05.09.2005 - Bergzeitfahren zur Hohen Bracht

Altenhundem. Die Festwoche zum Jubiläum „75 Jahre Hohe Bracht“ beginnt mit einem sportlichem Highlight. Beim Bergzeitfahren zur Hohen Bracht am Sonntag, dem 25. September bietet sich beim Rennen der „Jedermänner “ ab 13.00 Uhr für ambitionierte Hobbyfahrer eine Gelegenheit, die eigene Leistungsfähigkeit zu testen. Gleichzeitig gibt es eine objektive Vergleichsmöglichkeit mit professionellen Radrennfahrern.

Gewertet werden die zwei Altersgruppen 18-39 Jahre und ab 40 Jahre. Informationen zur Anmeldung sind unter www.radsport-tva.de abrufbar. Anmeldeschluss ist am 17. September.

Das Zeitfahren startet am Bahnhof in Altenhundem, verläuft dann durch die Unterführung, am „Komma “ und am Kloster Maria Königin vorbei und endet am Aussichtsturm Hohe Bracht. Die Streckenlänge beträgt 5,8 km bei einer durchschnittlichen Steigung von 5,8%.

Wechselnde Steigung, zahlreiche Kurven und teilweise holprige Straßenverhältnisse erschweren es, den eigenen Rhythmus zu finden. Spätestens bei Maria Königin geht der Blick für die Umgebung verloren und heftet ständig an der Straße. Wenn nicht, hat man etwas falsch gemacht und schon Zeit verloren. Sportmedizinisch gesehen fährt man im Optimalfall knapp unterhalb der „anaeroben Schwelle“, jenem Herzfrequenzbereich, ab dem die Beine dauerhaft zu übersäuern beginnen. Auf gut deutsch: So ein Zeitfahren ist der Tanz auf der Rasierklinge. Bei zu niedrigem Anfangstempo kann der Rennfahrer die verlorene Zeit nicht wieder gutmachen, überzieht er eine Weile, muss er am Ende dafür zahlen. Auf den letzten Metern, der scheinbar nicht enden wollenden Kurve zum Turm, zählen dagegen nur noch unkomplizierte Tugenden wie Kampfeswille und Selbstüberwindung. Im Ziel will man am liebsten nur noch auf den Boden sinken und warten, bis der mächtig pumpende Körper regeneriert hat und die Schmerzen nachlassen. Hauptsache, man hat es geschafft und alles gegeben…  Nach den „Jedermännern“ werden an Nordrhein-Westfalens Lizenzfahrer ab 14.00 Uhr die Titel der Landesverbandsmeisters im Bergzeitfahren vergeben. Am Start stehen die Nachwuchsfahrer der Schüler- (U15), Jugend- (U-17) und Juniorenklasse (U-19). Bei den Männern nehmen die Amateure der A-, B- und C-Klasse sowie die Profis der KT(Kontinental)-Klasse am Rennen teil.

 
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