21.08.2010 - Julian NRW-Vizemeister im Bergzeitfahren
Velbert. Eine Glanzvorstellung boten die Schülerfahrer des TV Attendorn bei den Meisterschaften des Landesverbandes NRW im Bergzeitfahren. Ausgetragen wurden diese im Bergischen Land in Velbert und bescherte den Hansestädtern zwei Platzierungen. Der Finnentroper Luca Bröcher wurde Zehnter und drittbester des Jahrgangs 1999, belohnte sich damit für die Mühen des Trainings am Berg.

Noch schneller war Julian Rottmann, ebenfalls noch dem jüngeren Jahrgang der U13 angehörig, der vor guter Kulisse Silber gewann. Nur zehn Sekunden fehlten ihm in der Addition nach zwei Läufen über 6,8 Kilometer auf den Sieger Luca-Felix Happke vom PV Triathlon Witten. Dritter wurde der Neheimer Tim Brand, womit bei der Siegerehrung exakt dasselbe Podium zusammen trat wie bei der Straßen-LVM im Mai in Attendorn. Einen genauen Überblick über die Zeiten und Platzierungen gibt es im Tableau unten.

Schon am Sonntag zuvor hatte Rottmann seine Fähigkeiten am Berg unter Beweis gestellt, als er im pfälzischen Stelzenberg die zweite Auflage des „Saunawwelpreis“ souverän gewann. Sieg Nummer Sechs in der laufenden Saison.



Das U13-Ergebnis des Bergzeitfahren in Velbert. Silber für den TV Attendorn!



Andere Gegner, andere Landschaft, bessere Atmosphäre: Die Rottmanns reisen gern nach Rheinland-Pfalz, diesmal nach Stelzenberg bei Kaiserslautern. Gelockt hatte auch die Mundpropaganda: "Da ist ein Berg drin." Die Strecke über 1,2 Kilometer ist schnell beschrieben: Eine Straße runter, die nächste wieder rauf, Ziel oben. Deshalb kamen bereits in der U13 hauptsächlich die kleinen Bergflöhe und nicht die Kraftprotze, dafür aber wieder reichlich Gäste aus Luxemburg und Frankreich.



Runde 1 und Julian führt das Feld den Berg hoch. Noch wirklich weit bis zum Zielstrich, doch Julian schaut sich frech um und zieht noch mal kurz an. Passt. Julian lässt sich wieder ins Feld zurückfallen. Puuh, ob das gutgeht?



In Runde zwei das gleiche Spiel, diesmal aber mit Niklas Märkl im Schlepptau. Passt wieder, denn der Pfälzer Freund und Konkurrent konnte nicht mehr zusetzen. Dieses Spiel wiederholte sich im zusehends versprengten Feld auch die übrigen sechs Runden: Antritt zu Beginn des Berges, Loch reißen und gucken ob noch jemand kommt.



Freudestrahlend holte Julian alle Prämien- und Punktwertungen und fuhr, unangefochten vor Niklas Märkl  und in geübter Siegerpose, seinen sechsten Saisonsieg ein.


 
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