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22.05.2005 - Dominik fährt UCI- Weltcuprennen |
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Köln/Attendorn . Bei bis zu 23% Prozent Steigung, Kopfsteinpflaster und höchstens 3 Meter Straßenbreite lässt die berüchtigte, 825 m lange „Mauer von Geraardsbergen“, bekannt durch die „Flandern-Rundfahrt“, selbst einigen gestandenen Radprofis die Knie schlottern. An diesem Wochenende wird auch der Juniorenfahrer Dominik Ivo vom TV Attendorn Bekanntschaft mit dem wohl bekanntesten Berg Belgiens machen. Überraschend wurde er von NRW-Landesverbandstrainer Horst Strunk zur Junioren-Weltcuprundfahrt „Driedaagse van Axel“ in den Niederlanden und Belgien eingeladen. „Damit habe ich selbst nicht gerechnet“, gestand der Grevenbrücker. „An den kurzen, steilen Hügeln in Flandern schätzt er mich stark ein“, erklärt er. Kein Wunder: etliche vergleichbare Anstiege finden sich auf den Landwirtschaftswegen in der Umgebung, welche er oft zum Training nutzt. Am Start vertreten sind die besten Juniorenfahrer der Welt. Neben dem NRW-Team sind über zehn Nationalmannschaften aus aller Welt und andere Spitzenteams gemeldet.
Zum Auftakt der Rundfahrt ist ein 110 km langes Straßenrennen zu absolvieren. Am zweiten Tag stehen ein 10 km langes Zeitfahren am Vormittag und ein 85 km langes Straßenrennen am Nachmittag auf dem Programm. Die letzte Etappe führt die Fahrer auf einem wieder 110 km langen Straßenrennen quer durch Flandern. „Sorgen bereitet mir eigentlich nur das Zeitfahren. Bei den vielen Spezialisten aus Osteuropa kann man da leicht mal aus dem Zeitlimit fallen. Ich habe auch nicht dafür trainiert, weil die Nominierung so kurzfristig kam.“, so Dominik. Mit einem vierten Platz bei den Cologne-Classics am Pfingstmontag in Longerich unterstrich er seine ansteigende Form und rechtfertigte so seine Nominierung. Bei dem 44 km langen Rundstreckenrennen kam Dominik in einer fünfköpfigen Spitzengruppe ins Ziel.
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