Frankfurt. Mit Platz acht in Frankfurt beendete
Handbiker Jörg Pieper (TV Attendorn/TV Kleinwiedenest) die diesjährige
Handbike-Citymarathon-Trophy. Damit sicherte sich der querschnittsgelähmte
Lichtringhauser wie im Vorjahr den dritten Platz in der „Trophy“. Der
WP-Sportler des Jahres von 2006 fuhr zufrieden heim: „Das ist Ok, das war mein
Ziel.“
Nicht ganz zufrieden war er mit dem Abschneiden in
Frankfurt. Zwar hätte Pieper gegen Sieger Tobias Knecht und Paralympics-Gewinner
Heinz Frei nicht um den Sieg mitfahren können, doch eine bessere Platzierung
wäre drin gewesen, hätte sich seine Gruppe nicht verfahren. „Der Kurs wurde
gegenüber dem Vorjahr geändert. Aber die Streckenposten standen an der Hauswand
und haben Kaffee getrunken, statt uns den richtigen Weg zu zeigen. Das hat mich
schon geärgert in dem Moment, denn wir hätten den Anschluss nach vorne sicher
wieder hergestellt“, so Pieper.
Die gerade außer Blickweite geratene Spitzengruppe war
richtig abgebogen und über alle Berge. So blieb für den Berlin-Sieger, der den
Spurt seiner Gruppe für sich entschied, diesmal nur Platz acht. Der Ärger
währte nur kurz, stattdessen geht der Blick nach vorne. Nächstes Jahr soll es
weiter aufwärts gehen, in Kürze kommt das neue Bike. „Ich will nächstes Jahr
einiges anders machen, das Krafttraining verstärken und mehr draußen fahren“,
erklärt Pieper, der seinen Trainingsumfang aber auch aus beruflichen Gründen kaum
noch für steigerbar hält. 12.500 Kilometer waren es in diesem Jahr.