Leitsätze & Chronik

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Newsflash

Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
21.06.2009 - Jörg weiter im Höhenflug
Florian Runte - Mittwoch, 24. Juni 2009
Stuttgart. Der Höhenflug von Handbiker Jörg Pieper hält an. Am Sonntag fuhr der Lichtringhauser beim Stuttgarter-Zeitung-Lauf seinen zweiten Saisonsieg ein und übernahm damit die Führung in der National Handbike Circuit (NHC), einer Rennserie, weche fünf der wichtigsten Handbike-Rennen einschließt. Der Triumph in Stuttgart belohnte Piepers erneut offensive Fahrweise. Einer der Kniebiker (Klasse der weniger stark gehandicapten) hatte attackiert. Weil alle anderen sich nur angeguckt haben, bin ich einfach losgefahren, um zu sehen, was passiert , schilderte der 43-jährige die Situation, die sich am Ende als vorentscheidend herausstellen sollte. Vorentscheidend deshalb, weil sich die Verfolger erst bei der Nachführarbeit einig wurden, als das Führungsduo längst über alle Berge war. Weil sein Fluchtgefährte einer anderen Kategorie angehörte, gewann Pieper den Halbmarathon am Ende locker in 40:31 Minuten.Eine Woche zuvor war der Fahrer des Otto Bock-Teams wieder international unterwegs und legte auch in Oensingen (Schweiz) bei den Wertungsrennen zur EHC, dem europäischen Pendant zur NHC, beachtliche Rennen hin. So belegte er im Zeitfahren Platz 13 und steigerte sich einen Tag später im Straßenrennen über 70 Kilometer auf den zehnten Platz, direkt hinter dem Schweizer Paralympics-Sieger Heinz Frei.In Lorsch, Elzach und Heidelberg stehen an den beiden kommenden Wochenenden bereits die drei nächsten wichtigen Rennen an. Heidelberg wird der Kracher , prophezeit Pieper, weil die Hanbike-Elite dort bis kurz vor Schluss kooperieren will, um den Weltrekord auf der Marathon-Distanz zu knacken. Auch er selbst rechnet sich Chancen aus. Pieper: Es ist immer noch Luft nach oben. Und Stuttgart hat noch eine Ecke mehr Selbstvertrauen gegeben.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
05.07.2009 - Fabelzeit für Jörg Pieper
Florian Runte - Donnerstag, 09. Juli 2009
Heidelberg. Ich habe jetzt noch ein Grinsen im Gesicht. Heidelberg war einfach nur geil , schildert Handbiker Jörg Pieper seine noch Tage nach dem Marathon in Heidelberg anhaltende Euphorie. Mit Platz drei erzielte der für das Otto-Bock-Team und den TV Attendorn startende Lichtringhauser ein erneut gutes, aber für ihn nicht unbedingt herausragendes Ergebnis. Was ist es also, das ihm auch eine halbe Woche später noch Freude bereitet? Es ist die Zeit, in der er die 42,195 Kilometer absolviert hatte. Nach 1:02,50 Stunden blieb die Uhr stehen. Eine absolute Fabelzeit , erklärt Pieper, der damit unter dem alten Handbike-Weltrekord auf der Marathon-Distanz blieb. Zwei Faktoren begünstigten das schnelle Rennen. Zum einen die äußerst günstige Streckenbeschaffenheit, zum anderen die Kooperation der Fahrer untereinander, die diesmal nicht taktierten, sondern vom Start weg gemeinsam Gas gaben. Schon seit Monaten hatte die Handbike-Szene Heidelberg als den Ort auserkoren, in dem der Weltrekord und am besten auch die Stunden-Schallmauer fallen sollte. Sogar die Deutsche Meisterschaft hatten Pieper und andere sausen lassen, um in Heidelberg dabei zu sein. Das erste Ziel gelang, das zweite verfehlte die fünfköpfige Spitzengruppe der weniger stark als Pieper gehandicapten Kniebiker um die Winzigkeit von drei Sekunden. Im Sprint der dahinter folgenden Dreier-Gruppe musste der seit 2002 querschnittsgelähmte Radsportler seine Kontrahenten passieren lassen, kam als dritter seiner Klasse und achter insgesamt ins Ziel. Das Ergebnis war mir egal, deswegen habe ich viel geführt. Immerhin kann ich ja jetzt sagen: Es gibt weltweit nur sechs Leute, die im Marathon schneller als ich waren. Das aber nicht immer alles rund laufen kann, musste Pieper eine Woche zuvor erfahren. Auch im hessischen Lorsch hatte er sich etwas ausgerechnet, schied aber in aussichtsreicher Position liegend wegen eines Defekts aus.Schon am Wochenende geht es für Pieper mit einem Wochenende in Tschechien weiter, danach kommt die Sommerpause. Auch hier will er wieder alles geben, ist sich aber sicher: Die Zeit von Heidelberg werde ich so schnell nicht mehr fahren.
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01.05.2009 - Georg zweiter in Frankfurt
Florian Runte - Montag, 04. Mai 2009
Frankfurt. Nach längerer Zeit über einen größeren sportlichen Erfolg durfte sich unser Seniorenfahrer Georg Drixelius freuen. Beim Eschborn-Frankfurt City Loop , dem Nachfolge-Rennen des Klassikers Rund um den Henninger Turm , belegte er nach 42 Kilometern und 1:05,00 Stunden den zweiten Platz in seiner Klasse. Auf einer bis auf einige kleine Anstiege recht flachen Strecke ging es nach dem Start in Eschborn vor einer tollen Kulisse durch die Frankfurter Ctiy in Richtung Riedberg und zurück nach Eschborn.Schülerfahrer Jeremias Born wurde im Lizenzrennen der U13 Vierter. Mehr dazu hier (http://www.radsport-tva.de/Berichte-und-Photos-Jahr-2009/01.05.2009-Jeremias-Born-immer-besser-in-Schwung.html).
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21.06.2009 - Zehnter Platz ist aller Ehren wert
Florian Runte - Dienstag, 23. Juni 2009
Parchim. Es war nicht der erträumte große Wurf, aber auch keineswegs eine Enttäuschung. Mit Platz zehn bei der Deutschen Meisterschaft der Radsport-Jugend erfüllte Jessika Eckhardt vom TV Attendorn erneut die in sie gesetzten Erwartungen. „Damit kann man zufrieden sein. Auf diesem Kurs allemal”, ließ Eckhardt gestern während der Rückfahrt aus dem Mecklenburgischen Parchim am Telefon verlauten. Die Bergspezialistin und Deutsche Schülermeisterin von 2007 hatte das Pech, dass der Kurs wie vor Jahresfrist in Unna ein reines Sprinterparadies, in keinster Weise selektiv und damit einer Deutschen Straßen-Meisterschaft kaum angemessen war. Ein Hügel mit etwa 20 Höhenmetern, in hiesigen Gefilden spöttisch gern als „Teerblase” bezeichnet, war der einzige Anstieg auf der drei mal zu absolvierenden und 20 Kilometer langen Runde. Die Folge war ein Favoritensterben sondergleichen. ”Ich habe mit vier anderen Fahrerinnen immer wieder versucht weg zu fahren. Aber irgendwann haben wir gemerkt: Es bringt nichts”, schilderte die Oberelsperin den vergeblichen Versuch, den vorprogrammierten Massensprint doch zu verhindern. Weil die Bedingungen auf dem flachen und weithin einsehbaren Rundkurs nicht einmal durch Wind verschärft wurden, rollte das Feld bei Angriffen sofort wieder zusammen. So war der Sprint des geschlossenen Fahrerfeldes nach knapp 60 Kilometern die logische Konsequenz. Die harten Bandagen und das enge Gedrängel bei Höchstgeschwindigkeit waren jedoch noch nie die Stärke der, verglichen mit den Sprinterinnen, eher zierlichen 15-jährigen. Hinzu kam, dass sie in ungünstiger Position auf die nur 200 Meter lange Zielgerade ging. Für Ergebniskorrekturen war es da zu spät. „Ich war mittendrin eingeschlossen, da war keine Lücke mehr zu finden. Schade, denn ich bin eigentlich in sehr guter Form.”Doch auch den Top-Favoritinnen erging es nicht besser. So rollte Jessika nur wenige Zentimeter hinter Lisa Fischer ein, die bislang bei sämtlichen Rennen von Bedeutung die Nase vorn hatte. Stattdessen sorgte Lisa Küllmer von der SSG Bensberg für eine faustdicke Überraschung. Ausgerechnet bei der Deutschen Meisterschaft gelang ihr der erste Sieg in einem bundesoffenen Radrennen.Die erste Überraschung gab es jedoch schon vor dem ersten Rennen. Weil die Polizei am Freitag die Freigabe der Strecke verweigerte, musste der Kurs kurzfristig geändert werden. So gingen die Nachwuchsfahrer ohne Streckenkenntnis ins Rennen.Positiv bleibt fest zu halten: Zum dritten mal hintereinander platzierte sich Jessika bei der Deutschen Straßenmeisterschaft unter den ersten zehn. Ein Kunststück, dass nicht vielen gelingt. Es bleibt die Hoffnung, dass es bei der Deutschen Meisterschaft auf der Bahn in zwei Wochen noch besser läuft. Auch dort gibt es naturgemäß keine Berge. Auch hier geht es zuweilen ruppig zu. Doch Eckhardt gibt sich kämpferisch: „In der 2000-Meter-Verfolgung und im Punktefahren rechne ich mir was aus.”
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
26.04.2009 - Wie schwer ist Hankas Rad?
Florian Runte - Dienstag, 28. April 2009
Wie schwer ist das Mountainbike von Hanka Kupfernagel? Wer es wissen will, kann Julian fragen, der im Bild oben beim Marathon in Sundern-Hagen den Test machte.Außer der fünmaligen Weltmeisterin und den zehn Fahrern des TV Attendorn waren noch 1589 weitere Fahrer beim seit Wochen ausgebuchten Marathon am Start und nahmen zum Saisonauftakt bei besten Bedingungen die Distanzen über 32, 55 und 100 Kilometer unter die Reifen. Das herausragende Ergebnis aus Attendorner Sicht erzielte das Tandem Matthias Rettler/Meinolf Kniep, das in der Lizenzlasse mit der Klasse-Zeit von 2:19,42 Stunden, die Platz 21 in der Lizenzklasse bedeutete. Mit weniger Pech wäre eine noch bessere Platzierung drin gewesen, denn weil ein Ast das vordere Kettenblatt beschädigt hatte, sprang immer wieder die Kette ab, sodass das Duo auf den letzten Metern sogar schieben musste.Ebenfalls Pech hatte Frank Arens, der einen Platten hatte und dadurch Zeit verlor. Überhaupt hatten durch die vielen neu geschotterten Wege beim Marathon eine Vielzahl von Fahrern platt gefahren. Die Sunderner hatten einen Tag vorher sogar noch per E-Mail dazu geraten, Ersatzschläuche mitzunehmen.Alle Ergebnisse im Überblick:55 Kilometer (1280 HM):Lizenzklasse Herren: 21. Matthias Rettler und Meinolf Kniep 2:19:42 StundenSenioren I:68. Axel Hellner 2:38,3372. Frank Arens 2:39,17Senioren II:16. Guido Benkdikowski 2:27,35Seniorinnen I:4. Katharina Gunkel 2:47,31 32 Kilometer (731 HM):Senioren II:55. Dietmar Rottmann 1:41,40152. Ralf Bröcher 2:07,29Senioren III:5. Georg Drixelius 1.30:10Seniorinnen I:7. Sandra Schulte-Rettler 1:54,11Sandra beim Start zum Marathon. 32 Kilometer liegen noch vor ihr, die sie am Ende...... 13 Minuten schneller als Ralf Bröcher absolvierte.

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