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Markus Hammer - Abteilungsleiter Tel.: 02722-979895 Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tanja Hennes - Sportliche Leiterin Tel.: 02722- 53875
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Florian Runte - Schriftführer / Presse Tel.: 0176-70128869 Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Klaus Schürmann - Trikots und Zubehör Tel.: 02722-53259 Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Matthias Rettler - MTB Tel.: 0175-1642561 Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Bärbel Koulaxidis - RTF Tel.: 02761-3801  
 

Newsflash

Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
05.07.2009 - Silber und Bronze bei der "Deutschen"
Florian Runte - Sonntag, 05. Juli 2009
Elzach. Jubel beim TV Attendorn: Mit Silber im Straßenrennen und Bronze im Zeitfahren machte das Tandem mit Matthias Rettler und dem sehbehinderten Meinolf Kniep bei der Deutschen Meisterschaft der Behinderten im badischen Elzach einen richtig dicken Fischzug.Das 9,5 Kilometer lange Bergzeitfahren an einem Anstieg „vom Kaliber Rhein-Weser-Turm“, so Rettler, absolvierten beide mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 Stundenkilometern. Und das, obwohl es berghoch mit dem Tandem deutlich schwerer als auf einem „normalen“ Rad ist. Knieps Trainingspartner Addi Schmidlin beziffert den Geschwindigkeitsverlust auf etwa zwei Kilometer pro Stunde.Im von Beginn an sehr schnellen Straßenrennen auf einem verwinkelten Rundkurs ging es sage und schreibe 315-mal um die Ecke. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil das Tandem in der Kurve vergleichsweise schwer zu halten ist und Steuermann Matthias Rettler somit besonders gefordert war. Selbst der Sieg schien lange Zeit greifbar, doch kurz vor Schluss des 65 Kilometer langen Rennens nutzte das gleichauf liegende Tandem die Gelegenheit zur Flucht, als die Attendorner bei einer Überrundung einige Meter verloren. „Schade, ich hatte noch einige Körner für den Sprint“, so Meinolf Kniep. Doch auch ohne Gold war die Freude über den Medaillensegen groß, weil er unerwartet kam. „Da ist nix zu holen“, hatte Rettler noch wenige Tage vor dem Start aufgrund der starken Konkurrenz prognostiziert.Registriert wurde das schnelle Tandem aus dem Sauerland auch vom Bundestrainer, der dem Duo des TV Attendorn prompt die Teilnahme an der Belgien-Rundfahrt und am Europacup anbot.Beeindruckt zeigte sich Matthias Rettler von den Leistungen der behinderten Sportler und der Atmosphäre, von denen diese begleitet wurden. Neben Sehbehinderten waren unter anderem Sportler mit Arm- oder Beinprothesen und selbst Muskelschwund am Start. Vorn sitzt wohlgemerkt jeweils ein Fahrer ohne Behinderung. „Das Niveau ist richtig hoch“, sagt der 29-jährige Oberelsper, der regelmäßig an „normalen“ Mountainbike- und Straßenrennen teilnimmt. „An der Strecke war richtig Euphorie, mit vielen Zuschauern, Dorffest und allem drum und dran. Das ist schon was anderes als bei den Rennen hier.“Für Kniep, mit 45 Jahren ältester Starter in Elzach, waren es bereits die Medaillen Nummer zwei und drei bei der Deutschen Meisterschaft. Vor zwei Jahren hatte er mit Matthias’ Bruder Henning schon einmal Bronze gewonnnen, wurde aber ein halbes Jahr später durch einen Schlüsselbein- und vierfachen Rippenbruch als Folge eines Sturzes zurückgeworfen. Trotz aller Bedenken rappelte der Sehbehinderte sich wieder auf: „Ein bisschen Angst ist schon dabei. Wenn wir plötzlich durch ein Schlagloch fahren müssen oder einen Haken drum rum machen, kriege ich erstmal einen Schreck, gerade bei den Geschwindigkeiten. Matthias ist natürlich ein Fahrer, dem man vorne absolut vertrauen kann. Aber es gibt ja Situationen, in denen man nichts machen kann.“Ein wichtiges Anliegen des Grevenbrückers ist, sich für den tollen Erfolg bei seinen restlichen Sportfreunden zu bedanken. „Ohne die ganzen anderen hätten wir niemals dieses Resultat gehabt“, verweist er auf seine vielen Trainingspartner, mit denen er sich in Topform gebracht hat. Insgesamt sind es sechs auf dem Tandem und zwei beim Laufen, mit denen er wechselweise fast jeden Tag unterwegs ist. Kniep: „Zunächst war es sicher eine soziale Sache. Aber die anderen haben auch ihren Spaß daran, sonst würden sie es nicht jahrelang machen. Da sind echte Freundschaften raus gewachsen.“
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
30.03.2009 - Sven Meyer: Der Goldschmied von Dänemark
Florian Runte - Donnerstag, 16. April 2009
Das gibt es auch nicht alle Tage: Auf der ersten Sportseite der Montagsausgabe der Westfalenpost, wo normalerweise die Spielberichte der Fußball-Bundesliga stehen, strahlten am 30. März die Trikots des TV Attendorn. Also für immerhin eine halbe Millionen Leser. Diese einmalige Publicity verdankt unsere Abteilung unserem Mitglied Sven Meyer, unter dessen Regie die dänischen Nationalmannschaft zwei Goldmedaillen bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft in Polen holte. Dazu herzlichen Glückwunsch, Sven!Hier der ganze Artikel (von Horst Friedrich Tuneke):Pruszkow. (wp) Sven Meyer vom TV Attendorn war die Sensation der Rad-Weltmeisterschaft im polnischen Pruszkow. Der Sauerländer studiert im vierten Semester Sportwissenschaft an der Universität Frankfurt. Aber als Trainer ist er erfolgreich wie ein alter Hase des Bahnradsports. Und er macht wenig Aufhebens davon. „Sven hat sich bei uns nur per SMS gemeldet , berichtet seine in Plettenberg wohnende Mutter Ulrike. 23 Jahre alt, rote Haare, freches Gesicht und modische Schuhe („Chucks ): Die Rede ist nicht von einem flippigen Teenager, sondern vom Goldschmied des dänischen Bahnradsports. Gestatten, Sven Meyer - der Unbekannte aus dem Sauerland hat den dänischen Bahn-Vierer bei der WM im polnischen Pruszkow zur ersten Goldmedaille in der WM-Geschichte geführt. Auch im 50-km-Madison feierte „Danish Dynamite durch Michael Morkov und Alex Rasmussen einen grandiosen Triumph. „Der dänische Bahnradsport ist ein schlafender Riese. Um die Zukunft ist mir nicht bange. Wir haben noch starke Jungs in der Hinterhand , sagt Meyer, dessen Vertrag mit Ende der Bahn-WM ausläuft. Die Verlängerung dürfte nur Formsache sein. Vor drei Jahren war Meyer zum Nationaltrainer Heiko Salzwedel gekommen und hatte nach einem Praktikum gefragt. Der Jungspund mit dem Berufsziel Trainer durfte bleiben, und als der Chef nach Olympia dem Lockruf aus Großbritannien folgte, stand er in der Verantwortung. So durfte Meyer, der als Radfahrer für den TV Attendorn keine Bäume ausgerissen hatte, das vollenden, was Salzwedel verwehrt geblieben war. Michael Faerk Christensen, Casper Jörgensen, Jens-Erik Madsen und Alex Rasmussen gewannen in 3:58,863 Minuten Gold. Der deutsche Vierer kam gute neun Sekunden - eine halbe Ewigkeit auf der Bahn - später ins Ziel. So kann Meyer auch nur müde lächeln, wenn er sieht, was beim BDR mit den finanziellen Mitteln zustande kommt. Sein Erfolgsrezept ist dabei ganz simpel. „Der Star ist die Mannschaft. Wir sind alle Freunde. Unsere große Stärke ist der Zusammenhalt , sagt Meyer. Im freiwilligen sozialen Jahr hatte Sven Meyer in Attendorn Radsport an Schulen vermittelt. Nun hat der 23-Jährige Weltmeister herausgebracht - eine unglaubliche Karriere. Als Radsportler im Kreis seiner Freunde vom TV Attendorn feierte Sven Meyer keine tollen Erfolge. Dafür trumpfte er als Trainer bei der Weltmeisterschaft groß auf.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
26.04.2009 - Wie schwer ist Hankas Rad?
Florian Runte - Dienstag, 28. April 2009
Wie schwer ist das Mountainbike von Hanka Kupfernagel? Wer es wissen will, kann Julian fragen, der im Bild oben beim Marathon in Sundern-Hagen den Test machte.Außer der fünmaligen Weltmeisterin und den zehn Fahrern des TV Attendorn waren noch 1589 weitere Fahrer beim seit Wochen ausgebuchten Marathon am Start und nahmen zum Saisonauftakt bei besten Bedingungen die Distanzen über 32, 55 und 100 Kilometer unter die Reifen. Das herausragende Ergebnis aus Attendorner Sicht erzielte das Tandem Matthias Rettler/Meinolf Kniep, das in der Lizenzlasse mit der Klasse-Zeit von 2:19,42 Stunden, die Platz 21 in der Lizenzklasse bedeutete. Mit weniger Pech wäre eine noch bessere Platzierung drin gewesen, denn weil ein Ast das vordere Kettenblatt beschädigt hatte, sprang immer wieder die Kette ab, sodass das Duo auf den letzten Metern sogar schieben musste.Ebenfalls Pech hatte Frank Arens, der einen Platten hatte und dadurch Zeit verlor. Überhaupt hatten durch die vielen neu geschotterten Wege beim Marathon eine Vielzahl von Fahrern platt gefahren. Die Sunderner hatten einen Tag vorher sogar noch per E-Mail dazu geraten, Ersatzschläuche mitzunehmen.Alle Ergebnisse im Überblick:55 Kilometer (1280 HM):Lizenzklasse Herren: 21. Matthias Rettler und Meinolf Kniep 2:19:42 StundenSenioren I:68. Axel Hellner 2:38,3372. Frank Arens 2:39,17Senioren II:16. Guido Benkdikowski 2:27,35Seniorinnen I:4. Katharina Gunkel 2:47,31 32 Kilometer (731 HM):Senioren II:55. Dietmar Rottmann 1:41,40152. Ralf Bröcher 2:07,29Senioren III:5. Georg Drixelius 1.30:10Seniorinnen I:7. Sandra Schulte-Rettler 1:54,11Sandra beim Start zum Marathon. 32 Kilometer liegen noch vor ihr, die sie am Ende...... 13 Minuten schneller als Ralf Bröcher absolvierte.
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02.08.2009 - Schnell wie Sau in Nordenau / Sandra wieder Vizemeisterin
Florian Runte - Donnerstag, 13. August 2009
Nordenau/Bochum. Bei sommerlichen Temperaturen, bestem Wetter und guten Streckenverhältnissen haben sich am Samstag beim Mountainbike-Marathon in Nordenau 450 Sportler auf die anspruchsvolle, 37 Kilometer lange Stecke rund um Nordenau (bei Winterberg) zum Start begeben. Mit dabei waren auch etliche Fahrer des TV Attendorn. Allen Nachteilen eines Tandems zum Trotz fuhr das Duo Matthias Rettler/Meinolf Kniep (TV Attendorn) nach 1:33,42 Stunden und 870 Höhenmetern als erstes über die Ziellinie und holte Platz elf bei den Lizenzfahrern. Hervorragende Ergebnisse erzielten auch Georg Drixelius (Senioren III) und Andreas Claren (Senioren II), die jeweils Zweiter in ihrer Altersklasse wurden. Claren, eigentlich als Läufer auf den extrem langen Distanzen bekannt, hat sich das Mountainbike zu Trainingszwecken gekauft und fuhr in Nordenau seinen ersten MTB-Marathon überhaupt. Ebenfalls vorne mit dabei waren die Hansestädter in der Seniorenklasse I. Hier belegten Axel Hellner und Jörg Buschmann die Plätze 12 und 26. In der Seniorenklasse II kamen Andreas Orde und Dietmar Rottmann mit einer Zeit um zwei Stunden auf die Ränge 38 und 54. Ein weiteres Top-Resultat erzielte Sandra Schulte-Rettler (Bild links), die bei den Seniorinnen fünfte wurde und in der Gesamtwertung der sechsteiligen „Marathon-Trophy 2009“ nach drei Marathons auf dem dritten Platz steht. Noch einen oben drauf setzte sie am nächsten Tag beim „Sparkassen-Giro“ in Bochum, wo vor dem Straßenrennen der Profis jährlich auch ein Jedermann-Rennen stattfindet. Bei ihrem ersten Einsatz mit „krummem Lenker“ bewältigte sie die drei Runden über insgesamt 75 Kilometer in 2:30 Stunden, trotzte Dauerregen, Kopfsteinpflasterpassagen, den berüchtigten Anstiegen in Wiemelhausen und Stiepel und wich etlichen Stürzen der Konkurrenz auf dem glitschigen Asphalt aus. Der Lohn: Platz zwei in der Sonderwertung für Sparkassenmitarbeiter und damit die deutsche Vizemeisterschaft. Rettler: „Die Siegerehrung fand auf der großen Bühne statt, die sich direkt an Start und Ziel befand, gleichzeitig lief das Rennen der Profis und tausende Zuschauer. Ein tolles Erlebnis, was ich bestimmt nicht missen möchte!“
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13.05.2009 - Radsportboom in Attendorn
Florian Runte - Freitag, 15. Mai 2009
Attendorn. Aufschwung in Zeiten der Krise - wovon in der Wirtschaft derzeit die halbe Hansestadt träumt, das gelingt derzeit der Radsportabteilung des TV Attendorn. Gegen den Trend schafft man es dort, immer mehr Kinder für die krisengeschüttelte Sportart zu begeistern. Besonders der Zuwachs beim Nachwuchs bis 11 Jahre ist enorm. Während es noch vor zwei Jahren keine eigene Trainingsgruppe für diese Altersklasse gab, nehmen mittlerweile bis zu 25 Kinder, auf jeder Art von Fahrrad, regelmäßig an den Ausfahrten am Mittwoch teil. Tendenz steigend. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Kinder nach draußen an die Luft zu holen, bei jedem Wetter“, erklärt die sportliche Leiterin Tanja Hennes. Für den derzeitigen „Boom“ gibt es zwei Gründe. Zum einen konnte mit Hilfe der Sponsoren mehrere Räder angeschafft werden, durch deren Verleih die hohen Anschaffungskosten in der „Schnupperphase“ wegfallen. Entscheidender ist jedoch, dass mit Tanja Hennes nun wieder eine sportliche Leiterin an der Spitze steht, die mit vollem Engagement ihre Erfahrungen als langjährige Profifahrerin nun an den hoffnungsvollen Nachwuchs weitergibt. Sie will vor allem die Freude am Radsport wecken, bevor in den höheren Klassen auch Tugenden wie Kampfgeist, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit vermittelt werden. Was damit erreicht werden kann, zeigen die zum Nationalkader gehörende Jessika Eckhardt, Seriensieger Julian Rottmann oder Christopher Wehmeier, der sich erneut für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren konnte. Unterstützt wird Hennes von Dietmar Rottmann, seit Februar ebenfalls im Besitz einer Trainerlizenz, sowie MTB-Spezialist Matthias Rettler.

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