Toller Tag für die Talente: Esther Schnüttgen, Julian Rottmann und Jeremias Born im Fahrerlager mit Radlegende Bruno Risi.Dortmund. Eine außergewöhnliche Abschlussfahrt erlebten die jungen
Nachwuchsradsportler des TV-Attendorn:
Organisiert von Tanja Hennes führte die sonntägliche Fahrt zu den
Dortmunder Sixdays.
Nachdem die Kids frisch mit Attendorner T-Shirts als Erkennungszeichen
eingekleidet waren,
gingen acht Jungs und ein Mädchen mit interessierten Eltern und
Betreuern auf Entdeckungstour.
Kaum in Dortmund angekommen, trieb es den Nachwuchs sofort in die volle
Westfalenhalle,
lief doch schon das erste von zwei Steherrennen.
Die mit Tempo 60 und mehr an der Rolle hinter den über 70 Jahre alten
Motorrädern über die Bahn fliegenden Rennfahrer zogen die Kids spontan
in den Bann. Während die Älteren auf Entdeckungstour gingen gabs von der
Attendorner Profifahrerin Tanja Hennes erst einmal Nachhilfe in Sachen
Regelkunde. Gar nicht so einfach, die verschiedenen Rennentypen zu
unterscheiden: Steherrennen, Rundenrekordfahren, Aussscheidungsfahren,
Balustradensprint, und wie war das noch mit dem Dernyrennen?
Während drei der Nachwuchslizenzfahrer bereits selbst einmal erste
Schritte auf der Kölner Bahn wagen durften, bestaunten die Neueinsteiger
das Fahren auf den Bahnrädern ohne Schaltung, Freilauf und Bremse mit
großen Augen.
Absoluter Höhepunkt war für einige der jungen Sportler der Besuch im
streng gesperrten Materialdepot und Fahrerlager der Bahn. Sonst nicht
für Geld und gute Worte zu haben, gabs nach Sondergenehmigung durch den
Veranstalter
Stars zum Anfassen und Ansprechen! Während die einen Sportler ein
gemeinsames Foto mit der Schweizer Bahnlegende
Bruno Risi schossen (siehe oben), berichtete stolz ein anderer Attendorner: "Ich habe
mit Erik Zabel gesprochen."
Immer noch fasziniert waren die Nachwuchssportler gegen 19.00 Uhr
wohlbehalten in Attendorn zurück.