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Remscheid.(fr) Jessika Eckhardt vom TV Attendorn ist neue Landesverbandsmeisterin im Straßenradsport in der Schülerklasse. Bei der NRW-Meisterschaft in Remscheid-Lüttringhausen siegte sie am Sonntag nach 30,6 km mit deutlichem Vorsprung vor ihren Verfolgerinnen. Der Kurs war wie geschaffen für die 14-jährige, die den Radsport auf dem Mountainbike begann: „Es gab eine lange, steile Abfahrt mit einigen Serpentinen und einen anspruchsvollen Berg, der knapp 4 km lang war und sich bis zum Ziel hinzog.“, so Jessika Eckhardt.
Wie fast immer starteten in der Schülerklasse (U 15) die männlichen und weiblichen Fahrer gemeinsam, wurden aber getrennt gewertet. Im Gegensatz zu ihren Kontrahentinnen ließ sich die Oberelsperin von den „Jungs“ nicht abhängen: „In der zweiten der vier Runden habe ich mich mit einer Spitzengruppe vom Feld abgesetzt und bin bis zum Ende vorne geblieben“, strahlte sie. Ihrer Konkurrenz dürfte so langsam angst und bange werden. In ihrem dritten Straßenrennen war es ihr dritter Sieg. Nebenbei hat sie nun auch auf der Bahn erste Siege eingefahren. Am Montag zuvor gewann sie in Büttgen beim Bahnsichtungsrennen sowohl die „Schnelle Runde“ (20 Runden über je 250m) als auch das Punktefahren. In der Gesamtwertung des NRW-Schülercups liegt sie jedoch immer noch „nur“ auf Rang zwei, da sie ein Rennen ausgelassen hatte. Zusätzlich sicherte sie sich durch ihre Siege einen Startplatz bei der Norddeutschen Meisterschaft in Oberhausen, dem Qualifikationsrennen zur Deutschen Meisterschaft. Dieses gelang auch Juniorenfahrer Felix Terschlüsen, der in Remscheid ein gutes Rennen fuhr und trotz Krämpfen im Feld das Ziel erreichte. Nach dem Motto „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ hatte er auf der Bahn in Büttgen (Platz 17) sowie bei den schweren Sichtungsrennen in Steinfurt (Platz 27) und Düren (Platz 23) jeweils einige Punkte gesammelt, die insgesamt zur Qualifikation für die „Norddeutsche“ reichten. Schon zu Saisonbeginn hatte er mit Platz sieben bei „Rund um Rhede“ und Platz acht beim „Osterpreis“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler eindrucksvoll bewiesen, dass mit ihm in diesem Jahr zu rechnen ist.
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