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Darin, das Angenehme mit dem Angenehmen zu verbinden, hat
die Familie Rottmann mittlerweile Erfahrung. Genauer: Urlaub machen mit einem
zwischenzeitlichen Abstecher zu irgendeinem Radrennen in der Ferienregion, dabei
neue Strecken, Gegner und Mentalitäten kennen zu lernen, Pokale zu gewinnen. Die
Sponsoren, die durch solche Familienausflüge schon in der Pfalz, in der
Hauptstadt und an der See auf Siegerfotos kamen, wird’s freuen. Der Bericht von Dietmar Rottmann zum Sommerurlaub 2011,
irgendwo in der Nähe von Hamburg:
Das Elbinselrennen hat mit immerhin 22 Flachkilometern gelockt.
Eine gute Gelegenheit den Norden zu erleben und dabei noch Windschattenspiele
zu üben. Ein flacher, aber malerischer 5,5 Kilometer langer Kurs auf der
Elbinsel musste vier Mal durchfahren werden. Top-Sicherung mit Führungs- und
Jurywagen jeweils für die einzelnen Altersklassen. Gleichzeitig waren die
Frauen-Elite, U15 + U13 auf dem Rundkurs.
Julian attackiert in der ersten Runde in der Spitzkehre zu
Beginn der 2 Kilometer langen Zielgeraden. Nur U15-Fahrerin Tamika Hingst von
der WSV Clausthal-Zellerfeld konnte folgen. Die beiden bauten den Abstand auf letztlich
1:33 Minuten vor dem geschlossenen restlichen „Feld“ aus. Julian setzte sich im
Zielsprint auf den letzten 100 Metern gegen Tamika Hingst mit einer Radlänge
Vorsprung und 54 Stundenkilometern durch. Nach dem guten Ergebnis auf der Elbinsel entschied sich
Julian auch noch den Großen Preis der HASPA beim Stadtteilfest in
Hamburg-Volksdorf zu fahren. Dort war mit zunehmendem Veranstaltungsverlauf bei
dem rauf- und runter, einen Kilometer langen Innenstadtkurs richtig Stimmung,
ähnlich wie bei Köln-Eigelstein. Nach einem bösen Sturz im U19/U17 Rennen verzögerte
sich der Ablauf, sodass die U13 bei Nieselregen und frisch eingenässter und
sehr rutschiger Straße startete. Erneut setzten sich Julian mit Tamika Hingst
nach dem ersten Prämiensprint ab. Besonnen steuerten beide durch die schmierige
Zielkurve, die im Feld bereits zum Sturz und zu Steuerproblemen geführt hatte. Den
Zielsprint gewann Julian diesmal von vorn und freute sich über Blumen- und
Siegerschleife, nachdem die U13er am Vortag außer Medaille und Trinkflasche
keine Prämie erhielten. Aber der wunderschöne Kurs war den Ausflug wert! 
Ganz allein mit einem Mädel auf der Elbinsel - kein Urlaubsflirt, sondern die Spitzengruppe im U13-Rennen.

Etwas enger ging es in den ersten Runden des Kirmes-Rennen in Hamburg-Volksdorf zu. Doch auch hier waren Julian und Tamika Hingst (WSV Clausthal-Zellerfeld) bald wieder unter sich - und Julian am Ende wieder vorn.
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