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Newsflash

Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
03.05.2009 - Tanja verteidigt den Landestitel
Florian Runte - Montag, 04. Mai 2009
Steinhagen. „Eine kommt durch“ – das berühmte Motto der deutschen Biathlon-Damen galt am Sonntag auch für die Straßen-Radsportler des TV Attendorn bei der Landesverbandsmeisterschaft in Steinhagen. So entschädigte der Triumph von Tanja Hennes im Damenrennen für die geplatzten Medaillenhoffnungen von U23-Fahrer Dominik Ivo und Jugendfahrerin Jessika Eckhardt.Für Verwunderung sorgte zunächst der Rennkurs, der keinen Meisterschafts-Charakter hatte. Weil auf der tellerflachen und technisch anspruchslosen Strecke erst am Nachmittag der Wind einsetzte, hatten Ausreißer fast keine Chance. So waren die Rennen taktisch geprägt und endeten fast alle im Massensprint eines kaum dezimierten Feldes. Auch die Distanzen übertrafen ein durchschnittliches Rundstreckenrennen kaum. Man braucht schon einen selektiven Kurs, um richtig Radrennen zu fahren , brachte U23-Fahrer Dominik Ivo die Kritik auf den Punkt.Im Sprint einer achtköpfigen Spitzengruppe verteidigte Hennes den NRW-Titel mit einer knappen Radlänge Vorsprung und musste im Ziel nach 53 Kilometern erstmal durchatmen. Das war ein ganz, ganz langer Sprint , so die frühere Profi-Fahrerin, die nach der Re-Amateurisierung bereits den dritten Sieg feierte. Sie hatte für Anika Werheit, ihrer Teamgefährtin in der Nutrixxion -Mannschaft, den Sprint angezogen, zog aber dann selber durch, als sie sah, dass Jana Schemmer (RSV Unna) die schnelleren Beine hatte. Bereits an der Entstehung der Spitzengruppe war Hennes maßgeblich beteiligt. Es sind ständig Attacken gegangen, diese eine war dann erfolgreich , sagte Hennes, die nicht nur viele Glückwunsche, sondern auch viel Lob für den Entwurf der neuen Trikots des TV Attendorn erhielt. Da passte natürlich, dass sie es selbst auf dem Siegerpodest präsentieren durfte.Einen starken sechsten Platz belegte U23-Bundesliga Dominik Ivo in seinem ersten Rennen im Trikot des TV Attendorn seit 2006. Dennoch hatte der Grevenbrücker im Ziel einen Hals . Am Ende eines aufgrund organisatorischer Mängel völlig chaotischen Rennens befand sich Ivo in hervorragender Position für den Massensprint. Doch der Sturz eines Fahrers, der auf von Regen und Blütenstaub schmieriger Straße 500 Meter vor dem Ziel wegrutschte, machte Ivo einen Strich durch die Rechnung. Der 21-jährige konnte mit Mühe einen eigenen Sturz verhindern, stand quer auf der Straße und musste fast von Null wieder anfahren. Damit war der Sieg natürlich futsch. Ivo: Ich bin zwar noch an drei Fahrern vorbeigesprintet, aber ohne den Sturz wäre ich sicher aufs Treppchen gefahren. Das regt mich tierisch auf. Richtig lange Gesichter machten die mitgereisten Attendorner bei der ersten Durchfahrt der weiblichen Jugend. Das magentafarbene Trikot von Jessika Eckhardt fehlte im Feld und leuchtete erst einige Minuten später im Besenwagen auf. Was war passiert? Die als klare Favoritin ins Rennen gestartete Oberelsperin war bereits mit Christina Koep (Staubwolke Quadrath) der Konkurrenz enteilt und hatte beste Aussichten auf den Sieg, als plötzlich eine Reifenpanne alle Hoffnungen zunichte machte. Begleitfahrzeuge mit Ersatz-Material - Fehlanzeige. Ihr Vater Jürgen Eckhardt konnte die Fortsetzung der Unglücksserie von Jessika, die schon beim Saisonauftakt in Nienburg in Führung liegend nach Defekt die Segel streichen musste, kaum fassen: „Wenn was ist, ist es immer Jessika.“Viel Zeit sich zu ärgern hat sie allerdings nicht. Schon nächste Woche stehen zwei wichtige BDR-Sichtungsrennen in Sömmerda an.Im Hauptfeld beendeten unsere beiden Jugendfahrer Christopher Wehmeier und Jonas Sasse das Rennen. Während Christopher nach seiner langen Krankheit im Winter noch um den Anschluss kämpft, war es für Jonas erst das dritte Rennen überhaupt. Einen Platz unter den ersten 30, der zur Teilnahme an der norddeutschen Meisterschaft berechtigt hätte, verpassten die beiden jedoch.Ihr erstes Rennen im Trikot des TV Attendorn bestritt Annette Rathmann. Die 23-jährige kam in der Frauenklasse mit der zweiten großen Gruppe ins Ziel und war am Ende mit dem 15. Platz zufrieden. Annette, die durch den Kontakt mit Tanja zu uns kam, kommt ursprünglich aus Heidelberg, macht nun in Aachen eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau und ist bereits seit neun Jahren im Radsport aktiv.In ihrem ersten Rennen für den TV Attendorn holte Annette Rathmann in der Frauenklasse Platz 15...... und gratulierte Tanja, so wie hier Anika Werheit, nach dem Rennen zu ihrem Sieg.Was diese Geste von Tanja bedeuten soll, weiß ich nicht...... sie selber fand es jedenfalls zum Schmunzeln...... und ließ im Schlusssprint der Unnaerin Jana Schemmer keine Chance...... und bejubelte dann die Titelverteidigung.Dominik Ivo erntete für das neue Trikot vor Rennbeginn neidische Blicke, ...... dessen Farbe auch während des Rennens wie immer herausstach...... doch der nasskalte Regen sowie der Ärger über den chaotischen Zusammenschluss der Junioren- und U23-Felder trübten das Bild. Auch der sechste Platz konnte die Stimmung nicht heben...... obwohl er damit immer noch besser bedient war als Jessika Eckhardt, die in Führung liegend einen Platten hatte und statt Gold nur den Titel Pechvogel des Tages mit nach Hause nahm. Die Vereinskollegen sehen sich hier das verflixte Rad aus der Nähe an.
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25.04.2009 - TV Attendorn an der Spitze der NRW-Damen-Rangliste
Florian Runte - Samstag, 25. April 2009
Tanja Hennes, die nach der Re-Amateurisierung wieder für den TV Attendorn bzw. im Trikot des von ihr selbst geschaffene Renngemeinschaft Nutrixxion Lady in den Sattel steigt, führt nach dem ersten Rennmonat die Damenwertung der NRW-Straßenrangliste mit deutlichem Vorsprung an. Den Grundstein für die aktuelle Führung legte Tanja unter anderem mit Erfolgen am Surwolder Wald und beim Osterpreis der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.Über den aktuellen Stand könnt ihr euch -> hier (http://www.radsportverband-nrw.de/modules.php?name=Rangliste&saison=2009&rlid=7#) <- informieren.
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13.09.2009 - Begeisterung beim P-Weg
Florian Runte - Montag, 14. September 2009
&amp;lt;!-- @page P --&amp;gt;Plettenberg. Am vergangenen Wochenende stand Plettenberg wieder ganz im Zeichen des Sports. Über 1000 Mountainbiker, darunter auch zahlreiche des TV Attendorn, sowie Läufer und Walker trafen sich beim P-Weg, einem der beliebtesten Jedermann-Rennen der Region, zum Kräftemessen. Auf der Marathon-Strecke über 43 Kilometer und 1200 Höhenmeter sorgten vor allem die Attendorner Damen für Furore: Tanja Hennes (2:07 Stunden, Bild oben), Katherina Gunkel (Bild rechts) und Simone Berei kamen kurz hintereinander auf den Plätzen zwei, drei und vier ins Ziel. Tanja Hennes, früher Straßenprofi, hatte bei ihrem ersten Mountainbike-Einsatz sogar Pech, erlitt einen leichten Defekt und musste deswegen fünf Kilometer vor dem Ziel die Führung abgeben. „Ich hatte ein quetschendes und schleifendes Vorderrad, sonst hätte ich wohl gewonnen.“ Gekrönt wurde der Erfolgskurs der Attendorner von Dominik Hennes, der das Treppchen als SIeger der Junioren (2:01 Stunden) bestieg.Mit am Start war auch das Tandem des TV Attendorn in der Besetzung Frank Arens/Meinolf Kniep, dass die begeisterten Zuschauer in Staunen versetzte und einen Sonderpreis abräumte. In 1:58 Stunden bewältigten sie die schwere Strecke und belegten Platz 32 insgesamt sowie Platz 12 bei den Senioren I. Die Verfolgung des Duos nahmen Jörg Buschmann (2:06 Std., Platz 29 seiner Altersklasse), Dietmar Rottmann (2:17, Platz 43 AK), Ralf Weber (2:19 Std., Platz 52 AK), Jürgen Koopmann (2:26 Std., Platz 78 AK), Carsten Heimes (2:33 Std., Platz 109 AK) und Frank Hormes (3:07 Std., Platz 191 AK) auf. „Die super Organisation lässt es an nichts fehlen und die vielen Zuschauer im Start- und Ziel-Bereich, aber auch mitten im Wald geben ein Gänsehaut-Feeling“, so Frank Hennes, der sich schon am frühen Morgen mit Axel Hellner, Andreas Claren und Matthäus Waller auf die „lange Runde“ über 88 Kilometer (2616 Höhenmeter) begeben hatte, die Körper und Material einiges abverlangte. Nach 4:36 Std. (Platz 18 AK) hatte Frank Hennes das Ziel erreicht. Axel Hellner folgte ihm nach einem Plattfuß nach 4:42 Std. (Platz 20 AK). Andreas Claren und Matthäus Waller hatten es nach 5:10 Std. (Platz 45 AK) bzw. 5:29 (Platz 51 AK) geschafft. Trotz der Anstrengung versprachen die Attendorner nach Ihrer Zielankunft auch beim nächsten P-Weg wieder dabei zu sein. Die rasanten Abfahrten und steilen Anstiege, jeweils gespickt mit Trialpassagen, lassen ein Mountainbiker-Herz einfach höher schlagen.Eine gute Vorbereitung für den P-Weg absolvierten die Hansestädter eine Woche zuvor in Hagen auf einem technisch ähnlich anspruchsvollen Rundkurs, der es bei einer Länge von 6,5 Kilometern und 250 Höhenmetern in sich hatte. Hinzu kam die Witterung. Der aufgeweichte Boden und die Regenschauer, die während des Rennens fielen, machten den mit bockigen Trails gespickten Kurs nahezu unfahrbar. „Oldie“ Georg Drixelius musste als erster auf die Strecke und fuhr nach 6 Runden und 2:23 Stunden als dritter Senior über die Ziellinie. Katherina Gunkel und Frank Arens (Bild links) rundeten das Ergebnis ab und erreichten jeweils in ihrer Altersklasse Platz zwei (8 Runden, 3:24 Std.) bzw. Platz acht (9 Runden, 3:19 Std.).
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09.08.2009 - Bei Simone Berei war nur der Lampen-Akku leer
Florian Runte - Donnerstag, 13. August 2009
Attendorn/Duisburg. Mit dem Mountainbike durch den Eiskanal, Straßenrennen trotz Sattelbruch (http://www.radsport-tva.de/Berichte-und-Photos-Jahr-2005/11.05.2005-Die-ohne-Sattel-startet.html) und jährliche Alpenüberquerungen (http://www.radsport-tva.de/Berichte-und-Photos-Jahr-2004/04.09.2004-Alpenpasse-fur-Simone-Berei-ein-Vergnuegen.html) - von Simone Berei, Rad- und Leistungssportlerin im Trikot des TV Attendorn ist man so einiges gewohnt. Mit einer Gesamtleistung von 331 Kilometern auf dem Mountainbike beim 24-Stunden-Rennen im Landschaftspark Duisburg ergänzte die 31-Jährige diese Reihe von Extremleistungen um einen weiteren Punkt. In der Frauenwertung belegte sie damit den dritten Platz, doch was zählt, ist die Herausforderung.Schon die Vorbereitung für so einen „Tagesausflug” ist spannend. Hast du Regen? Hast du Sonnenschein? Wie kalt wird es Nachts? Dann die Verpflegung: Riegel, Bananen, Äpfel, Laugenstangen, Schokolade, Gels, und für die Nacht viel Cola und Kaffee. Dazu ein Ersatzrad und viel Beleuchtung. „Ich hatte Sachen wie für eine ganze Woche Urlaub mit”, staunte Berei über die Menge des nötigen Equipments. 6,9 Kilometer lang und 70 Höhenmeter schwer war der Rundkurs in Duisburg, der viel Schotter und wenig Teer zum Ausruhen bot. Berühmt ist die Runde für ihr Flair. Sie führt durch eine zum Park umfunktionierte Industriekulisse, über alte Bahntrassen, entlang Blumenbeeten in stillgelegten Kläranlagen, über alte Stahlroste in zehn Metern Höhe und über alte Halden. 30 Runden und zwölf Stunden fast ohne Stop schaffte Simone Berei bis zum Einbruch der Dunkelheit, wo es Zeit war für die erste von drei größeren Essens- und Ruhepausen. Danach ging es mit Licht und viel Cola durch die Nacht. Den Boden hat man vor lauter Staub kaum gesehen, aber wir kannten ja schon jeden Stein und jede Wurzel”, berichtete die Physiotherapeutin. Gegen Morgen war der Akku leer. Der Lampen-Akku wohlgemerkt, nicht der ihre. Dies sorgte für eine Zwangspause von 4 bis 6 Uhr. Simone Berei: „Da habe ich etwas geschlafen. Ein Kaffee hat danach geholfen - eigentlich hatte ich schon gar keine Lust mehr.” Dennoch ging es weiter: „Zum Ende hin bin ich fast nur noch im Stehen gefahren, konnte nicht mehr sitzen und wusste nicht, welche Glieder ich am meisten spürte. Aber die Super-Stimmung und tausende Zuschauer ließen alles vergessen.”Bis zum Sonntag legt die Attendornerin noch die Beine hoch, denn das nächste Projekt steht vor der Tür. Mit Freunden will sie von Innsbruck zum Gardasee pedalieren - mit 17.000 Höhenmetern auf 500 Kilometern. Dafür nimmt sie sich aber zehn Tage Zeit, und wird dabei sicher auch an Duisburg zurückdenken. Simone Berei: „Interessant ist es schon, was man so schafft, vor allem über Nacht. Aber ich glaube, sowas mache ich nicht noch mal.”Die nächtlich illuminierte Industriekulisse des Landschaftspark Duisburg.
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06.09.2009 - Dortmund ein gutes Pflaster
Florian Runte - Montag, 07. September 2009
Dortmund. Für die Radsportler des TV Attendorn erwies sich Dortmund am vergangenen Wochenende als gutes Pflaster. Angeführt von der sportlichen Leiterin Tanja Hennes (Bild oben), die am Sonntag beim „Großen Preis der Sparkasse“ in Hombruch nach 43 Kilometern den Sieg im Frauenrennen einfuhr, gab es in der Westfalen-Metropole reichlich gute Ergebnisse. A-Elite-Fahrer Dominik Ivo fuhr im als Kriterium ausgefahrenen Hauptrennen den sechsten Platz ein und bestätigte diesen im später ausgetragenen Derny-Rennen. Kurz vor seinem Start konnte der Grevenbrücker noch den vierten Saisonsieg von Luca Bröcher beklatschen, der das Rennen der U11 dominierte. Bereits am Samstag schlug Schülerfahrer Patrick Kämpf beim „55. Rad-Championat“ im Stadtteil Brackel zu. Der Dünscheder bestätigte seinen Aufwärtstrend und fuhr nach 40 Kilometern mit Platz sieben die erste Saisonplatzierung und den Lohn für großen Trainingsfleiß ein.Julian Rottmann (U11) gewann am Samstag ein Kriterium in Schwarzenholz (Saarland) und am Sonntag bei einem MTB-Rennen in Hagen. Hier der Bericht von Dietmar Rottmann in Bildern:Bereits am Samstag hatte Julian die Trikotfarben des TV im saarländischen Schwarzenholz vertreten (Papa Dietmar Rottmann musste am Freitag beruflich in die Pfalz....).Beim Kathrin-Schulze-Kriterium des austragenden SRC Spanische Bergziege Schwarzenholz traf Julian auf starke Konkurrenz aus Luxemburg und Bayern. Dominik Uhlig (SV Eintracht Oberdietfurt), mit 15 Saisonerfolgen einer der erfolgreichsten U11-Fahrer der Saison, brannte darauf, sich für seine Niederlagen in Weilburg und Bellheim zu revanchieren. Der ist Gut , kommentierte ein Helfer des SRC Schwarzenholz unaufgefordert das Erscheinen von Tristan Parrotta (UC Dippach) aus dem benachbarten Luxemburg. Damit goß er Öl ins Feuer, denn Dominik Uhlig und Julian spekulierten bereits eine Stunde vor dem Start über die Qualitäten des mit Carbonlaufrädern auflaufenden Parrotta.Am Start das aus NRW gewohnte Bild: Julian führte das Feld in die erste Kurve. Eine Spitzengruppe aus Dominik Uhlig, Tristan Parrotta und Julian sowie Michelle Messinger kam aus der ersten Runde zurück.In der folgenden Wertungsrunde kam es zum Dreikampf zwischen Dominik, Tristan und Julian, den Julian knapp für sich entscheiden konnte. Klug hielt sich Julian in der dritten Runde zurück und gab die Führung ab, um als Erster den Sprint zur zweiten Wertung anzufahren, den er mit gut zwei Radlängen Vorsprung ebenfalls gewann.Verwunderung beim Kommentator nach der fünften Runde: Julian fuhr mit Riesenvorsprung über die Ziellinie. Die Konkurrenz musste dem hohen Tempo auf dem 1,1 Kilometer langen Rundkurs Tribut zollen. So konnte Julian nach sechs Runden jubelnd seinen 20. Saisonerfolg auf der Straße erzielen.Mit der Idealzahl von 20 Punkten entschied Julian das Kriterium vor Dominik Uhlig und Tristan Parrotta (je 9 Punkte) für sich. Leider erschien Tristan Parrotta trotz Aufruf noch nicht einmal zur Siegerehrung. Schade!Während sein Teamkollege Luca Bröcher in Dortmund seinen vierten Saisonsieg einfuhr, brachte Julian bei den Mountainbike-Tagen des Hagener MTB-Vereins Zee Aylienz am Sonntag seinen fünften Erfolg im Lexxi-Schüler-Cup nach Hause.Nachdem tags zuvor noch die Marathonbiker beim 2- bzw. 3-Stunden Rennen CrossCountry-Luft schnuppern konnten, gehörte das Areal im Fleyer Wald, zwischen Fernuni und Polizeipräsidium gelegen, am Samstag den Lizenz- und Hobbybikern des SKS- und Lexxi-NRW-Cups.Auf dem leicht entschärftem und etwa 4,5 Kilometer langen CC-Kurs gab es viele erdige Trails, aber auch etliche Höhenmeter zu absolvieren. Schon der 300 Meter lange Start auf der Asphaltstraße hatte davon einige zu bieten.Leider blieb Pepe Rahl vom MTBvD, der Zweitplatzierte der Gesamtwertung und Julians Dauerkonkurrent um den Sieg, der Veranstaltung fern. Aber 25 andere Kids brannten darauf, Julian als Gelegenheits-Mountainbiker den Sieg streitig zu machen. Mit einem Top-Start bog Julian mit knappem Vorsprung als Führender ins Gelände ein.Nachdem Jannik Sokoll, der erste Verfolger, im Trail kurz zu Boden ging (Julian: Da war auf einmal ein Loch hinter mir ) konnte der jüngste Mountainbiker unseres Vereins den Sieg komfortabel nach Hause fahren. Im Ziel wurde er für sein Erscheinen ausdrücklich gelobt: Julian hätte heute in Hombruch auch Straßenrennen fahren können , würdigte der Kommentator das Kommen des Cupführenden.Nur die Siegerzeit fiel aus dem Rahmen: Mit 10:35 Minuten und einem Schnitt von über 25 Stundenkilometern absolvierte Julian die Runde um gut drei Minuten schneller als prognostiziert.

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