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Newsflash

Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
11.06.2009 - Jessika Westfalenmeisterin
Florian Runte - Dienstag, 16. Juni 2009
Schöppingen. Radsportlerin Jessika Eckhardt vom TV Attendorn ist neue Westfalenmeisterin. Die Oberelsperin sicherte sich beim Rennen Rund um den Schöppinger Berg (bei Steinfurt) den Meistertitel der weiblichen Jugend. Als einzige Fahrerin dieser Klasse hielt sie auf dem sehr anspruchsvollem Kurs das Tempo der gleichzeitig gestarteten Frauenklasse und sicherte sich nach 48 Kilometern ungefährdet den obersten Platz auf dem Podium, den sie zuletzt in ihrem Erfolgsjahr 2007 erklamm. Ich habe zwar lange nicht gewonnen, aber das hat mich nicht gestört. Ich bin ja auch nur die großen Rennen gefahren , erklärte die 15-jährige, die fast ausschließlich bei Sichtungs-, Bundesliga- und Meisterschaftsrennen an den Start geht und dort regelmäßig hervorragende Ergebnisse einfährt. Eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von Defekten, Stürzen und unglücklichen Millimeter-Entscheidungen hatten ihr den Sieg jedoch stets dann verhagelt, wenn sie die Favoritenrolle inne hatte. So war der Erfolg in Schöppingen schon etwas besonderes, aber nicht nur in dieser Hinsicht. Zum ersten mal gemeinsam mit Tanja zu fahren, war ein tolles Erlebnis , so Eckhardt mit Verweis auf Tanja Hennes, die durch den gleichzeitigen Start der Rennen erstmals neben ihr an der Startlinie stand. Die sportliche Leiterin des TV Attendorn hatte im Damenrennen jedoch weniger Glück und musste wegen eines Defekts frühzeitig die Segel streichen. Einen Tag später machte die frühere Profi-Fahrerin den Ärger mit einem Sieg in Bielefeld-Sennestadt jedoch vergessen. Bewegte Bilder von diesem Rennen gibt es übrigens in --> diesem Video (http://www.youtube.com/watch?v=1qYkTWkdIpc) <-- ab Minute 3:20.Jessika bei der Siegerehrung mit Vanessa Steinki (l.)und Meike Kröger (r.)
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
06.06.2009 - Fernziel: Paralympics
Florian Runte - Samstag, 06. Juni 2009
Lichtringhausen. Der Weg an die nationale und internationale Spitze einer Sportart ist bekanntlich hart. Er erfordert Durchhaltevermögen und ist verbunden mit Qualen und Entbehrungen, wie bei der mühsamen Durchquerung einer Wüste. Im Fall von Handbiker Jörg Pieper ist dies jedoch nicht bloß eine Metapher. Seine ersten Sporen im internationalen Vergleich verdiente sich der querschnittsgelähmte Lichtringhauser auf dem Wüsten-Kurs in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Hier sammelte der 43-jährige als zehnter im Zeitfahren, siebter im Straßenrennen und vierter im Kriterium seine ersten Punkte in der European Handbike Circuit (EHC). Es waren immerhin fast alle Paralympics-Teilnehmer und viele nationale Meister am Start. Das war für mich ein richtig gutes Ergebnis , freute sich Pieper, der kurz darauf beim zweiten Wertungslauf im französischen Rosenau seine Leistung bestägte. Hier erreicht er mit der zehnköpfigen Spitzengruppe das Ziel und wurde neunter. Zugleich erzielte er mit der Zeit von 1:10,53 Stunden eine neue persönliche Bestleistung. Auf die Marathon-Distanz runtergerechnet wären das etwa 1:07 Stunden, drei Minuten schneller als ich mir für die Saison vorgenommen hatte. Eigentlich könnte ich den Rest der Saison die Füße hochlegen , so Pieper mit einem Zwinkern im Auge.Neben weiteren Optimierungen an der Technik sowie der Sitzposition ist eine deutliche Steigerung des Trainingsumfangs der Grund für den weiteren Aufschwung unseres Vereinsmitglieds. Begünstigt durch Kurzarbeit sowie drei Trainingslager hat der Fahrer des Otto-Bock-Teams momentan 1000 Kilometer mehr als zum gleichen Zeitpunkt in der Vorsaison unter die Reifen genommen.So feierte er zudem am 1. Mai den Sieg bei der Velo-Tour in Frankfurt, dem Nachfolger des Radklassikers Rund um den Henninger Turm . Mehr als eine Beigabe war dies aber nicht, weil es hier weder für die EHC, die Citymarathon-Trophy noch die nationale Rennserie Punkte gab. Ich will in allen drei Wertungen relativ weit vorne landen , so Pieper, der zugleich ein ehrgeiziges Fernziel formuliert: Die sind alle wichtig für die Paralympics, für die ich mich jetzt schon durch einen möglichst guten Platz in der Weltrangliste empfehlen will.
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04.04.2009 - Julian auch in Bramsche vorne
Florian Runte - Donnerstag, 16. April 2009
Bramsche. Zweiter Sieg im zweiten Rennen: Ein Abreißen der Erfolgsserie unseres U11-Fahrers Julian Rottmann scheint nicht in Sicht zu sein. Auch bei der 30. Auflage von Rund um den Bramscher Berg hatte er die Nase vorn. Mit Luca Bröcher (im Bild links) ging zudem auch der fünfte, und damit zugleich leider auch letzte Platz an den TV Attendorn. Denn während die anderen Nachwuchsklassen gut besetzt waren, stand bei der U11 mit fünf Fahrern ein kleines, aber auch starkes und weit gereistes Feld am Start.Hier bot sich das gewohnte Bild: Julian setzte sich mit Timo Funck gleich nach dem Start ab, dahinter Luca Bröcher mir den übrigen beiden Fahrern (Bild unten). Timo Funck absolvierte die erste Runde der vier Runden noch in Sichtweite von Julian, konnte das für diese Strecke hohe Tempo (Schnitt 29,56 km/h) aber nicht mitgehen und verlor Julian in der 2. Runde außer Sichtweite.Luca musste nach 2 Runden die ihn begleitenden Bergflöhe (ca. 10 cm kleiner und dementsprechend leichter) ziehen lassen, nachdem er zudem einmal aus dem Pedal kam.Julian feierte schließlich mit einer knappen halben Minute Vorsprung auf den ebenfalls einsam seine Kreise ziehenden Timo Funck den Sieg. Dahinter kamen im Sprint Bernhard Maigré vor Jorgen Flöter und Luca Bröcher ins Ziel. Im zweiten Lizenzrennen zeigte Neueinsteiger Luca Bröcher eine starke Leistung mit deutlich verbesserter Technik. Der für seine Größe schwere Kurs und das kleine Fahrerfeld geben seine Steigerung nur unvollkomen wieder , nahm Trainer Dietmar Rottmann das Positive mit.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
11.03.2009 - Saisonstart am Sonntag
Florian Runte - Mittwoch, 11. März 2009
Attendorn. Für den deutschen Radrennsport ertönt am Sonntag im niedersächsischen Nienburg der Startschuss in die neue Straßen-Saison. Wie im letzten Jahr werden ab 08.30 Uhr alle Rennklassen an den Start des knapp zehn Kilometer langen Rundkurs gebeten, doch besonders aus heimischer Sicht wird einiges anders sein als noch vor zwölf Monaten.So steigen die 15 Rennfahrer des TV Attendorn, die meisten davon in den Nachwuchsklassen, in dieser Saison unter der sportlichen Leitung von Tanja Hennes in den Sattel. Die frühere Profi-Fahrerin, die schon seit einiger Zeit das Nachwuchstraining leitet, hatte im Winter nach zehn Jahren den Heggener Walter Gander abgelöst. Unterstützt wird sie beim Training von Dietmar Rottmann, der kürzlich die Prüfung zur Trainer-C-Lizenz ablegte. Durch die relativ strenge Witterung mussten die Radsportler seit dem Trainingsauftakt im November öfter auf alternatives Training umsteigen, als ihnen lieb war. Als erfolgreiche Maßnahme erwies sich in diesem Zusammenhang die Flucht ins Trainingslager in der Südpfalz an den Karnevalstagen. Auch deshalb will Tanja Hennes den Witterungsnachteil gegenüber anderen Regionen nicht überbewertet wissen. Wir mussten zwar oft aufs Mountainbike umsteigen, konnten aber insgesamt gut und regelmäßig trainieren. Die meisten sind schon recht gut drauf. Die 37-jährige ist aber auch außerhalb ihres eigenen Vereins im Radsport aktiv und machte durch den Aufbau der Renngemeinschaft Nutrixxion Ladys Team von sich reden. Auch hier wird sie weiter organisatorisch tätig sein und will das vor allem mit jungen Fahrerinnen besetzte Team fest etablieren.Erstmals im neuen Trikot wird Dominik Ivo (rechs) in Nienburg an den Start gehen. Nachdem sein Vertrag beim KT-Profiteam Vlassenroot im Winter auslief, hatte er mehrere Angebote vorliegen und heuerte schließlich beim Team der Entsorgungsgemeinschaft Niederrhein (EGN) an. Ich denke, dass ich mich bei EGN wohlfühlen werde, ein gutes Umfeld habe und mich dort sportlich weiterentwicklen kann , so der Grevenbrücker. Nach einer wenig erfolgreichen Saison 2008 will Ivo wieder an alte Erfolge anknüpfen. Als erste wichtige Rennen hat er im April die Mallorca-Rundfahrt (UCI-Kategorie 2.2) sowie den Auftakt der U23-Bundesliga in Fürth im Kalender stehen. Nicht nur wegen der schlechten Witterung, sondern auch wegen Klausuren und einem Praktikum konnte Ivo nicht so viel wie gewohnt draußen trainieren und musste auch das Trainingslager seiner Renngemeinschaft absagen. Dennoch ist Ivo optimistisch: Wo ich derzeit stehe, kann ich gar nicht sagen. Deshalb will ich erstmal in Rennform kommen und wieder Spaß haben, dann kommt der Erfolg von alleine. Auch Handbiker Jörg Pieper hat im Winter die Farben gewechselt. Der Zweite der WP-Sportlerwahl (Bild unten) wechselte vom TV Kleinwiedenest zum Heidelberger Otto Bock-Team , der zweitgrößten Mannschaft in der deutschen Handbike-Szene. Ich bin gewechselt, um noch weiter nach vorne zu kommen. Besonders bei der Renntaktik ist es vorteilhaft, im Team zu fahren , erklärt der Lichtringhauser diesen Schritt. Die ersten Wettkämpfe hat Pieper bereits hinter sich gebracht - mit Erfolg. In der Sonne von Dubai konnte er sich in stark besetzten internationalen Rennen auf den Plätzen vier uns sechs behapten. Im Zeitfahren wurde er zudem zehnter. Ein guter Einstand, findet Pieper: Das war schon ein richtig starkes Feld, mit dem Weltmeister und vielen Paralympics-Teilnehmern.
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11.07.2009 - Jessika zweimal neunte bei der Bahn-DM
Florian Runte - Dienstag, 14. Juli 2009
Erfurt. Mit zwei neunten Plätzen fügte Jessika Eckhardt bei den 123. Deutschen Bahnradmeisterschaften in Erfurt am Wochenende zwei weitere Top-Ergebnisse ihrer Saisonbilanz hinzu. Sowohl in der Einerverfolgung über 2000 Meter als auch im Punktefahren konnte sich das Talent des TV Attendorn im vorderen Teil des mit 25 Fahrerinnen besetzten Feldes behaupten und sich gegenüber dem Vorjahr erneut steigern. Es ist richtig gut gelaufen, mit beiden Ergebnissen bin ich super zufrieden , strahlte die Oberelsperin, die ja nicht gerade als Bahnspezialistin bekannt ist. Ein Trainingswochenende mit dem Team des Landesverband und sporadische Ausflüge auf die Bahn in Köln mussten als Vorbereitung genügen. Ständig nach Köln zu fahren ist natürlich nicht drin , bedauert die Oberelsperin das Fehlen einer Radbahn in unserer Region, was wohl auch erklärt, warum sie als einzige Person überhaupt Südwestfalen bei den Titelkämpfen vertrat. Besser hat es da die Konkurrenz aus den Radsport-Hochburgen, vornehmlich in den neuen Bundesländern. Eckhardt: Die trainieren zweimal pro Woche auf der Bahn. Dennoch schlug sich die 16-jährige auf der funkelnagelneuen, 250 Meter langen Beton-Bahn Andreasried achtbar und gewann ihren Lauf in der Einerverfolgung gegen die Brandenburgerin Susanne Lokmani deutlich. Die Uhr stoppte nach 2000 Metern bei 2:51,192 Minuten, was Rang neun bedeutete. Zum Finale der besten vier fehlten drei Sekunden. Im von Beginn an schnellen Punkterennen machte Eckhardt das gleiche Problem wie bei den Massensprints auf der Straße zu schaffen: Ich war meistens eingeklemmt und habe keine Lücke gefunden. Bei der vierten der sechs Sprintwertungen biss sie jedoch zu, holte Platz drei und die für den neunten Platz reichenden zwei Punkte. Auf die Runde ging Eckhardt einmal, was jedoch, wie bei den Attacken der restlichen Fahrerinnen, nicht von Erfolg gekrönt war.Ihre nächsten Bahnrennen bestreitet Eckhardt in drei Wochen bei den Bundes-Sichtungsrennen in Köln-Müngersdorf.

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