19.04.2004 - Pleiten, Pech und Pannen – ein Renntag zum Weggucken

7 Lizenzfahrer hatte der TV Attendorn in Düren am Start – nur einer fuhr halbwegs zufrieden nach Hause. Das war Dominik Hennes, der im U-13 Rennen Platz 6 belegte, was für ihn aber die "schlechteste" Saisonplatzierung bedeutete. Alle anderen Fahrer machten lange Gesichter.

Felix Terschlüsen blieb mit Rang 13 hinter seinen Erwartungen zurück. Dominik Ivo, der als 26. die Punkteränge zur Qualifikation für die Norddeutsche Meisterschaft um nur einen Platz verpasste, konnte sich über einen Gewinn an Erfahrung "freuen". Er habe nichts zu Essen dabei gehabt. Hunger sei die Ursache für die schwindenden Kräfte im Finale gewesen. "Nächstes mal nehme ich garantiert was mit", beteuerte Dominik. Ein totales Fiasko erlebten die Fahrer der C-Klasse. Sowohl Markus Rademacher als auch Addi Schmidlin schieden aus, bevor das Rennen überhaupt begonnen hatte: In der "Todeszone Neutralisation", in der die Fahrer über mehrere Kilometer hinweg, bei gemäßigtem Tempo, an den Start herangeführt werden, wurden beide in Stürze verwickelt (wobei sie keine Schuld traf) . Markus fuhr sofort nach Hause, Addi tauschte sein Vorderrad, fuhr zu einem Freund in Jülich und spülte dort seinen Frust mit einem starken Kaffe herunter. Zwei "Lilas" waren also noch im Rennen. David Schwager- er fuhr sein drittes Rennen- musste bald dem hohen Tempo am ersten langen Anstieg Tribut zollen und fiel hinter der ersten großen Gruppe in eine kleinere Verfolgergruppe zurück. Er verzichtete auf das Absolvieren der zweiten Eifelrunde. Florian Runte, der bis Rollesbroich ohne Schwierigkeiten in der ersten großen Gruppe fuhr, musste entnervt das Feld ziehen lassen, als ihm an der 15%-tigen Steigung beim Runterschalten die Kette vom Blatt fiel. Die restlichen 80 km musste er fast die ganze Zeit über alleine zurücklegen, so dass er mit "etwas" Verspätung im Ziel eintraf.

Ein anderer Attendorner allerdings hatte viel Grund zur Freude: Raffael Hennes, Sportlicher Leiter beim Team Lamonta, bejubelte den Sieg seines Topfahrers David Kopp.


 
 
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