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Hinweis:


Die Jahreshauptversammlung der Radsportabteilung findet am Freitag, den 10.Februar ab 18.00 Uhr in der Akademie Biggesee in Neu Listernohl, Ewiger Strasse 7-9 statt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.
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Newsflash

Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
13.05.2009 - Radsportboom in Attendorn
Florian Runte - Freitag, 15. Mai 2009
Attendorn. Aufschwung in Zeiten der Krise - wovon in der Wirtschaft derzeit die halbe Hansestadt träumt, das gelingt derzeit der Radsportabteilung des TV Attendorn. Gegen den Trend schafft man es dort, immer mehr Kinder für die krisengeschüttelte Sportart zu begeistern. Besonders der Zuwachs beim Nachwuchs bis 11 Jahre ist enorm. Während es noch vor zwei Jahren keine eigene Trainingsgruppe für diese Altersklasse gab, nehmen mittlerweile bis zu 25 Kinder, auf jeder Art von Fahrrad, regelmäßig an den Ausfahrten am Mittwoch teil. Tendenz steigend. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Kinder nach draußen an die Luft zu holen, bei jedem Wetter“, erklärt die sportliche Leiterin Tanja Hennes. Für den derzeitigen „Boom“ gibt es zwei Gründe. Zum einen konnte mit Hilfe der Sponsoren mehrere Räder angeschafft werden, durch deren Verleih die hohen Anschaffungskosten in der „Schnupperphase“ wegfallen. Entscheidender ist jedoch, dass mit Tanja Hennes nun wieder eine sportliche Leiterin an der Spitze steht, die mit vollem Engagement ihre Erfahrungen als langjährige Profifahrerin nun an den hoffnungsvollen Nachwuchs weitergibt. Sie will vor allem die Freude am Radsport wecken, bevor in den höheren Klassen auch Tugenden wie Kampfgeist, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit vermittelt werden. Was damit erreicht werden kann, zeigen die zum Nationalkader gehörende Jessika Eckhardt, Seriensieger Julian Rottmann oder Christopher Wehmeier, der sich erneut für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren konnte. Unterstützt wird Hennes von Dietmar Rottmann, seit Februar ebenfalls im Besitz einer Trainerlizenz, sowie MTB-Spezialist Matthias Rettler.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
31.05.2009 - Jessika Vierte der Kleinen Friedensfahrt
Florian Runte - Sonntag, 31. Mai 2009
Attendorn. Radsportlerin Jessika Eckhardt (im Bild vorne rechts) vom TV Attendorn macht weiter mit starken Resultaten von sich reden und mischt kräftig in der nationalen Spitze mit. So auch beim Leo-Wirth-Straßenrennen in Merdingen (Breisgau), wo die Oberelsperin am Montag den vierten Platz belegte. An einem der vielen Anstiege durch die Weinberge setzte sich Eckhardt früh mit drei anderen Fahrerinnen entscheidend ab, musste aber drei Kilometer vor dem Ziel ihre Fluchtgefährtinnen ziehen lassen und erntete nach 48 Kilometern nur die Holzmedaille. Trotzdem bin ich ganz zufrieden , sagte Jessika.Mit Rang vier in der Gesamtwertung der Kleinen Friedensfahrt in Thüringen verfehlte sie das Podest am Wochenende zuvor ebenfalls denkbar knapp. Hier trug sie das Trikot der Nationalauswahl auf ihren Schultern, dem sie mit ihrem starken Auftritt auch gerecht wurde. Bei der bedeutendsten deutschen Rundfahrt für unter 17-jährige, bei der alles was Rang und Namen hat vertreten ist, fehlten nach vier Etappen nur acht Sekunden zu Rang drei. Die Grundlage für den tollen Erfolg legte sie mit Platz vier im Bergzeitfahren, dass sie mit knapp einer Minute Rückstand auf die später ausgeschiedene Siegerin Lisa Fischer beendete. Schon nach dieser ersten Etappe zeichnete sich ab, dass die vierköpfige Mannschaft des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) die Runfahrt dominieren würde, was sich bestätigte. Eckhardt: Die zweite Etappe war ein Straßenrennen in Waltershausen, bei dem wir uns mit guter Zusammenarbeit die Führungstrikots weiter sichern konnten. Auf der abschließenden Königsetappe erreichte die 15-jährige mit der siebenköpfigen Spitzengruppe das Ziel, konnte aber keinen Boden mehr gut machen. Leider bin ich beim Sprint auf der Zielgeraden in einen Sturz verwickelt worden, bin aber nach Fußmarsch durchs Ziel noch zeitgleich gewertet worden , berichtete Jessika, die mit dem BDR die Mannschaftswertung gewann.Die Form scheint also zu stimmen vor dem Saisonhöhepunkt, der Deutschen Meisterschaft, die in zwei Wochen statt findet. Dennoch sollte man nicht zu viel erwarten, denn wie vor Jahresfrist in Unna wird ihr das wenig anspruchsvolle Streckenprofil im mecklenburgischen Parchim nicht die Gelegenheit geben, ihre Stärken am Berg auszuspielen.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
25.10.2009 - Jörg Pieper holt "Trophy" und NHC-Serie
Florian Runte - Montag, 02. November 2009
Lichtringhausen. Für Handbiker Jörg Pieper vom TV Attendorn war es wahrlich kein goldener Oktober. Bei zwei Rennen in Belgien bremste ihn eine böse Erkältung und der abschließende Marathon in Frankfurt war wegen eines technischen Defekts schon früh beendet. Die Stimmung des querschnittgelähmten Lichtringhausers konnte das aber nicht trüben, denn trotz des unglücklichen letzten Monats liest sich die Saisonbilanz fabelhaft. Auch in diesem Jahr ging es dank 14.000 Trainingskilometern steil bergauf. Die Gesamtsiege der beiden bedeutendsten nationalen Rennserien, der „Handbike-Citymarathon-Trophy“ und des „National Handbike Circuit“ gehen erstmals auf sein Konto. Hinzu kommen beachtliche internationale Erfolge. Beim „European Handbike Circuit“ stand Platz fünf in der Jahresendabrechnung zu Buche und in der Weltbestenliste auf der Marathondistanz steht der 43-Jährige mit 1:02,50 Stunden an dritter Stelle in seiner Division – zeitgleich mit den beiden Ersten. Pieper freut sich: „Wenn ich noch ein paar Jahre habe wie dieses und gesund bleibe, dann bin ich froh. Es läuft so, wie ich es mir vorgestellt habe.“ Grundlage für die tollen Erfolge war die Konstanz, mit der Pieper unterwegs war. Schon Anfang März glänzte er in Dubai, noch im September siegte er in Langenfeld und bei sämtlichen Rennen konnte er sich zeitlich gegenüber den Vorjahren verbessern. „Ich hatte ein strammes Programm, das hatten in Deutschland nur zwei andere so. Am Ende hat sich das zwar doch bemerkbar gemacht. Aber die Beständigkeit war da, das war gut“, so Pieper, dessen Fernziel die Paralympics in London 2012 sind. Diesem ehrgeizigen Unterfangen ist der Radsportler, der im Trikot des Otto-Bock-Teams startet, in diesem Jahr ein ganzes Stück näher gekommen. Um in London und bei Weltmeisterschaften dabei zu sein, muss er den Sprung in die Nationalmannschaft schaffen und zu den drei besten Deutschen gehören. „Ich sehe mich momentan an Vierter Stelle hinter Stephane Bäumann, Tobias Knecht und Max Weber. Wichtig ist, dass mein Name in diesem Jahr in den Ranglisten oft vorne aufgetaucht ist. Vielleicht bekomme ich ja mal eine Einladung für den Nationalkader“, hofft Pieper, der sich im kommenden Jahr noch mehr auf die internationalen Rennen konzentrieren möchte, um in der Rangliste des Weltverbandes Union Cycliste Internationale (UCI) weiter aufzusteigen. Pieper: „Wenn ich an diesem Jahr anknüpfen kann und mich stabilisiere, könnte es klappen.“Jörg Pieper (rechts) bei der Siegerehrung der Gesamtwertung zur Citymarathon-Trophy nach dem letzten Rennen in Frankfurt. Nachdem Jörg auf holpriger Piste mit einem Plattfuß aufgeben musste, hätte ihm fast noch der Belgier Jurgen De Neve den Gesamtsieg in der Division B streitig gemacht. Weil dieser aber nicht über Platz fünf hinaus kam und nur auf 1474 Punkte nach sechs Rennen gleichziehen konnte, blieb Jörg Sieger. Das Reglement begünstigt bei Punkgleichheit den vor dem letzten Rennen Führenden.
Berichte und Photos - Berichte und Photos - Jahr 2009
11.03.2009 - Saisonstart am Sonntag
Florian Runte - Mittwoch, 11. März 2009
Attendorn. Für den deutschen Radrennsport ertönt am Sonntag im niedersächsischen Nienburg der Startschuss in die neue Straßen-Saison. Wie im letzten Jahr werden ab 08.30 Uhr alle Rennklassen an den Start des knapp zehn Kilometer langen Rundkurs gebeten, doch besonders aus heimischer Sicht wird einiges anders sein als noch vor zwölf Monaten.So steigen die 15 Rennfahrer des TV Attendorn, die meisten davon in den Nachwuchsklassen, in dieser Saison unter der sportlichen Leitung von Tanja Hennes in den Sattel. Die frühere Profi-Fahrerin, die schon seit einiger Zeit das Nachwuchstraining leitet, hatte im Winter nach zehn Jahren den Heggener Walter Gander abgelöst. Unterstützt wird sie beim Training von Dietmar Rottmann, der kürzlich die Prüfung zur Trainer-C-Lizenz ablegte. Durch die relativ strenge Witterung mussten die Radsportler seit dem Trainingsauftakt im November öfter auf alternatives Training umsteigen, als ihnen lieb war. Als erfolgreiche Maßnahme erwies sich in diesem Zusammenhang die Flucht ins Trainingslager in der Südpfalz an den Karnevalstagen. Auch deshalb will Tanja Hennes den Witterungsnachteil gegenüber anderen Regionen nicht überbewertet wissen. Wir mussten zwar oft aufs Mountainbike umsteigen, konnten aber insgesamt gut und regelmäßig trainieren. Die meisten sind schon recht gut drauf. Die 37-jährige ist aber auch außerhalb ihres eigenen Vereins im Radsport aktiv und machte durch den Aufbau der Renngemeinschaft Nutrixxion Ladys Team von sich reden. Auch hier wird sie weiter organisatorisch tätig sein und will das vor allem mit jungen Fahrerinnen besetzte Team fest etablieren.Erstmals im neuen Trikot wird Dominik Ivo (rechs) in Nienburg an den Start gehen. Nachdem sein Vertrag beim KT-Profiteam Vlassenroot im Winter auslief, hatte er mehrere Angebote vorliegen und heuerte schließlich beim Team der Entsorgungsgemeinschaft Niederrhein (EGN) an. Ich denke, dass ich mich bei EGN wohlfühlen werde, ein gutes Umfeld habe und mich dort sportlich weiterentwicklen kann , so der Grevenbrücker. Nach einer wenig erfolgreichen Saison 2008 will Ivo wieder an alte Erfolge anknüpfen. Als erste wichtige Rennen hat er im April die Mallorca-Rundfahrt (UCI-Kategorie 2.2) sowie den Auftakt der U23-Bundesliga in Fürth im Kalender stehen. Nicht nur wegen der schlechten Witterung, sondern auch wegen Klausuren und einem Praktikum konnte Ivo nicht so viel wie gewohnt draußen trainieren und musste auch das Trainingslager seiner Renngemeinschaft absagen. Dennoch ist Ivo optimistisch: Wo ich derzeit stehe, kann ich gar nicht sagen. Deshalb will ich erstmal in Rennform kommen und wieder Spaß haben, dann kommt der Erfolg von alleine. Auch Handbiker Jörg Pieper hat im Winter die Farben gewechselt. Der Zweite der WP-Sportlerwahl (Bild unten) wechselte vom TV Kleinwiedenest zum Heidelberger Otto Bock-Team , der zweitgrößten Mannschaft in der deutschen Handbike-Szene. Ich bin gewechselt, um noch weiter nach vorne zu kommen. Besonders bei der Renntaktik ist es vorteilhaft, im Team zu fahren , erklärt der Lichtringhauser diesen Schritt. Die ersten Wettkämpfe hat Pieper bereits hinter sich gebracht - mit Erfolg. In der Sonne von Dubai konnte er sich in stark besetzten internationalen Rennen auf den Plätzen vier uns sechs behapten. Im Zeitfahren wurde er zudem zehnter. Ein guter Einstand, findet Pieper: Das war schon ein richtig starkes Feld, mit dem Weltmeister und vielen Paralympics-Teilnehmern.
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24.05.2009 - Zwei Siege in Dortmund
Florian Runte - Dienstag, 26. Mai 2009
Dortmund. Radsportlerin Tanja Hennes vom TV Attendorn bleibt in der Erfolgsspur. Mit dem Wellinghofer Bergkriterium gewann die 37-jährige am Sonntag ihr viertes Rennen in dieser Saison. Schon in der ersten Runde attackierte Hennes und setzte sich im Zielanstieg gegen Melanie Hessling (RSG Emsdetten), die der Attendornerin als einzige der 40 Fahrerinnen hatte folgen können, im Sprint durch. Auch an Christi Himmelfahrt stellte Hennes einmal mehr ihre Spurtstärke unter Beweis und musste sich in einem spannenden Finale nur nur Suzanne de Goede von der Equipe Nürnberger geschlagen geben (siehe Bild oben). Das mit zahlreichen starken Teilnehmerinnen besetzte Rennen war von Anfang an durch ein hohes Tempo, bedingt durch Prämien bei jeder Zieldurchfahrt, geprägt und ließ demnach kaum Verschnaufpausen zu. Dies bekam auch Annette Rathmann, die zweite Starterin des TV Attendorn zu spüren. Sie kam am Ende mit dem Hauptfeld ins Ziel und konnte sich aus nächster Nähe Tanjas starken Sprint auf der langen Zielgeraden in Refrath mit anschauen. Insgesamt war dies also ein sehr erfolgreiches Rennen für die beiden Starterinnen des TV Attendorn, bei dem sich nichts geschenkt wurde und in dem am Ende die Besten ganz vorne waren. Weiter nach vorne ging es für Annette beim Renntag des RSV Aachen am Sonntag, wo sie nach 45 Kilometern siebte wurde. Auch die Nachwuchsfahrer des TVA waren erfolgreich unterwegs. Mit einem Start-Ziel-Sieg in Dortmund stand U11-Dominator Julian Rottmann (unten links) in Dortmund wieder obenauf. Neben ihm stand Luca Bröcher (Mitte) als dritter auf dem Siegertreppchen und strahlte mit Julian und der Sonne um die Wette. In der stark besetzten Konkurrenz der U13 erkämpfte sich Jeremias Born (rechts) nach verpatztem Start mit einer tollen Energieleistung noch den achten Platz.In Aachen gelang Jugendfahrer Jonas Sasse bei einem Rundstreckenrennen mit Rang acht seine erste Platzierung als Lizenzfahrer.

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