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31.08.2008 - Triumphzug durch Paderborn |
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Paderborn. Mit einem Doppelsieg bei der Paderborner Radtrilogie setzte U11-Fahrer Julian Rottmann am Wochenende seinen am dritten Wochenende in Folge andauernden Triumphzug durch NRW fort und holte sich seine Saisonsiege Nummer acht und neun. Sein Teamgefährte Jeremias Born verbesserte sich erneut und wurde am Sonntag siebter.
Am Samstag stand für die Fahrer im Stadtteil Dahl ein vier Kilometer langes Ausscheidungsfahren mit einer um etwa 5% ansteigenden Zielgeraden auf dem Programm. Aus Angst vor Kollisionen mit der fast zeitgleich gestarteten KT/A/B/C-Klasse wurde die Renndistanz der U11-Fahrer auf eine Runde verkürzt. Nach gutem Start verschwanden die üblichen Verdächtigen (Emily Wollenhaupt, RSC le loup Köln; Timo Brand und Nils Seltmann, beide RC Victoria Neheim) aus dem Sichtfeld und tauchte einige Minuten später in zwei Zweiergruppen am Waldrand über den Paderborner Äckern wieder auf: Vorn Emily Wollenhapt mit Julian am Hinterrad, dahinter mit 50 Metern Abstand die beiden Neheimer Timo Brand und Nils Seltmann (siehe Bild oben). Julian vertraute auf seine Steuerkünste und ging in der letzten Kurve der Abfahrt innen an Emily vorbei und als erster in die Kehre. Dank seines geringen Gewichts und seiner Sprintfreude absolvierte Julian die letzten 100 Meter ungefährdet von vorne und fand sogar noch Zeit für die Siegerpose (siehe Bild). Im U15-Hobbyrennen fuhr Jonas Sasse einen ungefährdeten zweiten Tagessieg für den TV Attendorn ein.

Auch am Sonntag bot sich den jüngsten Rennsportlern in Lichtenau-Herbram mit einer acht Kilometer langen Berg- und Talfahrt am südlichen Teutoburger Wald ein grenzwertiger Kurs. Am Ende der längsten Steigung hatte der Veranstalter gegenüber den Vorjahren einen zusätzlichen, 14% steilen asphaltierten Feldweg in den Kurs genommen. Gemeinsam mit dem Neheimer Timo Brand fuhr Julian als erster ins Sichtfeld der Zielgeraden und gewann den entscheidenden Sprint, erneut von vorne, mit knapp einer Radlänge Vorsprung (Bild unten). Jeremias Born kam völlig erschöpft, aber zufrieden auf Platz sieben ins Ziel, nachdem er in der Verfolgergruppe den Anstieg von vorn bewältigt hatte. Jeremias verzeichnet in den Rennen seit der Sommerpause eine konstante Steigerung.

Zielsprint in Lichtenau (oben), Siegerehrung in Paderborn (unten).

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