02.08.2009 - Schnell wie Sau in Nordenau / Sandra wieder Vizemeisterin


Nordenau/Bochum. Bei sommerlichen Temperaturen, bestem Wetter und guten Streckenverhältnissen haben sich am Samstag beim Mountainbike-Marathon in Nordenau 450 Sportler auf die anspruchsvolle, 37 Kilometer lange Stecke rund um Nordenau (bei Winterberg) zum Start begeben. Mit dabei waren auch etliche Fahrer des TV Attendorn.

Allen Nachteilen eines Tandems zum Trotz fuhr das Duo Matthias Rettler/Meinolf Kniep (TV Attendorn) nach 1:33,42 Stunden und 870 Höhenmetern als erstes über die Ziellinie und holte Platz elf bei den Lizenzfahrern. Hervorragende Ergebnisse erzielten auch Georg Drixelius (Senioren III) und Andreas Claren (Senioren II), die jeweils Zweiter in ihrer Altersklasse wurden. Claren, eigentlich als Läufer auf den extrem langen Distanzen bekannt, hat sich das Mountainbike zu Trainingszwecken gekauft und fuhr in Nordenau seinen ersten MTB-Marathon überhaupt.

Ebenfalls vorne mit dabei waren die Hansestädter in der Seniorenklasse I. Hier belegten Axel Hellner und Jörg Buschmann die Plätze 12 und 26. In der Seniorenklasse II kamen Andreas Orde und Dietmar Rottmann mit einer Zeit um zwei Stunden auf die Ränge 38 und 54. Ein weiteres Top-Resultat erzielte Sandra Schulte-Rettler (Bild links), die bei den Seniorinnen fünfte wurde und in der Gesamtwertung der sechsteiligen „Marathon-Trophy 2009“ nach drei Marathons auf dem dritten Platz steht.

Noch einen oben drauf setzte sie am nächsten Tag beim „Sparkassen-Giro“ in Bochum, wo vor dem Straßenrennen der Profis jährlich auch ein Jedermann-Rennen stattfindet. Bei ihrem ersten Einsatz mit „krummem Lenker“ bewältigte sie die drei Runden über insgesamt 75 Kilometer in 2:30 Stunden, trotzte Dauerregen, Kopfsteinpflasterpassagen, den berüchtigten Anstiegen in Wiemelhausen und Stiepel und wich etlichen Stürzen der Konkurrenz auf dem glitschigen Asphalt aus.

Der Lohn: Platz zwei in der Sonderwertung für Sparkassenmitarbeiter und damit die deutsche Vizemeisterschaft. Rettler: „Die Siegerehrung fand auf der großen Bühne statt, die sich direkt an Start und Ziel befand, gleichzeitig lief das Rennen der Profis und tausende Zuschauer. Ein tolles Erlebnis, was ich bestimmt nicht missen möchte!“




 
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