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Newsflash

Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
02.08.2009 - Schnell wie Sau in Nordenau / Sandra wieder Vizemeisterin
Florian Runte - Donnerstag, 13. August 2009
Nordenau/Bochum. Bei sommerlichen Temperaturen, bestem Wetter und guten Streckenverhältnissen haben sich am Samstag beim Mountainbike-Marathon in Nordenau 450 Sportler auf die anspruchsvolle, 37 Kilometer lange Stecke rund um Nordenau (bei Winterberg) zum Start begeben. Mit dabei waren auch etliche Fahrer des TV Attendorn. Allen Nachteilen eines Tandems zum Trotz fuhr das Duo Matthias Rettler/Meinolf Kniep (TV Attendorn) nach 1:33,42 Stunden und 870 Höhenmetern als erstes über die Ziellinie und holte Platz elf bei den Lizenzfahrern. Hervorragende Ergebnisse erzielten auch Georg Drixelius (Senioren III) und Andreas Claren (Senioren II), die jeweils Zweiter in ihrer Altersklasse wurden. Claren, eigentlich als Läufer auf den extrem langen Distanzen bekannt, hat sich das Mountainbike zu Trainingszwecken gekauft und fuhr in Nordenau seinen ersten MTB-Marathon überhaupt. Ebenfalls vorne mit dabei waren die Hansestädter in der Seniorenklasse I. Hier belegten Axel Hellner und Jörg Buschmann die Plätze 12 und 26. In der Seniorenklasse II kamen Andreas Orde und Dietmar Rottmann mit einer Zeit um zwei Stunden auf die Ränge 38 und 54. Ein weiteres Top-Resultat erzielte Sandra Schulte-Rettler (Bild links), die bei den Seniorinnen fünfte wurde und in der Gesamtwertung der sechsteiligen „Marathon-Trophy 2009“ nach drei Marathons auf dem dritten Platz steht. Noch einen oben drauf setzte sie am nächsten Tag beim „Sparkassen-Giro“ in Bochum, wo vor dem Straßenrennen der Profis jährlich auch ein Jedermann-Rennen stattfindet. Bei ihrem ersten Einsatz mit „krummem Lenker“ bewältigte sie die drei Runden über insgesamt 75 Kilometer in 2:30 Stunden, trotzte Dauerregen, Kopfsteinpflasterpassagen, den berüchtigten Anstiegen in Wiemelhausen und Stiepel und wich etlichen Stürzen der Konkurrenz auf dem glitschigen Asphalt aus. Der Lohn: Platz zwei in der Sonderwertung für Sparkassenmitarbeiter und damit die deutsche Vizemeisterschaft. Rettler: „Die Siegerehrung fand auf der großen Bühne statt, die sich direkt an Start und Ziel befand, gleichzeitig lief das Rennen der Profis und tausende Zuschauer. Ein tolles Erlebnis, was ich bestimmt nicht missen möchte!“
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
17.05.2009 - Bilder aus Kreuztal-Buschhütten
Florian Runte - Montag, 18. Mai 2009
Einige Zuschauer beim Rennen des RSV Osthelden dürften sich die Augen gerieben haben angesichts der wahren Invasion der magentafarbenen TVA-Trikots beim Anfängerrennen. Hier einige der Bilder aus Buschhütten.
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06.09.2009 - Dortmund ein gutes Pflaster
Florian Runte - Montag, 07. September 2009
Dortmund. Für die Radsportler des TV Attendorn erwies sich Dortmund am vergangenen Wochenende als gutes Pflaster. Angeführt von der sportlichen Leiterin Tanja Hennes (Bild oben), die am Sonntag beim „Großen Preis der Sparkasse“ in Hombruch nach 43 Kilometern den Sieg im Frauenrennen einfuhr, gab es in der Westfalen-Metropole reichlich gute Ergebnisse. A-Elite-Fahrer Dominik Ivo fuhr im als Kriterium ausgefahrenen Hauptrennen den sechsten Platz ein und bestätigte diesen im später ausgetragenen Derny-Rennen. Kurz vor seinem Start konnte der Grevenbrücker noch den vierten Saisonsieg von Luca Bröcher beklatschen, der das Rennen der U11 dominierte. Bereits am Samstag schlug Schülerfahrer Patrick Kämpf beim „55. Rad-Championat“ im Stadtteil Brackel zu. Der Dünscheder bestätigte seinen Aufwärtstrend und fuhr nach 40 Kilometern mit Platz sieben die erste Saisonplatzierung und den Lohn für großen Trainingsfleiß ein.Julian Rottmann (U11) gewann am Samstag ein Kriterium in Schwarzenholz (Saarland) und am Sonntag bei einem MTB-Rennen in Hagen. Hier der Bericht von Dietmar Rottmann in Bildern:Bereits am Samstag hatte Julian die Trikotfarben des TV im saarländischen Schwarzenholz vertreten (Papa Dietmar Rottmann musste am Freitag beruflich in die Pfalz....).Beim Kathrin-Schulze-Kriterium des austragenden SRC Spanische Bergziege Schwarzenholz traf Julian auf starke Konkurrenz aus Luxemburg und Bayern. Dominik Uhlig (SV Eintracht Oberdietfurt), mit 15 Saisonerfolgen einer der erfolgreichsten U11-Fahrer der Saison, brannte darauf, sich für seine Niederlagen in Weilburg und Bellheim zu revanchieren. Der ist Gut , kommentierte ein Helfer des SRC Schwarzenholz unaufgefordert das Erscheinen von Tristan Parrotta (UC Dippach) aus dem benachbarten Luxemburg. Damit goß er Öl ins Feuer, denn Dominik Uhlig und Julian spekulierten bereits eine Stunde vor dem Start über die Qualitäten des mit Carbonlaufrädern auflaufenden Parrotta.Am Start das aus NRW gewohnte Bild: Julian führte das Feld in die erste Kurve. Eine Spitzengruppe aus Dominik Uhlig, Tristan Parrotta und Julian sowie Michelle Messinger kam aus der ersten Runde zurück.In der folgenden Wertungsrunde kam es zum Dreikampf zwischen Dominik, Tristan und Julian, den Julian knapp für sich entscheiden konnte. Klug hielt sich Julian in der dritten Runde zurück und gab die Führung ab, um als Erster den Sprint zur zweiten Wertung anzufahren, den er mit gut zwei Radlängen Vorsprung ebenfalls gewann.Verwunderung beim Kommentator nach der fünften Runde: Julian fuhr mit Riesenvorsprung über die Ziellinie. Die Konkurrenz musste dem hohen Tempo auf dem 1,1 Kilometer langen Rundkurs Tribut zollen. So konnte Julian nach sechs Runden jubelnd seinen 20. Saisonerfolg auf der Straße erzielen.Mit der Idealzahl von 20 Punkten entschied Julian das Kriterium vor Dominik Uhlig und Tristan Parrotta (je 9 Punkte) für sich. Leider erschien Tristan Parrotta trotz Aufruf noch nicht einmal zur Siegerehrung. Schade!Während sein Teamkollege Luca Bröcher in Dortmund seinen vierten Saisonsieg einfuhr, brachte Julian bei den Mountainbike-Tagen des Hagener MTB-Vereins Zee Aylienz am Sonntag seinen fünften Erfolg im Lexxi-Schüler-Cup nach Hause.Nachdem tags zuvor noch die Marathonbiker beim 2- bzw. 3-Stunden Rennen CrossCountry-Luft schnuppern konnten, gehörte das Areal im Fleyer Wald, zwischen Fernuni und Polizeipräsidium gelegen, am Samstag den Lizenz- und Hobbybikern des SKS- und Lexxi-NRW-Cups.Auf dem leicht entschärftem und etwa 4,5 Kilometer langen CC-Kurs gab es viele erdige Trails, aber auch etliche Höhenmeter zu absolvieren. Schon der 300 Meter lange Start auf der Asphaltstraße hatte davon einige zu bieten.Leider blieb Pepe Rahl vom MTBvD, der Zweitplatzierte der Gesamtwertung und Julians Dauerkonkurrent um den Sieg, der Veranstaltung fern. Aber 25 andere Kids brannten darauf, Julian als Gelegenheits-Mountainbiker den Sieg streitig zu machen. Mit einem Top-Start bog Julian mit knappem Vorsprung als Führender ins Gelände ein.Nachdem Jannik Sokoll, der erste Verfolger, im Trail kurz zu Boden ging (Julian: Da war auf einmal ein Loch hinter mir ) konnte der jüngste Mountainbiker unseres Vereins den Sieg komfortabel nach Hause fahren. Im Ziel wurde er für sein Erscheinen ausdrücklich gelobt: Julian hätte heute in Hombruch auch Straßenrennen fahren können , würdigte der Kommentator das Kommen des Cupführenden.Nur die Siegerzeit fiel aus dem Rahmen: Mit 10:35 Minuten und einem Schnitt von über 25 Stundenkilometern absolvierte Julian die Runde um gut drei Minuten schneller als prognostiziert.
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30.03.2009 - Sven Meyer: Der Goldschmied von Dänemark
Florian Runte - Donnerstag, 16. April 2009
Das gibt es auch nicht alle Tage: Auf der ersten Sportseite der Montagsausgabe der Westfalenpost, wo normalerweise die Spielberichte der Fußball-Bundesliga stehen, strahlten am 30. März die Trikots des TV Attendorn. Also für immerhin eine halbe Millionen Leser. Diese einmalige Publicity verdankt unsere Abteilung unserem Mitglied Sven Meyer, unter dessen Regie die dänischen Nationalmannschaft zwei Goldmedaillen bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft in Polen holte. Dazu herzlichen Glückwunsch, Sven!Hier der ganze Artikel (von Horst Friedrich Tuneke):Pruszkow. (wp) Sven Meyer vom TV Attendorn war die Sensation der Rad-Weltmeisterschaft im polnischen Pruszkow. Der Sauerländer studiert im vierten Semester Sportwissenschaft an der Universität Frankfurt. Aber als Trainer ist er erfolgreich wie ein alter Hase des Bahnradsports. Und er macht wenig Aufhebens davon. „Sven hat sich bei uns nur per SMS gemeldet , berichtet seine in Plettenberg wohnende Mutter Ulrike. 23 Jahre alt, rote Haare, freches Gesicht und modische Schuhe („Chucks ): Die Rede ist nicht von einem flippigen Teenager, sondern vom Goldschmied des dänischen Bahnradsports. Gestatten, Sven Meyer - der Unbekannte aus dem Sauerland hat den dänischen Bahn-Vierer bei der WM im polnischen Pruszkow zur ersten Goldmedaille in der WM-Geschichte geführt. Auch im 50-km-Madison feierte „Danish Dynamite durch Michael Morkov und Alex Rasmussen einen grandiosen Triumph. „Der dänische Bahnradsport ist ein schlafender Riese. Um die Zukunft ist mir nicht bange. Wir haben noch starke Jungs in der Hinterhand , sagt Meyer, dessen Vertrag mit Ende der Bahn-WM ausläuft. Die Verlängerung dürfte nur Formsache sein. Vor drei Jahren war Meyer zum Nationaltrainer Heiko Salzwedel gekommen und hatte nach einem Praktikum gefragt. Der Jungspund mit dem Berufsziel Trainer durfte bleiben, und als der Chef nach Olympia dem Lockruf aus Großbritannien folgte, stand er in der Verantwortung. So durfte Meyer, der als Radfahrer für den TV Attendorn keine Bäume ausgerissen hatte, das vollenden, was Salzwedel verwehrt geblieben war. Michael Faerk Christensen, Casper Jörgensen, Jens-Erik Madsen und Alex Rasmussen gewannen in 3:58,863 Minuten Gold. Der deutsche Vierer kam gute neun Sekunden - eine halbe Ewigkeit auf der Bahn - später ins Ziel. So kann Meyer auch nur müde lächeln, wenn er sieht, was beim BDR mit den finanziellen Mitteln zustande kommt. Sein Erfolgsrezept ist dabei ganz simpel. „Der Star ist die Mannschaft. Wir sind alle Freunde. Unsere große Stärke ist der Zusammenhalt , sagt Meyer. Im freiwilligen sozialen Jahr hatte Sven Meyer in Attendorn Radsport an Schulen vermittelt. Nun hat der 23-Jährige Weltmeister herausgebracht - eine unglaubliche Karriere. Als Radsportler im Kreis seiner Freunde vom TV Attendorn feierte Sven Meyer keine tollen Erfolge. Dafür trumpfte er als Trainer bei der Weltmeisterschaft groß auf.
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11.04.2009 - Jessika zweite am Surwolder Wald
Florian Runte - Donnerstag, 16. April 2009
Surwold. Für die Radsportler des TV Attendorn hat sich die weite Anreise nach Niedersachsen gelohnt: Mit einem Sieg von Julian Rottmann und einem zweiten Platz durch Jessika Eckhardt kehrten sie vom Rennen Rund um den Surwolder Wald heim.Für Jessika, mit der Silbermedaille dekoriert, war der zweite Platz im Rennen der weiblichen Jugend die erste Saisonplatzierung, die sie erstmals seit Mai letzten Jahres wieder auf das Siegerpodest nach einem Straßenrennen brachte. Zudem katapultierte sie sich mit 30 Punkten auf Platz sechs der allerdings noch wenig aussagekräftigen Rangliste des Bund Deutscher Radfahrer (BDR). „Ich bin damit schon recht zufrieden, es ist gut gelaufen. Aber das noch eine vor mir war, habe ich erst bei der Siegerehrung mitgekriegt“, berichtete Jessika, die den Sprint des Feldes nach 42,8 Kilometern gewann. Eine Niederländerin, die in einer Ausreißergruppe der gleichzeitig gestarteten Juniorinnen unbemerkt mitfuhr, hatte ihr den Sieg weggeschnappt. Zu Saisonbeginn lief es für die Oberelsperin gar nicht rund. In Nienburg musste Jessika nach einem Defekt aufgeben und bei der Bahnsichtung in Köln schleppte sie sich angeschlagen auf die hinteren Plätze. Zum letzten Wettbewerb trat sie deshalb erst gar nicht mehr an. Nach der nur teilweise erfolgreichen Dreifachbelastung des Vorjahres mit Straßen- und Bahnrennen sowie der Mountainbike-Bundesliga will sich Jessika in diesem Jahr vor allem auf die Straßenrennen konzentrieren. Der erste große Gradmesser ist das BDR-Sichtungsrennen in Karbach am 26. April.Seinen nächsten ungefährdeten Sieg bejubelte U11-Fahrer Julian Rottmann (Bild unten), der mit über 20 Metern Vorsprung den Sprint aus einer Verfolgergruppe der U13 gewann. Seine leider nur zwei Kontrahenten Jörgen Flöter (HRC Hannover) und Lukas Deblon (VfR Büttgen) konnten nicht folgen. Den einzigen Aussetzer leistete sich Julian vor dem Start, als er im Gespräch mit einem Kumpel in der Startaufstellung umkippte...

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