Plettenberg. Was normalerweise den Radprofis des Rennradsports
vorenthalten ist, durften zahlreiche heimische Sportler bei der 7.
Auflage des „P-Weg“-Marathon-Wochenendes hautnah spüren. Bei dem
Mountainbike-Event in Plettenberg herrschte wieder eine Atmosphäre wie
bei der Tour de France. „Ich kenne keine Veranstaltung mit annähernd
vergleichbarer Stimmung“, so Matthias Rettler vom TV Attendorn, der
regional und überregional zahlreiche Rennen in der Saison bestreitet.
Die
Zuschauer stehen oft in Zweierreihen. Und das nicht nur in der Stadt
oder im Freizatbad Aqua Magis, durch dessen Außenanlage die Strecke
führt, sondern auch mitten im Wald. Von „purer Gänsehaut“ im
„Hexenkessel“ berichten die Sportler, obwohl ihnen gleichzeitig der
Schweiß in Schuhe läuft - die brennenden Beine werden so zur Nebensache.
Motiviert von der guten Stimmung und gepeitscht von den
Anfeuerungsrufen der Zuschauer erlebten die Sportler einen
unvergesslichen und erfolgreichen Wettkampf. Im Heimderby standen die
Attendorner auf zwei unterschiedlich langen Strecken in Konkurrenz mit
insgesamt 1000 Bikern aus dem In- und Ausland.
Krankheitsbedingt
musste Axel Hellner seinen schwer ergatterten Startplatz, wehmütig an
einen Fahrers aus der langen Nachrückliste abgeben. Wer einen Startplatz
erhalten möchte, sollte früh aufstehen. Die Anmeldung erfolgt mitten in
der Nacht. Die 1000 Startplätze beim „Kult-Rennen“ waren dieses Jahr
binnen sechs Stunden vergeben.
Das Abschneiden der Teilnehmer des TV Attendorn im Überblick:
