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Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
16.08.2009 - Wieder Doppelsieg der U11
Florian Runte - Montag, 17. August 2009
Nettetal-Breyell. In der U11 fuhren unsere Fahrer den nächsten Doppelsieg ein und posierten strahlend vor der St. Lambertus-Kirche in Breyell fürs Siegerfoto. Julian Rottmann fuhr auf der 2,2 Kilometer langen Runde mit ansteigender Zielgeraden nach seinen 17. Saisonsieg mit 44 Sekunden Vorsprung auf das Feld heraus. Luca Bröcher führte vier Runden lang das Verfolgerfeld an (Bild unten) und gewann den Schlußspurt des Feldes vor Timo Funck (RSG-Heinrich-Böll-Gesamtschule) und Bendix Wehrmeister (VFR Büttgen). Damit bewies der zehnjährige Finnentroper erneut seine gute Form und erfreut Eltern und Trainer in seiner ersten Saison weiter mit Treppchenplätzen in Serie.Bei der U13 kam es nach sechs Runden zu einer Sprintankunft des geschlossenen Feldes. Neueinsteiger Alexander Strobl fuhr nach schlechtem Start in seinem zweiten Lizenzrennen über die gesamte Distanz im Hauptfeld mit und belegte im 25-köpfigen Feld einen 15. Schlußrang. KLASSE!U13-Routinier Jeremias Born kam nach dreiwöchigem Familienurlaub noch nicht wieder richtig in Fahrt, fuhr aber ebenfalls im Feld mit und erreichte Platz 23.
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26.02.2009 - Trainingslager in Bundenthal
Florian Runte - Donnerstag, 26. Februar 2009
Ins schon traditionelle Trainingslager an Karneval starteten 14 Nachwuchssportler und Betreuer des TV Attendorn. Auf Einladung des RSC Felsenland um Ihren Vorsitzenden Thomas Leidner bezogen die Sportler am Rande des Dahner Felsenlandes erneut Quartier im pfälzischen Bundenthal. Alle Teilnehmer waren hocherfreut über Plusgerade und bewölktem Himmel, hatte doch die anhaltende Schlechtwetterperiode ein Straßentraining im heimischen Sauerland in den letzten Wochen unmöglich gemacht. Geführt von Radsportlern des RSC Felsenland ging es 3 Tage sowohl gemeinsam, aber auch in getrennten Leistungsgruppen durch die Pfalz und häufig ins angrenzende Elsass.Die Leistungsträger kurbelten bereits am ersten Tag eine 140km-Trainingseinheit herunter, während bei den jüngsten Nachwuchssportler der U11/U13 immerhin Distanzen von bis zu 190km im Verlauf der 3 Tage zusammen kamen. Highlight waren für die Rennzwerge sicherlich die Trainigsrunden auf dem 12km langen Straßenkurs des RSC-Felsenland. Den Renntermin am 21.6. vermerkten sich einige Sportler bereits fest im Terminkalender.... Doch nicht nur Kilometerschrubben stand auf dem Programm. Neben den notwendigen Dehnungsübungen nach dem Training hatte Organisatorin und Leiterin Tanja Hennes auch sonst eher unbeliebte Übungsstunden aufs Programm gesetzt: Radpflege und Wartung! Bereits die 9 und 10-jährigen Sportler müssen Ihr Rad putzen und Laufräder sowie Reifen wechseln können, wenn Sie denn lange Freude an ihrem Material haben wollen. Versüßt wurde das Üben durch das bereitgestellte Material: Unter professioneller Anleitung durften die Renneinsteiger an Tanja Henens nagelneuer Profimaschine im Wert eines guten Gebrauchtwagens schrauben. Abends wurden nicht nur die geleerten Kohlehydratspeicher aufgefüllt, auch den pfälzischen Karneval bekamen die Sportler hautnah mit. Erschöpft und zufrieden trafen alle Sportler am Veilchendienstag wieder im heimschen Attendorn ein.Auch das war Teil des Trainingslagers: Matthias Rettler erklärt die Technik, dann durften die Kinder selber ran.So ging es dann am nächsten Tag mit frisch gewarteten Rädern auf bis zu 190 km lange Ausfahrten durchs Felsenland und den Elsaß.
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06.06.2009 - Fernziel: Paralympics
Florian Runte - Samstag, 06. Juni 2009
Lichtringhausen. Der Weg an die nationale und internationale Spitze einer Sportart ist bekanntlich hart. Er erfordert Durchhaltevermögen und ist verbunden mit Qualen und Entbehrungen, wie bei der mühsamen Durchquerung einer Wüste. Im Fall von Handbiker Jörg Pieper ist dies jedoch nicht bloß eine Metapher. Seine ersten Sporen im internationalen Vergleich verdiente sich der querschnittsgelähmte Lichtringhauser auf dem Wüsten-Kurs in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Hier sammelte der 43-jährige als zehnter im Zeitfahren, siebter im Straßenrennen und vierter im Kriterium seine ersten Punkte in der European Handbike Circuit (EHC). Es waren immerhin fast alle Paralympics-Teilnehmer und viele nationale Meister am Start. Das war für mich ein richtig gutes Ergebnis , freute sich Pieper, der kurz darauf beim zweiten Wertungslauf im französischen Rosenau seine Leistung bestägte. Hier erreicht er mit der zehnköpfigen Spitzengruppe das Ziel und wurde neunter. Zugleich erzielte er mit der Zeit von 1:10,53 Stunden eine neue persönliche Bestleistung. Auf die Marathon-Distanz runtergerechnet wären das etwa 1:07 Stunden, drei Minuten schneller als ich mir für die Saison vorgenommen hatte. Eigentlich könnte ich den Rest der Saison die Füße hochlegen , so Pieper mit einem Zwinkern im Auge.Neben weiteren Optimierungen an der Technik sowie der Sitzposition ist eine deutliche Steigerung des Trainingsumfangs der Grund für den weiteren Aufschwung unseres Vereinsmitglieds. Begünstigt durch Kurzarbeit sowie drei Trainingslager hat der Fahrer des Otto-Bock-Teams momentan 1000 Kilometer mehr als zum gleichen Zeitpunkt in der Vorsaison unter die Reifen genommen.So feierte er zudem am 1. Mai den Sieg bei der Velo-Tour in Frankfurt, dem Nachfolger des Radklassikers Rund um den Henninger Turm . Mehr als eine Beigabe war dies aber nicht, weil es hier weder für die EHC, die Citymarathon-Trophy noch die nationale Rennserie Punkte gab. Ich will in allen drei Wertungen relativ weit vorne landen , so Pieper, der zugleich ein ehrgeiziges Fernziel formuliert: Die sind alle wichtig für die Paralympics, für die ich mich jetzt schon durch einen möglichst guten Platz in der Weltrangliste empfehlen will.
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21.06.2009 - Zehnter Platz ist aller Ehren wert
Florian Runte - Dienstag, 23. Juni 2009
Parchim. Es war nicht der erträumte große Wurf, aber auch keineswegs eine Enttäuschung. Mit Platz zehn bei der Deutschen Meisterschaft der Radsport-Jugend erfüllte Jessika Eckhardt vom TV Attendorn erneut die in sie gesetzten Erwartungen. „Damit kann man zufrieden sein. Auf diesem Kurs allemal”, ließ Eckhardt gestern während der Rückfahrt aus dem Mecklenburgischen Parchim am Telefon verlauten. Die Bergspezialistin und Deutsche Schülermeisterin von 2007 hatte das Pech, dass der Kurs wie vor Jahresfrist in Unna ein reines Sprinterparadies, in keinster Weise selektiv und damit einer Deutschen Straßen-Meisterschaft kaum angemessen war. Ein Hügel mit etwa 20 Höhenmetern, in hiesigen Gefilden spöttisch gern als „Teerblase” bezeichnet, war der einzige Anstieg auf der drei mal zu absolvierenden und 20 Kilometer langen Runde. Die Folge war ein Favoritensterben sondergleichen. ”Ich habe mit vier anderen Fahrerinnen immer wieder versucht weg zu fahren. Aber irgendwann haben wir gemerkt: Es bringt nichts”, schilderte die Oberelsperin den vergeblichen Versuch, den vorprogrammierten Massensprint doch zu verhindern. Weil die Bedingungen auf dem flachen und weithin einsehbaren Rundkurs nicht einmal durch Wind verschärft wurden, rollte das Feld bei Angriffen sofort wieder zusammen. So war der Sprint des geschlossenen Fahrerfeldes nach knapp 60 Kilometern die logische Konsequenz. Die harten Bandagen und das enge Gedrängel bei Höchstgeschwindigkeit waren jedoch noch nie die Stärke der, verglichen mit den Sprinterinnen, eher zierlichen 15-jährigen. Hinzu kam, dass sie in ungünstiger Position auf die nur 200 Meter lange Zielgerade ging. Für Ergebniskorrekturen war es da zu spät. „Ich war mittendrin eingeschlossen, da war keine Lücke mehr zu finden. Schade, denn ich bin eigentlich in sehr guter Form.”Doch auch den Top-Favoritinnen erging es nicht besser. So rollte Jessika nur wenige Zentimeter hinter Lisa Fischer ein, die bislang bei sämtlichen Rennen von Bedeutung die Nase vorn hatte. Stattdessen sorgte Lisa Küllmer von der SSG Bensberg für eine faustdicke Überraschung. Ausgerechnet bei der Deutschen Meisterschaft gelang ihr der erste Sieg in einem bundesoffenen Radrennen.Die erste Überraschung gab es jedoch schon vor dem ersten Rennen. Weil die Polizei am Freitag die Freigabe der Strecke verweigerte, musste der Kurs kurzfristig geändert werden. So gingen die Nachwuchsfahrer ohne Streckenkenntnis ins Rennen.Positiv bleibt fest zu halten: Zum dritten mal hintereinander platzierte sich Jessika bei der Deutschen Straßenmeisterschaft unter den ersten zehn. Ein Kunststück, dass nicht vielen gelingt. Es bleibt die Hoffnung, dass es bei der Deutschen Meisterschaft auf der Bahn in zwei Wochen noch besser läuft. Auch dort gibt es naturgemäß keine Berge. Auch hier geht es zuweilen ruppig zu. Doch Eckhardt gibt sich kämpferisch: „In der 2000-Meter-Verfolgung und im Punktefahren rechne ich mir was aus.”
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15.03.2009 - TV Attendorn jetzt in Westfalen-Mitte
Florian Runte - Sonntag, 15. März 2009
Kreis Olpe. Die Radsportvereine TV Attendorn und Shark Attack Saalhausen sind bei der Jahreshauptversammlung des Radsportverbandes NRW dem Bezirk Westfalen-Mitte angeschlossen worden. Dieser ist mit über 5000 Mitgliedern der größte im Landesverband NRW.Betroffen sind mit Ausnahme der Hallenradsportler des TV Jahn Siegen, die aus sportlichen Gründen dem Bezirk Köln zugeordnet wurden, auch die restlichen Vereine des früheren Bezirks Westfalen-Süd. Dieser wurde bekanntlich aufgelöst, weil für die bisherige Vorsitzende Brigitte Fey kein Nachfolger gefunden werden konnte.Sportliche Konsequenz: Während in den letzten Jahren wegen zu geringer Starterzahlen auf die Austragung einer Bezirksmeisterschaft verzichtet werden musste, kehrt dieser traditionell an Frohnleichnam ausgetragene Wettkampf wieder in den Rennkalender der heimischen Straßenrennfahrer zurück.

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