Nordenau/Bochum. Bei sommerlichen Temperaturen, bestem Wetter und guten
Streckenverhältnissen haben sich am Samstag beim Mountainbike-Marathon
in Nordenau 450 Sportler auf die anspruchsvolle, 37 Kilometer lange
Stecke rund um Nordenau (bei Winterberg) zum Start begeben. Mit dabei
waren auch etliche Fahrer des TV Attendorn.

Allen Nachteilen eines Tandems zum Trotz fuhr das Duo
Matthias Rettler/Meinolf Kniep (TV Attendorn) nach 1:33,42 Stunden und
870 Höhenmetern als erstes über die Ziellinie und holte Platz elf bei
den Lizenzfahrern. Hervorragende Ergebnisse erzielten auch Georg
Drixelius (Senioren III) und Andreas Claren (Senioren II), die jeweils
Zweiter in ihrer Altersklasse wurden. Claren, eigentlich als Läufer auf
den extrem langen Distanzen bekannt, hat sich das Mountainbike zu
Trainingszwecken gekauft und fuhr in Nordenau seinen ersten
MTB-Marathon überhaupt.
Ebenfalls vorne mit dabei waren die Hansestädter in der Seniorenklasse I. Hier belegten Axel Hellner und Jörg
Buschmann die
Plätze 12 und 26. In der Seniorenklasse II kamen Andreas Orde und Dietmar Rottmann mit einer Zeit um zwei Stunden auf die Ränge 38 und 54. Ein weiteres Top-Resultat erzielte Sandra
Schulte-Rettler (Bild links), die bei den Seniorinnen fünfte wurde und in der
Gesamtwertung der sechsteiligen „Marathon-Trophy 2009“ nach drei
Marathons auf dem dritten Platz steht.
Noch einen oben drauf setzte sie
am nächsten Tag beim „Sparkassen-Giro“ in Bochum, wo vor dem
Straßenrennen der Profis jährlich auch ein Jedermann-Rennen
stattfindet. Bei ihrem ersten Einsatz mit „krummem Lenker“ bewältigte
sie die drei Runden über insgesamt 75 Kilometer in 2:30 Stunden,
trotzte Dauerregen, Kopfsteinpflasterpassagen, den berüchtigten
Anstiegen in Wiemelhausen und Stiepel und wich etlichen Stürzen der
Konkurrenz auf dem glitschigen Asphalt aus.
Der Lohn: Platz zwei in der
Sonderwertung für Sparkassenmitarbeiter und damit die deutsche
Vizemeisterschaft. Rettler: „Die Siegerehrung fand auf der großen Bühne
statt, die sich direkt an Start und Ziel befand, gleichzeitig lief das
Rennen der Profis und tausende Zuschauer. Ein tolles Erlebnis, was ich
bestimmt nicht missen möchte!“
