16.12.2009 - Mountainbike-Termine 2010


 Voraussichtliche Termine 2010:

Trainingszeiten:

Mittwochs 18:00 Uhr ab Firma Kusch in Heggen (momentan mit Licht)

Sonntags 10:30 Uhr ab Firmenparkplatz Metten


Saisonauftakt: Kellerwaldmarathon am 18.04.2010


Sauerland Marathon Trophy:

24.04. Sundern Hagen        
30.05. Hagen (2 und 3 h Rennen)   
31.07. Saalhausen
21.08. Grafschaft
24.09. Nordenau
03.10. Langenberg


Sonstiges:

Diverse 24 h Rennen sind in Planung

Rheinland Cup     Cross Country Rennen

NRW Cup        Cross Country Rennen

Diverse Marathon Rennen in ganz Deutschland

Geplante 5-tägige Tour im süddeutschen Raum im Mai 2010



Mit freundlichen Grüßen,

Matthias Rettler

 
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Newsflash

Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
05.07.2009 - Silber und Bronze bei der "Deutschen"
Florian Runte - Sonntag, 05. Juli 2009
Elzach. Jubel beim TV Attendorn: Mit Silber im Straßenrennen und Bronze im Zeitfahren machte das Tandem mit Matthias Rettler und dem sehbehinderten Meinolf Kniep bei der Deutschen Meisterschaft der Behinderten im badischen Elzach einen richtig dicken Fischzug.Das 9,5 Kilometer lange Bergzeitfahren an einem Anstieg „vom Kaliber Rhein-Weser-Turm“, so Rettler, absolvierten beide mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 Stundenkilometern. Und das, obwohl es berghoch mit dem Tandem deutlich schwerer als auf einem „normalen“ Rad ist. Knieps Trainingspartner Addi Schmidlin beziffert den Geschwindigkeitsverlust auf etwa zwei Kilometer pro Stunde.Im von Beginn an sehr schnellen Straßenrennen auf einem verwinkelten Rundkurs ging es sage und schreibe 315-mal um die Ecke. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil das Tandem in der Kurve vergleichsweise schwer zu halten ist und Steuermann Matthias Rettler somit besonders gefordert war. Selbst der Sieg schien lange Zeit greifbar, doch kurz vor Schluss des 65 Kilometer langen Rennens nutzte das gleichauf liegende Tandem die Gelegenheit zur Flucht, als die Attendorner bei einer Überrundung einige Meter verloren. „Schade, ich hatte noch einige Körner für den Sprint“, so Meinolf Kniep. Doch auch ohne Gold war die Freude über den Medaillensegen groß, weil er unerwartet kam. „Da ist nix zu holen“, hatte Rettler noch wenige Tage vor dem Start aufgrund der starken Konkurrenz prognostiziert.Registriert wurde das schnelle Tandem aus dem Sauerland auch vom Bundestrainer, der dem Duo des TV Attendorn prompt die Teilnahme an der Belgien-Rundfahrt und am Europacup anbot.Beeindruckt zeigte sich Matthias Rettler von den Leistungen der behinderten Sportler und der Atmosphäre, von denen diese begleitet wurden. Neben Sehbehinderten waren unter anderem Sportler mit Arm- oder Beinprothesen und selbst Muskelschwund am Start. Vorn sitzt wohlgemerkt jeweils ein Fahrer ohne Behinderung. „Das Niveau ist richtig hoch“, sagt der 29-jährige Oberelsper, der regelmäßig an „normalen“ Mountainbike- und Straßenrennen teilnimmt. „An der Strecke war richtig Euphorie, mit vielen Zuschauern, Dorffest und allem drum und dran. Das ist schon was anderes als bei den Rennen hier.“Für Kniep, mit 45 Jahren ältester Starter in Elzach, waren es bereits die Medaillen Nummer zwei und drei bei der Deutschen Meisterschaft. Vor zwei Jahren hatte er mit Matthias’ Bruder Henning schon einmal Bronze gewonnnen, wurde aber ein halbes Jahr später durch einen Schlüsselbein- und vierfachen Rippenbruch als Folge eines Sturzes zurückgeworfen. Trotz aller Bedenken rappelte der Sehbehinderte sich wieder auf: „Ein bisschen Angst ist schon dabei. Wenn wir plötzlich durch ein Schlagloch fahren müssen oder einen Haken drum rum machen, kriege ich erstmal einen Schreck, gerade bei den Geschwindigkeiten. Matthias ist natürlich ein Fahrer, dem man vorne absolut vertrauen kann. Aber es gibt ja Situationen, in denen man nichts machen kann.“Ein wichtiges Anliegen des Grevenbrückers ist, sich für den tollen Erfolg bei seinen restlichen Sportfreunden zu bedanken. „Ohne die ganzen anderen hätten wir niemals dieses Resultat gehabt“, verweist er auf seine vielen Trainingspartner, mit denen er sich in Topform gebracht hat. Insgesamt sind es sechs auf dem Tandem und zwei beim Laufen, mit denen er wechselweise fast jeden Tag unterwegs ist. Kniep: „Zunächst war es sicher eine soziale Sache. Aber die anderen haben auch ihren Spaß daran, sonst würden sie es nicht jahrelang machen. Da sind echte Freundschaften raus gewachsen.“
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
11.07.2009 - Schüler trumpfen in Weilburg auf
Florian Runte - Dienstag, 14. Juli 2009
Weilburg. „Catch me if you can!“ Schon in der ersten Kurve des Staßenrennes am Samstag früh ließ der Attendorner U11-Fahrer für die Konkurrenz keine Zweifel aufkommen, dass der Sieg in seiner Klasse diesmal nur über ihn führen würde.Die siebte Auflage der 3-Etappenfahrt für Schüler- und Jugendfahrer im hessischen Weilburg ließ auch diesmal keine Schwierigkeiten aus. Schon die erste Etappe „Rund um die Jugendherberge“ wies zwar keine lange Distanz auf, dafür aber 50 Höhenmeter pro Runde an einer 14% -Steigung, welche bereits in der U11 viermal und in der U13 sechsmal zu absolvieren war . Julian attackierte direkt am Start und verschwand bald aus dem Sichtfeld der Verfolger. Mit einer Zeit von 11:06 Minuten blieb er nochmals unter seiner Vorjahreszeit von 11:23 Minuten. Weilburg-Neuling und Teamkollege Luca Bröcher eilte flugs Julian hinterher, führte anfangs das Verfolgerfeld an und belegte einen sehr guten vierten Platz. U13-Fahrer Jeremias Born, der gleichfalls zum ersten Mal in Weilburg startete, belegte nach dem Rundstreckenrennen Rang 14.Pünktlich um 13.30 Uhr startete als 2. Etappe das Bergzeitfahren. „Kurz aber heftig“ waren für alle Fahrer zwar nur 1,3 Kilometer, dafür aber 130 Höhenmeter zu absolvieren! Dies ermöglichte gute Zeitvergleiche zwischen den einzelnen Altersklassen. Alle unsere Attendorner Fahrer schlugen sich hier hervorragend: Luca Bröcher, 10 Zentimeter größer und damit schwerer als seine Vereinskollegen, absolvierte die Kletterei in 6:14 Minuten, was einen hervorragenden vierten Platz in der U11 bedeutete. Bergspezialist Jeremias Born war noch schneller unterwegs und holte mit 5:51 Minuten Platz 14 in seinem ersten U13-Jahr. Getoppt wurden diese Ergebnisse noch von Julian Rottmann, der in 5:27 Min. den Berg hochflog und damit die Vorjahresbestzeit von Björn Tränckner um elf Sekunden unterbot, während der Zweitplatzierte bereits 31 Sekunden Rückstand aufwies. In der U13 hätte Julians Zeit immerhin noch Platz fünf bedeutet....Sonntag früh um 8:45 Uhr dann der Höhepunkt der 3-Etappenfahrt, organisiert vom Radsportbezirk Frankfurt-Main-Taunus: Straßenrennen mit Polizeieskorte und Führungsfahrzeugen sowie dem obligatorischen Besenwagen auf einer sehr anspruchsvollen, hügeligen Runde hoch über dem Lahntal. 23 bzw. 35 km waren in der U11 bzw. U13 zu absolvieren. In der U15 und U17 lockt dieser Kurs regelmäßig Spitzenfahrer aus Belgien und den Niederlanden an, während in den jüngeren Jahrgängen die Starter immerhin bis aus dem Erzgebirge anreisen. Während Julian im gelben Führungstrikot mit 1:35 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Joshua Becker von der RSG Frankfurt ein komfortables Polster mitnahm, konnte sich Luca Bröcher mit nur 29 Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten Mika Hahner (RC 07 Fulda) noch Hoffnungen aufs Podium machen.Nach einem fünf Kilometer langen Anstieg zum Rundkurs und neutralisierter Fahrt erfolgte der scharfe Start für unsere Fahrer. Telefonkonferenzen unter den Vätern ergaben, dass Jeremias Born gut in der U13 Verfolgergruppe und Julian Rottmann in der vierköpfigen U11 Spitzengruppe unterwegs waren. Als die U11-Fahrer auf der ca. 65 km/h schnellen Abfahrt nach Odersbach wieder ins Sichtfeld des Berichterstatters fuhren, hatte sich Julian um ca. 30 Meter leicht abgesetzt und ging als Führender in den finalen Anstieg. Luca Bröcher, zur Hälfte des Kurses leider aus der Führungsgruppe zurückgefallen, kam an fünfter Position mit einer Minute Rückstand zurück nach Odersbach. Angefeuert von der Familie und Betreuern konnte Luca trotz nachlassender Kräfte Rang fünf in Etappe und Gesamtwertung bis ins Ziel retten. Julian distanzierte den Zweitplatzierten Joshua Becker nochmals um 22 Sekunden und gewann die Gesamtwertung mit insgesamt 1:57 Minuten Vorsprung. Jeremias Born kam in der U13 Verfolgergruppe auf einem guten 16 Rang ins Ziel. Angesichts der älteren, starken Konkurrenz ein wirklich gutes Ergebnis.Julian nahm Siegerschleife, Pokal und Trikot aus den Händen von Günter Schabel, BDR-Viezepräsident Rennsport, entgegen, während Organisator Anton Koppai scherzte: „Wer in der U11 Weilburg gewinnt, der muss noch 6 Jahre lang wiederkommen...“ Dieser Aufforderung, so merkte man unserem erschöpften aber zufriedenen Nachwuchs an, wollen alle Attendorner Starter gerne nachkommen.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
11.06.2009 - Jessika Westfalenmeisterin
Florian Runte - Dienstag, 16. Juni 2009
Schöppingen. Radsportlerin Jessika Eckhardt vom TV Attendorn ist neue Westfalenmeisterin. Die Oberelsperin sicherte sich beim Rennen Rund um den Schöppinger Berg (bei Steinfurt) den Meistertitel der weiblichen Jugend. Als einzige Fahrerin dieser Klasse hielt sie auf dem sehr anspruchsvollem Kurs das Tempo der gleichzeitig gestarteten Frauenklasse und sicherte sich nach 48 Kilometern ungefährdet den obersten Platz auf dem Podium, den sie zuletzt in ihrem Erfolgsjahr 2007 erklamm. Ich habe zwar lange nicht gewonnen, aber das hat mich nicht gestört. Ich bin ja auch nur die großen Rennen gefahren , erklärte die 15-jährige, die fast ausschließlich bei Sichtungs-, Bundesliga- und Meisterschaftsrennen an den Start geht und dort regelmäßig hervorragende Ergebnisse einfährt. Eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von Defekten, Stürzen und unglücklichen Millimeter-Entscheidungen hatten ihr den Sieg jedoch stets dann verhagelt, wenn sie die Favoritenrolle inne hatte. So war der Erfolg in Schöppingen schon etwas besonderes, aber nicht nur in dieser Hinsicht. Zum ersten mal gemeinsam mit Tanja zu fahren, war ein tolles Erlebnis , so Eckhardt mit Verweis auf Tanja Hennes, die durch den gleichzeitigen Start der Rennen erstmals neben ihr an der Startlinie stand. Die sportliche Leiterin des TV Attendorn hatte im Damenrennen jedoch weniger Glück und musste wegen eines Defekts frühzeitig die Segel streichen. Einen Tag später machte die frühere Profi-Fahrerin den Ärger mit einem Sieg in Bielefeld-Sennestadt jedoch vergessen. Bewegte Bilder von diesem Rennen gibt es übrigens in --> diesem Video (http://www.youtube.com/watch?v=1qYkTWkdIpc) <-- ab Minute 3:20.Jessika bei der Siegerehrung mit Vanessa Steinki (l.)und Meike Kröger (r.)
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
13.05.2009 - Radsportboom in Attendorn
Florian Runte - Freitag, 15. Mai 2009
Attendorn. Aufschwung in Zeiten der Krise - wovon in der Wirtschaft derzeit die halbe Hansestadt träumt, das gelingt derzeit der Radsportabteilung des TV Attendorn. Gegen den Trend schafft man es dort, immer mehr Kinder für die krisengeschüttelte Sportart zu begeistern. Besonders der Zuwachs beim Nachwuchs bis 11 Jahre ist enorm. Während es noch vor zwei Jahren keine eigene Trainingsgruppe für diese Altersklasse gab, nehmen mittlerweile bis zu 25 Kinder, auf jeder Art von Fahrrad, regelmäßig an den Ausfahrten am Mittwoch teil. Tendenz steigend. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Kinder nach draußen an die Luft zu holen, bei jedem Wetter“, erklärt die sportliche Leiterin Tanja Hennes. Für den derzeitigen „Boom“ gibt es zwei Gründe. Zum einen konnte mit Hilfe der Sponsoren mehrere Räder angeschafft werden, durch deren Verleih die hohen Anschaffungskosten in der „Schnupperphase“ wegfallen. Entscheidender ist jedoch, dass mit Tanja Hennes nun wieder eine sportliche Leiterin an der Spitze steht, die mit vollem Engagement ihre Erfahrungen als langjährige Profifahrerin nun an den hoffnungsvollen Nachwuchs weitergibt. Sie will vor allem die Freude am Radsport wecken, bevor in den höheren Klassen auch Tugenden wie Kampfgeist, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit vermittelt werden. Was damit erreicht werden kann, zeigen die zum Nationalkader gehörende Jessika Eckhardt, Seriensieger Julian Rottmann oder Christopher Wehmeier, der sich erneut für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren konnte. Unterstützt wird Hennes von Dietmar Rottmann, seit Februar ebenfalls im Besitz einer Trainerlizenz, sowie MTB-Spezialist Matthias Rettler.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
28.06.2009 - Pechvogel Matthias
Florian Runte - Mittwoch, 01. Juli 2009
Wetter. Während die Straßenfahrer des TV Attendorn am Wochenende ihre Erfolge auf mehrere Orte verteilt einfuhren, traten die Mountainbiker geschlossen beim „Ruhrbikefestival“ auf dem Hartkortberg in Wetter an.Der 50 Kilometer lange, mit 1.370 Höhenmetern gespickte Marathon war für 800 Starter Anreiz und Herausforderung zugleich. Keine Sauerländer Endlos-Anstiege und rasante Forstautobahnabfahrten, sondern ein Auf und Ab mit ständig neuen fahrtechnischen Herausforderungen auf epischen Singletrails, wie der Fachmann die schmalen Waldpfade nennt. Flachstücke und Erholungspausen: Fehlanzeige. Die ambitionierten Mountainbiker gaben mächtig Gas, aber auch den Gelegenheitsfahrern zauberten die Trails ein Lächeln ins Gesicht. Sandra Rettler: „Die Trails waren toll. Hätte mir nachher jemand die Strecke gezeigt, dann hätte ich gesagt: Das bin ich bestimmt nicht gefahren.“Die Geschichte des Tages, nämlich die eines Pechvogels, schrieb ihr Ehemann Matthias Rettler, der zunächst gut vorbereitet unter den ersten zehn der Lizenzfahrer zu finden war. Irgendetwas scheint an der sandigen Ruhrpotterde gegenüber dem heimischen Waldboden anders zu sein, denn Rettler hatte insgesamt drei (!) Plattfüße, bevor ein Konkurrent auf sein Rad stürzte und der daraus resultierende Schaltwerksdefekt ihn endgültig zur vorzeitigen Aufgabe zwang. Stattdessen fuhr Katherina Gunkel (rechts) das Top-Ergebnis aus heimischer Sicht mit Rang drei bei den Seniorinnen I ein. Ebenfalls sehr gut unterwegs waren Guido Bendikowski mit Rang sechs bei den Senioren II und Frank Arens mit Platz 18 bei den Senioren I. Sandra Rettler komplettierte die Seniorinnen I auf Platz 14.Alle Marathon-Ergebnisse im Überblick:50 Kilometer (1370 Höhenmeter):Senioren I:18. Frank Arens 2:37,5932. Axel Hellner 2:44,1167. Jörg Buschmann 2:57,27Senioren II:6. Guido Bendikowski 2:29,53132. Dietmar Rottmann 3:26,20Seniorinnen I:3. Katharina Gunkel 2:56,5014. Sandra Schulte-Rettler 3:46,38Direkt nach Zielschluß des Marathons starteten die Rennen des Lexxi-MTB-Schülercups. Hier waren die Attendorner Luca Bröcher (rechts) und Julian Rottmann (oben) in der U11 vertreten. Schade war, dass die meisten Marathonis so geschafft waren, dass sie zu den wirklich spanndenden und gut besetzten U13/U11 Rennen nicht mehr auf dem Hartkortberg blieben. Der bisher anspruchsvollste Kurs des MTB-Cups führte die Kids über eine 2,5 Kilometer lange Runde des verkürzten CC-Kurses mit 80 Höhenmetern pro Runde. Single-Trails und der rasante, mit Wurzelpassagen, Anliegern und künstlichen Drops gespickte Tretlager -Downhill waren ebenfalls enthalten und forderten dem MTB-Nachwuchs fahrtechnisch alles ab. Drei Runden mit sieben Kilometern und ca. 220 Höhenmetern (versetztes Start-/Ziel-Arreal) waren für die U11 zu absolvieren. Frank Rahl, Vater von Julians Hauptkonkurrent Pepe Rahl, formulierte es so: „Endlich mal ein richtiger MTB-Kurs! Direkt nach dem Start schoß die Spitzengruppe mit Pepe Rahl und Julian davon, während Luca Bröcher durch den Sturz eines Mitbewerbers im Mittelfeld erst einmal gestoppt wurde und gleich einige Sekunden verlor. Nach vier Minuten bereits erschienen Julian, dem Pepe Rahl wie ein Schatten folgte, am Wiesenhang oberhalb des Zieles. Beide hatten bereits knapp 40 Sekunden Vorsprung auf den Drittplatzierten Leon Kaiser und das weitere Feld herausgefahren. Auf Höhe der Ziellinie attackierte Pepe, konnte sich aber vor dem folgenden Anstieg nicht an Julian vorbeischieben. Der nächste Angriff folgte im Tretlager-Downhill, wo Pepe innen an Julian vorbeiging. Julian konterte direkt auf dem anschließenden Singletrailanstieg und ging mit sechs Sekunden Vorsprung in die dritte und letzte Runde. Hier musste der für den MTB-Verband Deutschland und die DJK Grafschaft startende Pepe Rahl dem hohen Tempo Tribut zollen (Schnitt 23,5 Stundenkilometer). Julian kam letztlich mit 34 Sekunden Vorsprung vor Pepe Rahl und 1:29 Minuten vor dem Dritten Leon Kaiser ins Ziel. Das Führungstrikot des Cups bleibt somit auch über die Sommerpause in Attendorner Hand. Julian überglücklich nach dem Zieleinlauf: „JAA! Dieses Rennen wollte ich unbedingt gewinnen! Teamkollege Luca Bröcher ließ sich durch den Startunfall nicht beeindrucken und spulte dank guter Kondition ebenfalls konstante Rundenzeiten herunter, während die Konkurrenz in der letzten Runde deutlich langsamer unterwegs war. Letztlich erreichte Luca im 30-köpfigen Fahrerfeld (+ 10 Fahrerinnen) einen guten 14. Rang.

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