punkterennen machte Eckhardt das gleiche Problem wie bei den Massensprints auf der Straße zu schaffen: Ich war meistens eingeklemmt und habe keine Lücke gefunden. Bei der vierten der sechs Sprintwertungen biss sie jedoch zu, holte Platz drei und die für den neunten Platz reichenden zwei Punkte. Auf die Runde ging Eckhardt einmal, was jedoch, wie bei den Attacken der restlichen Fahrerinnen, nicht von Erfolg gekrönt war.Ihre nächsten Bahnrennen bestreitet Eckhardt in drei Wochen bei den Bundes-Sichtungsrennen in Köln-Müngersdorf.
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11.07.2009 - Schüler trumpfen in Weilburg auf
Florian Runte - Dienstag, 14. Juli 2009
Weilburg. „Catch me if you can!“ Schon in der ersten Kurve des Staßenrennes am Samstag früh ließ der Attendorner U11-Fahrer für die Konkurrenz keine Zweifel aufkommen, dass der Sieg in seiner Klasse diesmal nur über ihn führen würde.Die siebte Auflage der 3-Etappenfahrt für Schüler- und Jugendfahrer im hessischen Weilburg ließ auch diesmal keine Schwierigkeiten aus. Schon die erste Etappe „Rund um die Jugendherberge“ wies zwar keine lange Distanz auf, dafür aber 50 Höhenmeter pro Runde an einer 14% -Steigung, welche bereits in der U11 viermal und in der U13 sechsmal zu absolvieren war . Julian attackierte direkt am Start und verschwand bald aus dem Sichtfeld der Verfolger. Mit einer Zeit von 11:06 Minuten blieb er nochmals unter seiner Vorjahreszeit von 11:23 Minuten. Weilburg-Neuling und Teamkollege Luca Bröcher eilte flugs Julian hinterher, führte anfangs das Verfolgerfeld an und belegte einen sehr guten vierten Platz. U13-Fahrer Jeremias Born, der gleichfalls zum ersten Mal in Weilburg startete, belegte nach dem Rundstreckenrennen Rang 14.Pünktlich um 13.30 Uhr startete als 2. Etappe das Bergzeitfahren. „Kurz aber heftig“ waren für alle Fahrer zwar nur 1,3 Kilometer, dafür aber 130 Höhenmeter zu absolvieren! Dies ermöglichte gute Zeitvergleiche zwischen den einzelnen Altersklassen. Alle unsere Attendorner Fahrer schlugen sich hier hervorragend: Luca Bröcher, 10 Zentimeter größer und damit schwerer als seine Vereinskollegen, absolvierte die Kletterei in 6:14 Minuten, was einen hervorragenden vierten Platz in der U11 bedeutete. Bergspezialist Jeremias Born war noch schneller unterwegs und holte mit 5:51 Minuten Platz 14 in seinem ersten U13-Jahr. Getoppt wurden diese Ergebnisse noch von Julian Rottmann, der in 5:27 Min. den Berg hochflog und damit die Vorjahresbestzeit von Björn Tränckner um elf Sekunden unterbot, während der Zweitplatzierte bereits 31 Sekunden Rückstand aufwies. In der U13 hätte Julians Zeit immerhin noch Platz fünf bedeutet....Sonntag früh um 8:45 Uhr dann der Höhepunkt der 3-Etappenfahrt, organisiert vom Radsportbezirk Frankfurt-Main-Taunus: Straßenrennen mit Polizeieskorte und Führungsfahrzeugen sowie dem obligatorischen Besenwagen auf einer sehr anspruchsvollen, hügeligen Runde hoch über dem Lahntal. 23 bzw. 35 km waren in der U11 bzw. U13 zu absolvieren. In der U15 und U17 lockt dieser Kurs regelmäßig Spitzenfahrer aus Belgien und den Niederlanden an, während in den jüngeren Jahrgängen die Starter immerhin bis aus dem Erzgebirge anreisen. Während Julian im gelben Führungstrikot mit 1:35 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Joshua Becker von der RSG Frankfurt ein komfortables Polster mitnahm, konnte sich Luca Bröcher mit nur 29 Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten Mika Hahner (RC 07 Fulda) noch Hoffnungen aufs Podium machen.Nach einem fünf Kilometer langen Anstieg zum Rundkurs und neutralisierter Fahrt erfolgte der scharfe Start für unsere Fahrer. Telefonkonferenzen unter den Vätern ergaben, dass Jeremias Born gut in der U13 Verfolgergruppe und Julian Rottmann in der vierköpfigen U11 Spitzengruppe unterwegs waren. Als die U11-Fahrer auf der ca. 65 km/h schnellen Abfahrt nach Odersbach wieder ins Sichtfeld des Berichterstatters fuhren, hatte sich Julian um ca. 30 Meter leicht abgesetzt und ging als Führender in den finalen Anstieg. Luca Bröcher, zur Hälfte des Kurses leider aus der Führungsgruppe zurückgefallen, kam an fünfter Position mit einer Minute Rückstand zurück nach Odersbach. Angefeuert von der Familie und Betreuern konnte Luca trotz nachlassender Kräfte Rang fünf in Etappe und Gesamtwertung bis ins Ziel retten. Julian distanzierte den Zweitplatzierten Joshua Becker nochmals um 22 Sekunden und gewann die Gesamtwertung mit insgesamt 1:57 Minuten Vorsprung. Jeremias Born kam in der U13 Verfolgergruppe auf einem guten 16 Rang ins Ziel. Angesichts der älteren, starken Konkurrenz ein wirklich gutes Ergebnis.Julian nahm Siegerschleife, Pokal und Trikot aus den Händen von Günter Schabel, BDR-Viezepräsident Rennsport, entgegen, während Organisator Anton Koppai scherzte: „Wer in der U11 Weilburg gewinnt, der muss noch 6 Jahre lang wiederkommen...“ Dieser Aufforderung, so merkte man unserem erschöpften aber zufriedenen Nachwuchs an, wollen alle Attendorner Starter gerne nachkommen.
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11.07.2009 - Matthias auf Platz acht in Pracht
Florian Runte - Dienstag, 14. Juli 2009
Pracht. Eine Woche nach seinem tollen Tandem-Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft ging Matthias Rettler vom TV Attendorn am Sonntag bei einem Cross-Country-Rennen für Mountainbiker in Pracht bei Altenkirchen an den Start. Bei heftigem Dauerregen ging es für 75 Minuten auf eine Rundstrecke, die es in sich hatte. Durch den Regen war der Kurs sehr matschig und der Boden tief und durchweicht. Die technisch sehr anspruchsvolle Strecke zeichnete sich durch steile Passagen, Wurzeltrails und sehr steile Anstiege mit Laufpassagen aus. Diese Rennen war eins von sechs Rennen des Rheinland Pfalz-Cup. Die ersten beiden Rennen fanden in Betzdorf und Bergisch Gladbach statt, weitere Termine sind in Daun, Herdorf und Büchel. Matthias ging als achter durchs Ziel und liegt in der Gesamtwertung momentan auf dem fünften Rang.
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05.07.2009 - Silber und Bronze bei der "Deutschen"
Florian Runte - Sonntag, 05. Juli 2009
Elzach. Jubel beim TV Attendorn: Mit Silber im Straßenrennen und Bronze im Zeitfahren machte das Tandem mit Matthias Rettler und dem sehbehinderten Meinolf Kniep bei der Deutschen Meisterschaft der Behinderten im badischen Elzach einen richtig dicken Fischzug.Das 9,5 Kilometer lange Bergzeitfahren an einem Anstieg „vom Kaliber Rhein-Weser-Turm“, so Rettler, absolvierten beide mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 Stundenkilometern. Und das, obwohl es berghoch mit dem Tandem deutlich schwerer als auf einem „normalen“ Rad ist. Knieps Trainingspartner Addi Schmidlin beziffert den Geschwindigkeitsverlust auf etwa zwei Kilometer pro Stunde.Im von Beginn an sehr schnellen Straßenrennen auf einem verwinkelten Rundkurs ging es sage und schreibe 315-mal um die Ecke. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil das Tandem in der Kurve vergleichsweise schwer zu halten ist und Steuermann Matthias Rettler somit besonders gefordert war. Selbst der Sieg schien lange Zeit greifbar, doch kurz vor Schluss des 65 Kilometer langen Rennens nutzte das gleichauf liegende Tandem die Gelegenheit zur Flucht, als die Attendorner bei einer Überrundung einige Meter verloren. „Schade, ich hatte noch einige Körner für den Sprint“, so Meinolf Kniep. Doch auch ohne Gold war die Freude über den Medaillensegen groß, weil er unerwartet kam. „Da ist nix zu holen“, hatte Rettler noch wenige Tage vor dem Start aufgrund der starken Konkurrenz prognostiziert.Registriert wurde das schnelle Tandem aus dem Sauerland auch vom Bundestrainer, der dem Duo des TV Attendorn prompt die Teilnahme an der Belgien-Rundfahrt und am Europacup anbot.Beeindruckt zeigte sich Matthias Rettler von den Leistungen der behinderten Sportler und der Atmosphäre, von denen diese begleitet wurden. Neben Sehbehinderten waren unter anderem Sportler mit Arm- oder Beinprothesen und selbst Muskelschwund am Start. Vorn sitzt wohlgemerkt jeweils ein Fahrer ohne Behinderung. „Das Niveau ist richtig hoch“, sagt der 29-jährige Oberelsper, der regelmäßig an „normalen“ Mountainbike- und Straßenrennen teilnimmt. „An der Strecke war richtig Euphorie, mit vielen Zuschauern, Dorffest und allem drum und dran. Das ist schon was anderes als bei den Rennen hier.“Für Kniep, mit 45 Jahren ältester Starter in Elzach, waren es bereits die Medaillen Nummer zwei und drei bei der Deutschen Meisterschaft. Vor zwei Jahren hatte er mit Matthias’ Bruder Henning schon einmal Bronze gewonnnen, wurde aber ein halbes Jahr später durch einen Schlüsselbein- und vierfachen Rippenbruch als Folge eines Sturzes zurückgeworfen. Trotz aller Bedenken rappelte der Sehbehinderte sich wieder auf: „Ein bisschen Angst ist schon dabei. Wenn wir plötzlich durch ein Schlagloch fahren müssen oder einen Haken drum rum machen, kriege ich erstmal einen Schreck, gerade bei den Geschwindigkeiten. Matthias ist natürlich ein Fahrer, dem man vorne absolut vertrauen kann. Aber es gibt ja Situationen, in denen man nichts machen kann.“Ein wichtiges Anliegen des Grevenbrückers ist, sich für den tollen Erfolg bei seinen restlichen Sportfreunden zu bedanken. „Ohne die ganzen anderen hätten wir niemals dieses Resultat gehabt“, verweist er auf seine vielen Trainingspartner, mit denen er sich in Topform gebracht hat. Insgesamt sind es sechs auf dem Tandem und zwei beim Laufen, mit denen er wechselweise fast jeden Tag unterwegs ist. Kniep: „Zunächst war es sicher eine soziale Sache. Aber die anderen haben auch ihren Spaß daran, sonst würden sie es nicht jahrelang machen. Da sind echte Freundschaften raus gewachsen.“

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