14.09.2008 - P-Weg-Begeisterung beflügelt Mountainbiker
Plettenberg. „Die Atmosphäre ist kaum in Worte zu fassen. Der P-Weg wird in Plettenberg wie ein Volksfest gefeiert, sowohl in der Stadt als auch an der Strecke werden die Fahrer von hunderten Zuschauern angefeuert“, zeigte sich Sandra-Schulte Rettler (im Bild rechts) vom TV Attendorn, eine von weit über 1000 Mountainbikern beim Plettenberger P-Weg-Marathon, beeindruckt vom Flair der riesigen Sportveranstaltung im Märkischen.

Beeindruckend waren am Sonntag auch die Leistungen der Attendorner. Auf der Kurzstrecke (44 Kilometer, 1052 Höhenmeter) war Jessika Eckhardt (Bild unten), jüngste Starterin im Feld, mit der Zeit von 2:01,27 Stunden die insgesamt zweitschnellste weibliche Fahrerin. „Es war hart und anstrengend, aber ich bin mehr als zufrieden“, freute sich die Oberelsperin. Ihr gleich tat es ihre Teamkollegin Katherina Gunkel als zweite der Wertung der Seniorinnen. Guido Bendikowski, der mit 1:54,37 Stunden die beste Attendorner Zeit fuhr, holte sich Platz 21 insgesamt und Platz fünf in der Seniorenklasse II. Dicht auf den Fersen war ihm Frank Hennes, der achter wurde. „Die Strecke an sich war sehr schnell, aber leider an manchen Stellen, aufgrund des starken Regens an den Tagen davor, noch etwas feucht und schlammig, aber gut fahrbar. Sowohl sehr schnelle Abfahrten als auch Single Trails waren zu bewältigen“, berichtete Sandra Rettler, die zwölfte bei den Seniorinnen wurde.

Auf der Langstrecke (85 Kilometer, 2370 Höhenmeter) wurde Simone Berei nach 5:21,44 Stunden vierte der Senioreninnen I. Frank Arens und Matthäus Waller rundeten als 17. bzw. 94. der Senioren I das Attendorner Ergebnis ab.

Im Kinderrennen in der Plettenberger Altstadt, das im Rahmen der Großveranstaltung stattfand, jagte auch U11-Fahrer Julian Rottmann sein Rennrad über das Kopfsteinpflaster der Fußgängerzone. Wie zu erwarten entschied er das Rennen klar für sich. Was nicht zu erwarten war: Mit der Ergebnisliste gab es erhebliche Schwierigkeiten. Die Zeitnahme war auf Überrundungen nicht eingerichtet....




Jessika Eckhardt vor dem Start zum
P-Weg.
 
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